News

 Freitag, 18. Januar 2008 

Lange Gesichter statt Neuanfang
RWE Rhein-Ruhr beim VCB Tecklenburger Land
NA.Hamburg II empfängt starken 1. VC Parchim
USC: Zweitligabesetzung im Doppelpack
Chemnitz: „Wollen Platz an der Sonne verteidigen"
FT Adler Kiel: doppelte Titelverteidigung
Regionalliga-Rückrunde: Derby und Spitzenspiel
München: Zu Hause muss gepunktet werden
Türkei mit 3:1-Sensationssieg über Niederlande
Das große Rechnen hat begonnen
Weiß: „Absolute Priorität hat Olympia-Qualifikation!“
Serbien macht großen Schritt Richtung Halbfinale
Russland und Serbien im Halbfinale
Lob für den Haller Ausrichter
Zufriedenheit beim Moerser SC nach Hinrunde
Bayer: Riesenenttäuschung statt Neuanfang
Freiburg: Leonie Müller erhält den Sportlerpreis
Cowboys orientieren sich neu
Mehr Geld für Hamburgs Sport
WM-Titel als Krönung
USC 2: Doppelter Stress soll sich lohnen
MSC: Die Sporthalle als Labor

Januar 2008
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Deutschland - DVL-News

 Freitag, 18. Januar 2008

   www.volleyball-bundesliga.de

Lange Gesichter statt Neuanfang

Dieser Jahresauftakt hatte es in sich: Leipzig zwingt Düren in fünf Sätzen in die Knie, der Moerser SC gibt gegen den SCC Berlin keinen Satz ab, Eltmann kann zuhause gegen Haching den Pokal-Viertelfinalerfolg nicht wiederholen, die Cowboys aus Hamburg verlieren in eigener Halle gegen die Pirates aus Bad Dürrenberg/Spergau und dann vergibt Bayer Wuppertal vor den Augen der eigenen Fans beim 2:3 gegen rhein-main volley drei Matchbälle im Tiebreak.

So soll es sein, Spannung pur und überraschende Ergebnisse machen das Salz in der Suppe aus. Auch wenn naturgemäß die Verlierer am Ende die langen Gesichter machen. So wollten die Wuppertaler gegen die Hessen nach zuletzt vier Niederlagen einen Neustart hinlegen, doch der ging daneben: “Es fällt mir schwer, Gründe für diese Niederlage zu finden”, sagte der enttäuschte Wuppertaler Coach Jens Larsen nach dem 2:3 (29:27, 31:33, 27:25, 21:25, 14:16). Mit 134 Minuten Spielzeit wird es sicher eins der längsten Spiele der Saison 2007/2008 sein. Für rhein-main volley war es erst der zweite Sieg.

Bei bislang zwei Pluspunkten blieb das Schlusslicht Hamburg Cowboys stehen, während sich der Mitaufsteiger VC Bad Dürrenberg/Spergau durch das 3:1 (25:23, 22:25, 25:22, 25:21) in der Hansestadt Hoffnungen auf einen Platz in der Play-off-Runde der besten Acht machen darf. Den Hamburgern droht dagegen am kommenden Spieltag die nächste Niederlage, denn dann kommt der noch ungeschlagene VfB Friedrichshafen.

Die Häfler hatten als Spitzenreiter sicher Freude daran, dass die ärgste Konkurrenz Federn lassen musste. Der Tabellen-Zweite SCC Berlin kassierte beim Moerser SC ein 0:3 (23:25, 22:25, 14:25) und Vizemeister evivo Düren vergab beim VC Leipzig ein deutliche Führung und verlor in fünf Sätzen (27:25, 25:20, 24:26, 21:25, 7:15). Generali Haching machte dagegen Boden gut durch den 3:0-Auswärtssieg bei der SG Eschenbacher Eltmann. Dort hatte SG-Coach Milan Maric eine Erklärung für die Niederlage: “Das war reine Kopfsache.” Am Samstag gibt es zuhause gegen Wuppertal die Chance zur Wiedergutmachung. Für beide ist ein Sieg eminent wichtig, um im Kampf um die Play-off-Plätze weiter mit mischen zu können.

Zwei Partien werden am nächsten Spieltag von sportdigital.tv und www.dvl.tv übertragen. Zum einen das zwischen Hamburg und Friedrichshafen (Sonntag, 20. Januar, ab 15 Uhr), zum anderen tags darauf das von Bayer Wuppertal gegen den Moerser SC (21. Januar, ab 20.15 Uhr).

 

 

Deutschland - RWE Rhein-Ruhr Volley-News

 Freitag, 18. Januar 2008

  

RWE Rhein-Ruhr beim VCB Tecklenburger Land

Sonntag 16.00 Uhr

Nicht einfach wird es für die RWE Volleys an diesem Sonntag, wenn es in Ibbenbüren gegen die TEBU's geht, die in der Hinrunde mit einem knappen 3:2 Erfolg zwei wichtige Punkte aus Bottrop mitnahmen. Diese Punkte wollen Ferdinand Stebner und seine Mitstreiter zurück, denn wenn man sich die Tabelle ansieht, erkennt man sehr leicht, dass Wohl und Wehe sehr eng beieinander liegen.

Der derzeitige Tabellenzweite weist in seiner Bilanz 12 Minuspunkte aus, diese haben auch die Gastgeber. Mit einem ordentlichen Satzverhältnis steckt RWE Rhein-Ruhr Volley mittendrin und will den Kontakt in diese Richtung nicht verlieren. Der Erfolg gegen den FC Windeck hat Auftrieb gegeben, doch dieser wurde in der eigenen, grossen Halle erzielt. In Ibbenbüren wird es wieder ein wenig enger, zudem verfügen die Gastgeber über ein engagiertes Publikum, von dem sich die Bottroper Volleyballer nicht beeindrucken lassen dürfen.

Die Vorbereitung auf dieses Match ist für Coach Gürsel Yesiltas nicht einfach. Ihn selbst plagt eine Grippe und auch ein Großteil der Spieler muss eher Zurückhaltung üben. Also ist in dieser Woche in der Trainingsarbeit "Weniger" gleich mehr für die Vorbereitung. Auch Torben Mols ist immer noch nicht einsatzfähig. Da kommt es gut, dass der Einsatz von Julian Schallow gegen Windeck sehr von Erfolg geprägt war. Er wird sicher auch bei den TEBU's eine Stütze der Mannschaft sein. Welche Optionen sich im Angriffsspiel ergeben, muss das Abschlusstraining zeigen. Auflaufen wird auf jeden Fall der komplette Kader. Spielbeginn ist am Sonntag um 16.00 Uhr, zu gewohnter Zeit.

 

 

Deutschland - NA.Hamburg-News

 Freitag, 18. Januar 2008

  

NA.Hamburg II empfängt starken 1. VC Parchim

Gegner besser als die Tabelle aussagt

Hamburg, 17.01.2008 – Am Sonntag kommt der 1. VC Parchim zum Rückspiel gegen NA.Hamburg II in die AreNA Süderelbe. Gute Erinnerungen hat das Team von Trainer Stefan Schubot nicht an die Mecklenburger. Zu Saisonbeginn unterlag man glatt mit 0:3.

Obwohl Parchim in der aktuellen Tabelle hinter den NA-Damen liegt (bei einem Spiel weniger), gehen die Gäste als Favorit ins Rennen. „Zwei Spielerinnen laufen dank Doppelspielrecht regelmäßig für den Schweriner SC auf. Das verfälscht natürlich die Gesamtbilanz“, weiß Stefan Schubot. „Da die Bundesliga derzeit pausiert, wird Parchim aber wohl in Bestbesetzung antreten.“ Dazu kommt, dass auf der gegnerischen Bank seit kurzem ein neuer Trainer sitzt. Michael Lehmann hat dem Aufsteiger NA.Hamburg in dieser Saison mit dem Köpenicker SC II bereits eine Niederlage zugefügt. Stefan Schubot: „Ich erwarte, dass er mit einer ähnlichen Taktik kommt. Allerdings hat er diesmal noch bessere Spielerinnen zur Verfügung.“

Allerdings ist auch NA.Hamburg II bestens auf die Begegnung vorbereitet. „Wir werden uns per Videostudium bestmöglich auf Parchim einstellen und eine wirkungsvolle Taktik zurecht legen“, so Schubot weiter. Zudem wurde unter der Woche gemeinsam mit der ersten Mannschaft in der ungewohnten AreNA Süderelbe trainiert. Besonders aufpassen müsse man am Sonntag wohl auf Mittelangreiferin Berit Kauffeldt, die sogar schon im Fokus des Bundestrainers steht. Ansonsten sieht das NA-Trainergespann vor allem in einem guten Aufschlag den Schlüssel zum Erfolg. Nicht mit dabei sein wird Kristin Lange, die erneut mit Schulterprobleme ausfällt.

NA.Hamburg II – 1.VC Parchim , Sonntag, 20.01.08, 15 Uhr (AreNA Süderelbe)

 

 

Deutschland - USC Münster-News

 Freitag, 18. Januar 2008

  

USC: Zweitligabesetzung im Doppelpack

Gleich zwei Mal ist das Zweitligaensemble des USC Münster am kommenden Wochenende gefordert. Am Samstag, den 19.01. trifft man auswärts auf den Köpenicker SC II (Spielbeginn 18.00 Uhr). Gerade einmal 21 Stunden später ist man dann zu Gast beim Namensvettern des USC aus Braunschweig (Sonntag, 20.01., Beginn 15.00 Uhr). Als Tabellenzweiter reist man also wiederum als Favorit zum Neunt- und Zehntplazierten.

Nach dem gelungenen Jahresauftakt mit dem Heimspielsieg gegen den 1. VC Norderstedt ist das junge USC-Team um Trainer Christoph Kesselmeier nun gleich doppelt gefordert. Am Samstag tritt man sehr früh die lange Auswärtsfahrt nach Berlin an, um gegen den Köpenicker SC II das Hinspielergebnis von 3:0 möglichst zu wiederholen. Allerdings steht das Ergebnis für Kesselmeier nicht im Vordergrund: „wir haben erstmal 3:1 gegen Norderstedt gewonnen. Das war wichtig, um mit Sicherheit des Sieges ins neue Jahr zu starten. Allerdings haben wir uns nicht mit Ruhm bekleckert. Wir wollen nun zeigen, dass wir nicht nur gewinnen, sondern auch attraktiven und guten Volleyball spielen können“, fordert der Coach seine Mannschaft zu einer Leistungssteigerung auf.

Nicht einmal 24 Stunden später trifft man dann auf den Namensvettern des USC. In Braunschweig soll dann der zweite Streich an einem Wochenende erfolgen. Mit 3:1 konnte das Hinspiel im heimischen Volleydrom klar gewonnen werden. Gegen den Tabellenzehnten tritt man auch hier als Favorit an. Kesselmeier aber dazu: „Doppelspieltage mit langem Reiseaufwand sind immer etwas besonderes. Jede Spielerin verpackt das unterschiedlich. Bislang hat uns dies aber in unserem Spiel nicht entscheidend beeinflusst. Allerdings sind nicht alle Spielerinnen 100%ig fit, so dass wir mal sehn müssen, wie und mit wem wir uns präsentieren werden“.

 

 

Deutschland - Fighting Kangaroos Chemnitz-News

 Freitag, 18. Januar 2008

  

Chemnitz: „Wollen Platz an der Sonne verteidigen"

Die Fighting Kangaroos Chemnitz müssen sich am kommenden Samstag beim VfL Nürnberg beweisen. Ausreichend Motivation sollten die "Kängurus" als aktueller Tabellenführer der 2. Bundesliga-Süd haben. Denn sollte das Team von CPSV-Trainer Mirko Pansa in Nürnberg gewinnen, dann würden die "Kängurus" nicht nur den 10. Sieg in Folge einfahren, sondern zugleich den Platz an der Sonne für eine weitere Woche verteidigen.

In den letzten beiden Jahren konnten die Chemnitzer Volleyballerinnen zwar in Nürnberg gewinnen, im Gegenzug "revanchierte" sich der VfL-Spielerinnen aber bei den  "Kängurus" und entführten ihrerseits die Punkte aus der CPSV-Halle an der Forststraße. Durch einen 3:1 (15:25, 25:22, 25:16, 25:22)-Heimsieg in der Hinrunde konnten die "Kängurus" diesen Bann endlich brechen und wieder zu Hause gewinnen.

Während die Fighting Kangaroos Chemnitz mit zwei Siegen (gegen Grimma und Bad Soden) optimal in die Rückrunde starteten, musste der VfL Nürnberg am vergangenen Wochenende eine 1:3-Heimniederlage gegen die zweite Mannschaft der Roten Raben Vilsbiburg einstecken. Trotz dieser Anlaufschwierigkeiten will VfL-Trainer Michael Raddatz seine Mannschaft gegen den Tabellenführer "an der Leistungsgrenze" sehen.

Das "VfL-Dreigestirn" beim Tabellensechsten aus Franken bilden Sabrina Hagenow (Diagonalangriff), Sabine Sagert (Mittelblock) und Daniela Raddatz (Außenangriff). Unter ihrer Führung haben sich die Nachwuchsspielerinnen, wie Nadine Kleinhenz (18), Stephanie Müller (19) und Florentina Büttner (19) zu festen Größen im Team des VfL Nürnberg entwickelt.

Der VfL Nürnberg hat bereits sieben Spiele gewinnen können. Dabei ist das Team von Trainer Michael Raddatz allerdings recht unterschiedlich aufgetreten. Oft wechselten sich Siege und Niederlagen ab. Auf diese Leistungsschwankungen wollen sich die "Kängurus" aber nicht ver- und einlassen. "Gegen uns spielt Nürnberg immer sehr motiviert. Das wird auch am Samstag so sein. Nürnberg wird ein echter Prüfstein für uns", meint deshalb Kangaroo-Trainer Mirko Pansa.

Samstag, 19. Januar 2008, 19:30 Uhr: VfL Nürnberg - Fighting Kangaroos Chemnitz (Ballspielhalle Altenfurt, Hermann-Kolb-Straße 55 a, 90475 Nürnberg)

Liveticker

Mathias Vogel

 

 

Deutschland - SHVV-News

 Freitag, 18. Januar 2008

  

FT Adler Kiel: doppelte Titelverteidigung

Sowohl den Frauen als auch den Männern der FT Adler Kiel gelang beim Landespokal die Titelverteidigung. In den Finalbegegnungen kam es dabei wie erwartet zum Aufeinandertreffen der vier Kieler Regionalligisten. Während die Männer mit einem 3:0 (30:28, 25:20, 25:20) die Derbyniederlage gegen den TSV Kronshagen aus dem Dezember wettmachten (beide Mannschaften hatten sich spontan auf eine Ausdehnung des Finals auf 3 Gewinnsätze verständigt), bestätigten die Frauen durch ein 2:0 (25:15, 25:17) ihren Sieg über den Wiker SV aus dem September 2007. Doch bereits am kommenden Samstag treffen beide Teams in der Regionalliga wieder aufeinander.

Den Sprung in die Endrunde am Samstag hatten fast ausnahmslos Regional- und Verbandsligisten geschafften. Als einziger Landesligist qualifizieren sich die Frauen des VC Neumünster für die Runde der letzten acht. Regionalligist TSV Husum schied in der Vorrunde durch eine Niederlage gegen den SC Strande aus.

Viertelfinale Frauen:

FT Adler Kiel - GH Itzehoe 2:0 (21, 16)

TuS Holtenau - VC Neumünster 2:0 (12, 16)

Kaltenkirchener TS - Kieler TV 1 1:2 (15,-23,-10)

Lübecker TS - Wiker SV 1:2 (-17, 19, -12)

Halbfinale Frauen:

FT Adler Kiel - TuS Holtenau 2:0 (7, 9)

Kieler TV 1 - Wiker SV 0:2 (-23, -24)

Finale Frauen:

FT Adler Kiel - Wiker SV (15, 17)

FT Adler Kiel damit qualifiziert für Regionalpokal Nord im Oktober 2008 in Mecklenburg-Vorpommern

Viertelfinale Männer:

FT Adler Kiel: Freilos (Wegen Absagen konnten am Samstag beim Turnier in Lübeck nur zwei, statt drei Gruppen gebildet werden)

Kieler TV - Lübecker TS 2:0 (11, 20)

SC Strande - FT Preetz 2:0 (23, 23)

TSV Russee - TSV Kronshagen 0:2 (-27, -17)

Halbfinale Männer:

FT Adler Kiel - Kieler TV 2:1 (-27, 17, 11)

SC Strande - TSV Kronshagen 0:2 (-22, -14)

Finale Männer:

FT Adler Kiel - TSV Kronshagen 3:0 (28, 20, 20)

FT Adler Kiel sowie TSV Kronshagen damit qualifiziert für Regionalpokal Nord im Oktober 2008 in Schleswig-Holstein (Ausrichtender Landesverband stellt immer zwei Teilnehmer).

 

 

Deutschland - SHVV-News

 Freitag, 18. Januar 2008

  

Regionalliga-Rückrunde: Derby und Spitzenspiel

Am kommenden Wochenende (Samstag, 19.01, 15:00 Uhr, Gellerthalle) startet mit dem Regionalliga-Derby zwischen der FT Adler Kiel und dem Wiker SV die Rückrunde der Volleyball-Regionalliga. Einen Vorgeschmack gab es bereits am letzten Sonntag, als sich FT Adler im Finale des Landespokals mit 2:0 (25:15, 25:17) gegen die Wiker Frauen durchsetze. Doch der Ausgang der Partie ist alles andere als gewiss. Zwar spricht die Derby-Bilanz der letzten Jahre für Adler, doch der Wiker SV präsentiert sich in seinem zweiten Regionalliga-Jahr in guter Form, besiegte zuletzt WiWa Hamburg und SV Neustadt-Glewe, und liegt mit vier gewonnenen Spielen punktgleich mit den Adler-Frauen auf Platz 8 der Tabelle.

Bei den Männern genießen zum Auftakt der Rückrunde der TSV Kronshagen gegen WiWa Hamburg (Samstag, 19:30 Uhr, Suchsdorfer Weg) und der TSV Husum gegen VG Elmshorn (Samstag, 15:00 Uhr, Vereinsturnhalle) jeweils Heimrecht. Während die Kronshagener nach einer gelungenen Hinserie gegen die "unangenehmen" Hamburger, die zu den Favoritenschrecks der Liga zählen, ihren Anschluss zur Spitze halten wollen, kann den TSV Husum nur noch ein Wunder vor dem Abstieg retten. Mit lediglich zwei gewonnenen Sätzen sind die Friesengeister derzeit Tabellenletzter und haben bereits 8 Punkte Rückstand auf einen Nicht-Abstiegsplatz.

Für den Spitzenreiter FT Adler Kiel startet das neue Jahr mit einem Spitzenspiel beim punktgleichen Tabellendritten und Mitfavoriten Oststeinbeker SV. Die Bundesligareserve der Hamburg Cowboys wies die Adler-Jungs im Hinspiel zwar knapp mit 3:2 in die Schranken, zeigt zuletzt aber mit Niederlagen gegen Norderstedt und WiWa Hamburg unerwartet Schwächen.

 

 

Deutschland - MTV München-News

 Freitag, 18. Januar 2008

  

München: Zu Hause muss gepunktet werden

Am kommenden Samstag um 20.00 Uhr steigt der erste Heimauftritt für die Volleyballer des MTV München. Rhein-Main Rodheim gastiert am 16.Spieltag der 2.Bundesliga im Sportzentrum an der Häberlstraße. Im Spiel gegen den Zwölften der Tabelle will der MTV wieder seine Heimstärke unter Beweis stellen.

Nach vier Niederlagen in Folge müssen die Volleyballer des MTV München wieder auf die Siegesstraße zurückkehren, um nicht ganz dick im Abstiegskampf zu sein. Die Chancen stehen nicht schlecht, denn schließlich empfängt man am kommenden Samstag den Mitaufsteiger Rhein-Main Rodheim. Auch die Leistungen der letzten drei Spiele waren ansprechend, doch der Lohn blieb aus. Verletzungsbedingt gibt es für das kommende Woche keine Ausfälle zu beklagen und ein Ersatz für Zuspieler Ingemar Hunold, der für seine Diplomarbeit für drei Monate in die USA geht, ist auch gefunden. Roland Stieger, der im letzten Jahr noch im Aufsteiger-Team stand und jetzt die zweite Mannschaft des MTV zum Aufstieg in die Bayernliga führt, wird beim Spiel am Wochenende mit auf der Bank sitzen.

Rhein-Main Rodheim ist kein Unbekannter für den MTV München, denn schließlich stand man den Hessen bei der Aufstiegsrunde in die 2.Bundesliga gegenüber. Während der MTV den Aufstieg schaffte, verfehlte Rodheim den Aufstieg nur knapp, profitierte aber dann vom Zusammenschluss mit Rhein-Main Volley und konnte so nachträglich den Weg in die zweithöchste Spielklasse antreten. Rodheim liegt im Moment mit vier Siegen und elf Niederlagen auf dem zwölften Platz der Tabelle und steht damit auf einem Abstiegsrang. In der letzten Woche konnten die Hessen jedoch einen wichtigen 3-1 Erfolg im Abstiegskampf über den ASV Dachau landen. Auch der MTV hat weniger gute Erinnerungen an das Hinspiel bei Rhein-Main, denn dieses ging mit einer desolaten Leistung mit 1-3 verloren. Die Stärken der Mannschaft von Carsten Schmidt, der zur Zeit zusammen mit MTV-Trainer Tom Gailer seine Ausbildung zum A-Trainer absolviert, ist vor allem die mannschaftliche Geschlossenheit und ihre ungewohnt langen Flatterangaben.

Für MTV-Trainer zählt am Samstag nur ein Sieg: „Zu Hause müssen wir uns die noch fehlenden Punkte für den Klassenerhalt sichern. Gerade gegen einen direkten Konkurrenten wie Rodheim ist das ein „Vier-Punkte-Spiel“. Wir haben intensiv Video geschaut und sind bestens vorbereitet für Samstag. Im Vergleich zum Hinspiel stehen mir auch deutlich mehr Alternativen zur Verfügung und so ist ein Sieg für uns auch Pflicht!“

Unterstützung erhofft sich die Mannschaft um Kapitän Hannes Buchner auch wieder vom begeisterungsfähigen Publikum im „MTV-Dome“. „Wie wichtig die Zuschauer sind, haben wir bei den Spielen gegen Durmersheim und Dachau gesehen. Ich hoffe, dass unsere Fans wieder als siebter Mann mit auf dem Spielfeld stehen.“, so Gailer. Ein Sieg wäre für den MTV sehr wichtig, wenn man einen Blick auf die Tabelle wirft. Mit einem Sieg könnten sich die Münchner wieder Luft nach unten verschaffen und den Abstand auf einem Abstiegsplatz auf sechs Punkte erhöhen. Denn in den nächsten sieben Spielen warten harte Gegner und man darf nur zweimal zu Hause antreten.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Freitag, 18. Januar 2008

  

Türkei mit 3:1-Sensationssieg über Niederlande

Die Türkei hat bei der europäischen Olympia-Qualifikation in Halle/Westfalen für die erste große Überraschung gesorgt und die Chance auf das Peking-Ticket gewahrt: Durch den 3:1-Sieg (16-25, 25-19, 27-25, 25-19) über Grand Prix Sieger Niederlande weist das Team von Trainer Alessandro Chiappini in Gruppe B wie die deutsche Mannschaft nunmehr 1:1-Siege auf. Die Niederlande ist nach zwei Partien noch sieglos und hat nur noch eine Minimal Chancen auf das Halbfinale. Dazu ist allerdings ein 3:0-Sieg über Deutschland und eine Niederlage der Türkei gegen Polen von Nöten. Punktbeste Spielerinnen waren Chaine Staelens (19), Manon Flier und Ingrid Visser (je 14) bei den Niederlanden sowie Aysun Özbek (17) und Esra Gümüs (15) bei den Türkinnen.

Startformation Niederlande: Manon Flier, Chaine Staelens, Francien Huurman, Ingrid Visser, Kim Staelens, Debby Stam, Janneke van Tienen
Startformation Türkei: Pelin Celik, Neriman Özsoy, Bahar Toksoy, Deniz Hakyemez, Gözde Kirdar, Aysun Özbek, Nihan Yeldan

Der Druck des Siegenmüssens lag auf beiden Teams, den Niederländerinnen merkte man dieses jedoch deutlich mehr an: Bereits nach dem ersten Punkt stand Trainer Selinger von seinem Stuhl auf und kritisierte eine Aktion der Seinen. Dennoch erwischten die Oranjes den besseren Start und lagen bei der ersten technischen Auszeit in Führung (8-6). Nach zwei gelungenen Aktionen von Flier (Block und Angriff) war der Vorsprung angewachsen (10-6). Das gab den Niederländerinnen Sicherheit für die Folge-Aktionen, die Türkinnen produzierten leichte Fehler (13-6), der Satzgewinn war nur noch Formsache (25-16).

Die Türkinnen steckten den deutlichen Satzverlust gut weg und gingen nach starken Aktionen in Block und Angriff in Führung (5-8). Die Souveränität des ersten Satzes war bei den Niederländerinnen in dieser Phase wie weggewischt, die Türkinnen setzten sich ab (7-12) und lagen bei der zweiten technischen Auszeit deutlich vorne (11-16). Selinger wechselte mit Riette Fledderus und Alice Blom zwei neue Kräfte ein, die auch neuen Schwung brachten und insgesamt fünf Satzbälle abwehren konnten. Den ersten Satzgewinn der Türkei im Turnier konnten aber auch diese beiden nicht abwenden (19-25).

Die mit über 400 Länderspielen erfahrene Fledderus blieb auf dem Feld und sorgte für etwas mehr Ruhe bei den Niederländerinnen (6-2), doch die Türkei glich nach starken Abwehraktionen von Libero Yeldan aus (7-7). Ein Angriff von Staelens über den Block sowie ein technischer Fehler auf Seiten der Türkei ließ die Niederländer wieder mit vier Zählern in Führung gehen (16-12). Doch selbst ein 19-13-Vorsprung (nach Block der nur 1,71 Meter großen Zuspielerin Fledderus gegen Kirdar) gab den Niederländerinnen keine Sicherheit. Vier Zähler später musste Selinger eine Auszeit nehmen (19-17), kurz darauf war der Ausgleich da (19-19). Blom und Kim Staelens wurden eingewechselt, doch auch der siebte Punkt in Folge ging an die Türkei (19-20). Fledderus und Stam kehrten zurück aufs Feld und holten die Führung zurück (23-21), die postwendend ausgeglichen wurde (23-23). Nach einem Block gegen Staelens gab es Satzball für die Türkei (23-24), die Niederländerinnen konterten mit Angriffen von Visser und Staelens (25-24). Dann aber drei Zähler in Serie für die Türkei, die sich durch einen Knaller von Kirdar die 2:1-Satzführung holten (25-27).

Nach einem 0-3-Fehlstart sah es düster aus für die Niederländerinnen, doch vier Punkte in Folge drehten das Ergebnis (4-3). Die Türkei hielt jedoch dagegen, vor allem die Schnellangriffe von Kapitän Özbek waren eine Bank (7-8). Ein Angriff von Esra sowie ein Annahmfehler von Stam machten daraus ein 7-10. Selinger wechselte abermals seine Zuspielerinnen, Staelens kam für Fledderus (8-11), zunächst zeigte dies jedoch keine Wirkung, weil die Türkinnen souverän agierten (11-15). Nach einem Missverständnis zwischen Staelens und Visser hieß es 13-19, Selinger nahm eine letzte Auszeit. Es half alles nichts, die Türkinnen gewannen den Satz mit 19-25 und landeten einen Sensationssieg.

Stimmen zum Spiel

Avital Selinger, Coach Niederlande: „Wir haben gut angefangen, es war nicht unser bestes Volleyball, aber um die Türkei zu schlagen, hätte es ausgereicht. Im zweiten Satz haben wir dann unerklärlicherweise die Initiative abgegeben. Die türkische Mannschaft hat dann sehr gut verteidigt und sehr schnell gespielt. Wir waren keine Einheit mehr auf dem Feld und haben ohne Organisation gespielt. Ich muss das Spiel jetzt erstmal analysieren, bevor ich an das Spiel morgen denken kann. Ob das Projekt in den Niederlanden gescheitert ist, kann ich noch nicht beurteilen. Die Entscheidung darüber fällen auch andere Personen.“

Ingrid Visser, Spielführerin Niederlande: „Ich habe nicht viel zu sagen. Wir haben überhaupt nicht gut gespielt. Dann hat der Schiedsrichter schlecht gepfiffen, und wir hatten keine Chance mehr: Glückwunsch an die Türkei.“

Alessandro Chiappini, Coach Türkei: „Ein großes Kompliment an meine Mannschaft. Wir haben heute immer an den Sieg geglaubt. Mein junges Team hat mit sehr viel Leidenschaft gespielt. Wir werden weiter hart arbeiten und in Zukunft eine starke Mannschaft haben. Morgen müssen wir so spielen wie heute, dann haben wir auch gegen Polen eine Siegchance.“

Aysun Özbek, Spielführerin Türkei: „Das war der erste Sieg für meine Mannschaft in Halle. Ich bin sehr stolz auf mein Team. Wir werden noch viel von diesem jungen Team hören! Das war einfach eine gute Leistung!“

 

 

Deutschland - DVV-News

 Freitag, 18. Januar 2008

  

Das große Rechnen hat begonnen

Durch das sensationelle 3:1 der Türkei über die Niederlande hat sich die Ausgangsposition in der Gruppe B vor dem letzten Vorrundenspieltag am Freitag, 18. Januar, völlig verändert: Polen führt die Tabelle ungeschlagen mit zwei Siegen an, dahinter folgen Deutschland und die Türkei mit einer 1:1-Bilanz. Die Niederlande weist 0:2-Siege auf. Gewinnt die Türkei das Spiel gegen die Polinnen, muss die deutsche Mannschaft ihre Partie gegen die Niederlande gewinnen, die bei einem türkischen Sieg ausgeschieden wären. Verliert die Türkei gegen Polen, dann reicht der deutschen Mannschaft ein Satzgewinn zum Einzug ins Halbfinale. Einige deutsche Spielerinnen und Trainer Giovanni Guidetti äußerten sich zur neuen Situation.

Giovanni Guidetti: „Wir wollen das Spiel gegen die Niederlande gewinnen, weil wir den vielen Zuschauern etwas bieten wollen. Außerdem möchte ich nicht mit einer Niederlage in das Halbfinale gehen. Wir spielen auf Sieg und nicht auf einen Satzgewinn.“

Christiane Fürst: „Als ich gehört habe, dass die Türkei die Niederlande geschlagen hat, hab ich im ersten Moment nur gedacht: Das kann nicht wahr sein! Das ist ja wirklich ein kleine Sensation, damit hätte ich, aber wohl viele andere auch, nicht gerechnet. Ich weiß nur nicht, ob das unsere Aufgabe leichter macht. Die Niederländerinnen müssen alles oder nichts spielen, das wird somit ein ganz schweres Spiel für uns.“

Cornelia Dumler: „Mir tun die niederländischen Spielerinnen schon sehr leid. So lange haben sie auf dieses Ziel ‚Olympische Spiele 2008‘ hingearbeitet, somit wäre ein Scheitern sehr bitter. Ich habe ja mit einigen Niederländerinnen zusammen in Münster gespielt, und ich fühle jetzt sehr mit ihnen mit. Aber noch ist ein Weiterkommen ja theoretisch möglich, deswegen wird das niederländische Team gegen uns alles aus sich rausholen – da bin ich mir sicher!“

Margareta Kozuch: „Ich finde, trotz der beiden Niederlagen der Niederländer hat sich nichts an der Ausgangslage geändert. Wenn sie uns schlagen, können sie immer noch ins Halbfinale kommen. Aber das wollen wir auch und wir werden alles geben, um dieses Spiel zu gewinnen.“
Heike Beier: „Man könnte sagen, der Druck ist bei den Niederländerinnen nun viel höher als bei uns. Aber ich sehe das etwas anders. Das niederländische Team hat ja eigentlich nichts mehr zu verlieren. Vielleicht können sie deswegen befreit aufspielen und das wäre mit Sicherheit kein Nachteil für sie. Aber davon ab stehen wir ja auch noch auf dem Feld, und wir wollen das Spiel unbedingt gewinnen, völlig unabhängig von den Niederlanden.“

Die aktuelle Tabelle der Gruppe B

Team

Punkte

Sätze

Spiele

1. POL

 4

 6:3

 2

2. GER

 3

 5:3

 2

3. TUR

 3

 3:4

 2

4. NED

 2

 2:6

 2

 

 

Deutschland - DVV-News

 Freitag, 18. Januar 2008

  

Weiß: „Absolute Priorität hat Olympia-Qualifikation!“

Zuspielerin Kathleen Weiß (Schweriner SC) im Interview über die Chance des deutschen Teams auf das Ticket für Peking.

Kathleen, hattest Du heute Nacht Albträume?
Kathleen Weiß: „Nee, so schlimm war es nicht, aber gut einschlafen konnte ich auch nicht.“

Wie lange hat Dich denn das Spiel gegen Polen in Gedanken noch beschäftigt?
Kathleen Weiß: „Oh, das waren doch noch einigen Minuten, die ich wach gelegen habe und wo ich über die ein oder andere Situation des Spiels nachdenken musste.“

Am meisten an die Situation Ende des vierten Satzes, von der viele sagen, das hätte das Spiel entschieden?
Kathleen Weiß: „Ja, daran musst ich schon verstärkt denken. Und ich bin auch der Meinung, dass die Entscheidungen des Schiedsrichters nicht unbedeutend waren. Bis dahin liegt Polen nur 20:18 vorn, da ist noch alles drin. Aber nach den Urteilen des Schiris steht es dann 23:18 und der vierte Satz ist weg.“

Aber dann blieb ja immer noch der fünfte Satz, wo ihr doch auch genau die gleichen Chancen hattet, das Spiel noch zu gewinnen, oder?
Kathleen Weiß: „Ja und Nein! Im Entscheidungssatz haben beide Teams eigentlich die gleichen Chancen zu gewinnen. Aber wenn man kurz vorher solche Entscheidungen hinnehmen musste wie wir, dann geht das auch nicht spurlos an einem vorbei. Da hatte das polnische Team dann schon Vorteile.“

Und die Stimmung im Team war nach dem Spiel dementsprechend?
Kathleen Weiß: „Erst mal waren wir alle natürlich sehr enttäuscht, denn wir haben ja nicht nur über weite Strecken der Partie gut gespielt, sondern haben Polen sogar phasenweise dominiert. Und wenn Du dann das Spiel trotzdem noch verlierst, ist das schon bitter. Aber trotz der Niederlage hat sich an der Ausgangslage für uns ja nicht viel geändert. Wenn man es positiv sagen will, haben wir das einzige Spiel, was wir verlieren durften, jetzt verloren und nun müssen wir halt alle anderen Begegnungen gewinnen. Am Freitag gegen die Niederlande fangen wir damit an!“

An der Ausgangslage hat sich sicherlich nichts Entscheidendes geändert, aber der Druck ist doch dafür jetzt enorm gestiegen, oder?
Kathleen Weiß: „Das stimmt! Der Druck ist natürlich jetzt enorm, aber nicht nur für uns. Die Niederländerinnen haben ja die gleiche Ausgangslage wie wir, sie müssen auch unbedingt gewinnen. Vielleicht ist das niederländische Team sogar noch mehr unter Druck als wir. Man muss ja mal die Ausgangslage betrachten. Die trainieren seit zwei Jahren zusammen, wir sind in dieser Formation gerade mal zwei Wochen zusammen. Deswegen glaube ich, dass auf denen noch mehr Erfolgsdruck lastet.“

Sind aufgrund dieser Ausgangslage die Niederländerinnen Favorit für das Spiel?
Kathleen Weiß: „Ich glaube die Chancen stehen 50 zu 50. Aber eigentlich ist das auch völlig unerheblich, entscheidend ist wie wir am Freitag spielen. Wenn wir so spielen wie bis zur Mitte des vierten Satzes gegen Polen haben wir jedenfalls sehr gute Chancen das Halbfinale zu erreichen.“

Aber es ist doch gut möglich, dass ihr gegen die Niederländerinnen auch wieder in den fünften Satz müsst. Ist dann nicht vor allem eine konstante Leistung wichtig?
Kathleen Weiß: „Das stimmt. Es reicht halt in einem langen Match nicht, nur bis Mitte des vierten Satzes gut zu spielen, am Ende verlierst Du dann trotzdem – das haben wir ja leider gegen Polen gesehen. Gegen die Niederlande müssen wir unbedingt konstant gut spielen.“

'Spielen' ist das Stichwort. Das tust Du in diesem Turnier bislang sehr wenig, womit Du doch nicht zufrieden sein kannst, oder?
Kathleen Weiß: „Klar freue ich mich über diese Situation nicht. Dafür bin ich zu sehr Leistungssportlerin, dass ich damit zufrieden wäre, nicht in der ersten Sechs zu spielen. Aber man muss dabei auch zwei andere Dinge sehen. Zum einen haben wir ein sehr starkes, ausgeglichenes Team, in dem nur sehr wenige Spielerinnen ihrem Stammplatz sicher haben. Und zum andern zählt bei diesem Turnier nicht wer spielt, sondern dass wir die Qualifikation schaffen. Und wenn mir vor dem Turnier jemand angeboten hätte, dass wir hier das Ticket für Peking lösen und ich dafür gar nicht spiele, hätte ich das Angebot sofort angenommen.“

Aber es könnte ja auch die Variante geben, dass ihr euch qualifiziert und Du dabei tatkräftig mit hilfst, oder?
Kathleen Weiß: (Schmunzelt) „Das stimmt natürlich und ich werde, wie alle aus unserem Team, alles geben, dass wir die Qualifikation schaffen!“

Matthias Willnat

 

 

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 Freitag, 18. Januar 2008

  

Serbien macht großen Schritt Richtung Halbfinale

Serbien hat mit dem zweiten Sieg im zweiten Spiel bei der europäischen Olympia-Qualifikation in Halle/Westfalen einen großen Schritt in Richtung Halbfinale getätigt: Das 3:1 (23-25, 25-21, 25-18, 25-22) gegen die Kroatinnen bedeutete vor dem Spiel Russland – Rumänien (20.00 Uhr) die Tabellenführung. Die Kroatinnen beendeten das Turnier trotz guter Leistung ohne Sieg. Punktbeste Spielerinnen waren Jelena Alajbeg (19) und Sanja Popovic (13) bei Kroatien sowie Ivana Djerisilo-Stankovic (23) und Jelena Nikolic (17) bei den Serbinnen.

Startformation Kroatien: Ivana Kamenjarin, Marina Katic, Jelena Alajbeg, Ivana Milos, Sanja Popovic, Mirela Delic, Lucija Cigic (Libero)
Startformation Serbien Ivana Djerisilo-Stankovic, Aleksandra Avramovic, Brizitka Molnar, Vesna Citakovic, Maja Ognjenovic, Jelena Nikolic, Suzana Cebic (Libero)

Favorit Serbien legte einen 4-1-Blitzstart hin, dies erwies sich jedoch nur als Strohfeuer, denn kurze Zeit später lagen die Kroatinnen mit 5-6, kurz darauf mit 7-10 vorne. Die Kroatinnen spielten so wie ein Außenseiter auftreten muss: Unbekümmert und mit hohem Risiko. Das wurde belohnt, denn der erste Satz ging nach einem Aufschlagfehler der Serbinnen mit 23-25 an den krassen Außenseiter.

Ein Wechselbad der Gefühle erlebten Spielerinnen, Trainer und Zuschauer zu Beginn des zweiten Satzes: Kroatien ging nach mehreren starken Blockaktionen mit 0-7 in Führung, eine Aufschlagserie von Djerisilo-Stankovic mit zahlreichen Blockpunkten ihrer Mitspielerinnen wendete jedoch das Blatt (12-9). Bei der zweiten technischen Auszeit hatte der Drei-Punkte-Vorsprung der Serbinnen weiter Bestand (16-13). Diagonalangreiferin Djerisilo-Stankovic war es vornehmlich, die das Punktekonto weiter füllte (21-16), die Kroatinnen verkürzten jedoch abermals durch gute Aktionen in Block- und Feldabwehr (21-19). Den Satz ließ sich der WM-Dritte und EM-Zweite jedoch nicht mehr nehmen (25-21).

Die Achterbahnfahrt setzte sich auch im dritten Satz fort, erneut hatte Kroatien den besseren Start und lag nach erfolgreichen Angriffen von Popovic vorne (5-9). Ein Blockpunkt von Zuspielerin Ognjenovic brachte Seribien in Front (12-11). Dies war das Signal für die serbischen Spielerinnen um Spielführerin Citakovic, die nun deutlich konsequenter zu Werke gingen, sich absetzten (21-15) und mit 2:1-Sätzen in Führung gingen (25-18).

Ausgeglichen verlier der Start in den vierten Satz, Kroatien lag bei der ersten technischen Auszeit knapp vorne (7-8), bei der zweiten Pflicht-Pause im Satz hatten die Serbinnen das Blatt gedreht (16-12). Dann ging es wieder in die andere Richtung: Blockpunkte der Kroatinnen und Fehler der Serbinnen sorgten für sechs kroatische Zähler in Folge (16-18), dann sorgten ein Block von Serbiens Zuspielerin Ognjenovic sowie drei erfolgreiche Aktionen von Außenangreiferin Nikolic für das 24-21. Den Schlusspunkt setzte ein Aufschlagfehler von Alajbeg (25-22).

Stimmen zum Spiel

Trainer Serbien Zoran Terzic: „Wir haben heute besser als gestern gespielt. Ich freue mich über unsere ansteigende Form. Über die kroatische Mannschaft war ich sehr überrascht, denn sie haben ohne ihre bekanntesten Spielerinnen gespielt. Ich gratuliere meiner Manschaft, aber für das Halbfinale müssen wir uns noch steigern.“

Kapitän Serbien Vesna Citakovic: „Ich bin sehr glücklich, dass wir gewonnen haben. Kroatien hat eine gute, junge Volleyball-Mannschaft. Schön, dass wir das Halbfinale heute schon perfekt gemacht haben.“

Trainer Kroatien Mijo Vukovic: „Wir haben heute gegen das zweitbeste europäische Team gespielt. Leider haben haben wir es nicht geschafft sie zu schlagen. Serbien war besser.“

Kapitän Kroatien Sanja Popovic: „Serbien hat gut gespielt. Sie haben uns nicht viele Möglichkeiten gegeben.Besonders in Aufschlag und Block waren sie sehr gut. Glückwunsch an die serbische Mannschaft.“

 

 

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 Freitag, 18. Januar 2008

  

Russland und Serbien im Halbfinale

Russland und Serbien, die großen Favoriten auf das Olympia-Ticket bei der europäischen Olympia-Qualifikation in Halle/Westfalen, haben als erste Teams das Halbfinale erreicht: Durch das 3:1 (25-21, 26-24, 21-25, 25-14) von Weltmeister Russland über Rumänien sind beide Teams vor ihrem direkten Aufeinandertreffen am 18. Januar (17.30 Uhr) vorzeitig qualifiziert. Es muss nur geklärt werden, welches Team als Gruppenerster bzw. –zweiter in das Halbfinale einzieht. Punktbeste Spielerinnen waren Ekaterina Gamova (21), Natlia Kulikova und Natalia Alimova (je 16) bei Russland sowie Carmen Turlea (27) und Iuliana Nucu (15) bei den Rumäninnen.

Startaufstellung Russland: Marina Sheshenina, Liubov Shachkova, Natalia Alimova, Ekaterina Gamova, Natlalya Safronova, Yulia Merkulova, Ekaterina Kabeshova (Libero)
Startaufstellung Rumänien: Daniela Minca, Carmen Turlea, Iuliana Nucu, Claudia Carstoiu, Elena Butnaru, Carmen Marcovici, Nicoleta Manu

Turnierfavorit Russland tat sich zu Beginn schwer mit dem Spiel der Rumäninnen. Zuspielerin Minca agierte oftmals mit zwei Schnellangreiferinnen gleichzeitig und verwirrte somit den hohen Block der Russinnen (6-8). Dann setzte sich jedoch die körperliche Überlegenheit Russlands durch und vor allem Super-Star Shashkova steuerte wichtige Punkte bei (20-16). Den ersten Satzball nutzten die Russinnen – Turlea verzog gegen den Dreierblock (25-21).

Von Souveränität konnte aber auch weiterhin nicht gesprochen werden, da die Rumäninnen keinerlei Respekt zeigten und ihre Halbfinalchance wahren wollten. Nach mehreren Blockaktionen von Nucu ging der Außenseiter mit 8-13 in Führung. In der Folge stieg der Druck der Russinnen merklich, die Angriffsaktionen waren klarer, der Block stand besser. Beim 20-20 gelang der Ausgleich. Alimova holte per Aufsteiger Satzbälle (24-22), zunächst Turlea per Angriff, dann ein Fehler von Gamova ließen Rumänien ausgleichen (24-24). Die 2,02 Meter große Außenangreiferin machte dies wieder gut, indem sie beim dritten Satzball ein Ass servierte (26-24).

Block und Angriff der Russinnen setzten zu Beginn des dritten Satzes die Akzente (4-1), aber die Rumäninnen, die hervorragend spielten, hielten mit Block und Diagonalangreiferin Turlea dagegen (6-8). Turlea war es auch, die gemeinsam mit Vereinskameradin Nucu (beide Sassuolo/ITA) weiter punktete und Rumänien deutlich nach vorne brachte (9-14). Ein Blockpunkt von Zuspielerin Minca gegen Gamova ließ Rumänien mit 18-23 in Front gehen – das konnte auch der Weltmeister nicht mehr aufholen. Nucu nutzte den zweiten Satzball zum Satzanschluss (21-25).

Nach dem ersten Satzverlust im Turnierverlauf gab der Weltmeister zu Beginn des vierten Satzes Gas, nach vier Punkten in Serie nahm Rumäniens Trainer Florin Grapa eine Auszeit (4-0). Das half jedoch nicht, die Russinnen blieben jetzt am Drücker und spielten ihren Power-Volleyball konsequent durch (16-7). Kulikova brachte per Diagonalangriff den zweiten Satzball auf den Boden (25-14).

Stimmen zum Spiel

Florin Grapa, Coach Rumänien: „Es ist natürlich sehr schade, dass wir nach dieser Niederlage nach Hause fahren müssen. Aber wir waren in einer Gruppe mit Russland, Kroatien und Serbien eh der große Außenseiter und für diese Ausgangslage bin ich sehr mit unseren Leistungen zufrieden.“
Carmen Marcovici, Spielführerin Rumänien: „Es war heute eine Ehre, gegen dieses russische Team zu spielen. Wir haben unser Bestes gegeben, aber eine realistische Siegeschance gegen Russland hatten wir nie.“

Giovanni Caprara, Coach Russland: „Ich freue mich sehr über diesen Sieg. Hier hat es schon einige Überraschungen gegeben, das Turnier ist sehr stark besetzt und die Partien sind keine Selbstläufer. Mit diesem Sieg haben wir das Halbfinale erreicht und das ist alles, was für uns zählt. Wer dann unser Gegner sein wird, ist mir völlig egal!“

Liubov Shashkova, Spielführerin Russland: „Wir haben uns sehr genau auf dieses Spiel vorbereitet, und das hat sich auch ausgezahlt. Wir haben das umgesetzt, was der Trainer von uns verlangt hat und völlig verdient gewonnen. Auch wenn wir noch eine weitere Chance haben uns für die Olympischen Spiele zu qualifizieren, wir wollen das unbedingt schon hier schaffen.“

 

 

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 Freitag, 18. Januar 2008

  

Lob für den Haller Ausrichter

Über 60 Persönlichkeiten waren am Donnerstag zum Empfang in den eleganten Palmengarten des GERRY WEBER Sportpark Hotels erschienen. Eingeladen hatte die GERRY WEBER WOLRD und die Stadt HalleWestfalen, denn im Reigen internationaler Events nimmt die Europäische Volleyball Olympia-Qualifikation in der ostwestfälischen Lindenstadt einen hohen Stellenwert ein. Gekommen waren die Bürgermeister der umliegenden Gemeinden, Landespolitiker, Vertreter der heimischen Wirtschaft und die offiziellen Delegationsleitungen der acht Nationalmannschaften. Diese wurden vom Gastgeber Ralf Weber (CEO GERRY WEBER WORLD), der Haller Bürgermeisterin Anne Rodenbrock-Wesselmann, dem Präsidenten des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) Werner von Moltke und Jan Hronek (Präsident der Turnier-Jury) willkommen geheißen.

„Wir sind stolz, zum ersten Mal eine Olympia-Qualifikation ausrichten zu dürfen. Das ist für uns nach den Handball- und Box-Weltmeisterschaften sowie dem Tennis-Turnier ein Höhepunkt in unserer Veranstaltungsvita“, sagte Ralf Weber, der auch einen Blick in die Zukunft wagte: „Ich kann mir vorstellen, auch eine Volleyball-Europa- oder –Weltmeisterschaft im Gerry Weber Stadion auszurichten.“

Dass dies alles möglich sein kann, hat auch etwas mit den Lobeshymen zu tun, die man den Hallern aussprach. So meinte Werner von Moltke: „Das Gerry Weber Stadion ist der richtige Ort für dieses Turnier. Die Organisation ist perfekt.“ Dem schloss sich der Vertreter des Europäischen Volleyballverbandes (CEV) Jan Hronek an: „Keiner von uns wusste, wo Halle liegt. Das hat sich nun geändert. Ich kann versprechen, es ist nicht das letzte Mal, das wir hier waren.“

Anbei die ausführlichen Zitate der Redner:

Ralf Weber: „Wir sind sehr froh, zum ersten Mal eine Olympia-Qualifikation ausrichten zu dürfen. Das ist nach den Handball- und Box-Weltmeisterschaften sowie dem Tennis-Turnier ein weiterer Höhepunkt in unserer sportlichen Vita. Volleyball ist eine attraktive, spannende und dynamische Sportart, wir wollen sie bei uns fest verankern. Ich kann mir auch vorstellen, Volleyball-Europa- oder –Weltmeisterschaften im GERRY WEBER STADION auszurichten.“

Anne Rodenbrock-Wesselmann: „Neben den wirtschaftlichen Auswirkungen ist natürlich vor allem die Wirkung auf den Breitensport erfreulich. Halle ist mit seinen 22.000 Einwohnern eine Sport-Stadt, nahezu jeder Einwohner ist sportlich aktiv. Durch die Qualifikation erhoffe ich mir einen weiteren Schub für Volleyball in unserer Stadt.“

Werner von Moltke: „Halle/Westfalen mit dem GERRY WEBER STADION ist der richtige Ort für dieses Turnier. Die Organisation ist perfekt. Acht Teams wollen die Olympia-Teilnahme, welche für jeden Sportler das größte in der Karriere ist. Die beste Mannschaft soll gewinnen. Volleyball ist in Russland, Polen und anderen Ländern sehr populär. Dies wollen wir auch in Deutschland erreichen, deshalb wollen wir weitere Top-Events nach Deutschland holen.“

Jan Hronek: „Bis wir hierher gekommen sind, wusste keiner von uns, wo Halle in Westfalen liegt. Das hat sich geändert. Mein Dank gilt dem Deutschen Volleyball-Verband, der Stadt Halle/Westfalen und der GERRY WEBER WORLD für die perfekte Organisation. Ich kann versprechen, es ist nicht das letzte Mal, das wir hier waren.“

 

 

Deutschland - DVL-News

 Freitag, 18. Januar 2008

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Zufriedenheit beim Moerser SC nach Hinrunde

Zufriedene Gesichter beim Moerser SC nach dem letzten Spiel der Hinrunde gegen den SCC Berlin, das ein klares 3:0 (25:23:22:14) für die „Adler“ brachte. Damit hat der Moerser SC in der Tabelle zum SCC aufgeschlossen und will nun in den nächsten Spielen dafür sorgen, dass der Kontakt „nach ganz oben“ hergestellt wird. Trainer Grozer sen. verfügt nach dem Zugang von Zuspieler Jeremy Wilcox über einen kompletten Zwölferkader und sieht optimistisch in die Zukunft – obwohl in den nächsten sieben Tagen drei Spiele (Haching, Wuppertal und Eltmann) zu absolvieren sind.

Im Vorfeld des Spiels hatten beide Trainer über Schwierigkeiten geklagt: Moers konnte am Tage vor dem Spiel erstmals komplett trainieren und musste für über zwei Wochen auf seine „Stammsechs“ verzichten, in Berlin hatte der Grippevirus für eine deutliche Schwächung gesorgt. Diese machte sich im dritten Satz bemerkbar, als das Berliner Team – in den Sätzen zuvor jeweils gut gestartet und mit vielen Chancen für einen positiven Abschluss – einen deutlichen Konzentrations- und Kräfteabfall verzeichnete. Warm hernach: „Da haben wir völlig die Kontrolle verloren – das war ganz allein unser Problem. Man muss aber auch sagen, dass Moers auf mehreren Positionen individuell stärker besetzt ist.“

Trainer Grozer sen. zeigte sich nach dem Spiel sichtlich erleichtert. Grozer sen.: „In Anbetracht der Tatsache, dass wir so lange nicht komplett waren, muss man natürlich zufrieden sein. Berlin hat in den ersten beiden Sätzen gezeigt, welches spielerische Potential die Mannschaft hat – sie waren uns dann kräftemäßig nicht mehr gewachsen. Ein Lob für meine Mannschaft, vor allem für die, welche immer beim „Restetraining“ waren. Jeder hat gut weitergearbeitet. Das wir vor allem im ersten Satz so nervös waren, ist verständlich. Aber wir haben nicht aufgegeben und hatten dann mehr Reserven.“

Auch Gast Athanasios Papageorgiou, Dozent an der Sporthochschule in Köln und in Begleitung seines „Studenten“ Jörg Ahmann (Bronze in Sydney) zeigte sich angetan vom Spiel der Moerser: „Ich bin angenehm überrascht: ich hatte eine Gruppe von starken Solisten erwartet, aber Grozer sen. hat eine Linie und die Mannschaft zeigt das auch. Er ist engagiert und man sieht, dass am Spielfeldrand und in den Auszeiten was passiert. Der Senior macht offensichtlich gute Arbeit.“

 

 

Deutschland - DVL-News

 Freitag, 18. Januar 2008

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Bayer: Riesenenttäuschung statt Neuanfang

Was für die Bundesliga-Volleyballer des SV Bayer Wuppertal ein Neuanfang werden sollte, endete mit einer Riesenenttäuschung. Das Team von Trainer Jens Larsen verlor in der heimischen Bayerhalle gegen das Tabellenschlusslicht rhein-main volley mit 2:3 (29:27; 31:33; 27:25; 21:25; 14:16).

Fassungslosigkeit herrschte auf den Rängen, als der Gast vom Main seinen ersten Matchball zum 16:14 im entscheidenden Tiebreak verwandelt hatte. Es war erst der zweite Saisonsieg für die Hessen. Zuvor hatten sich zwei absolut gleichwertige Teams fast zwei ein halb Stunden lang kein hochklassiges, aber zumindest ein überaus spannendes Match geliefert. Dazu gehörte auch, dass der SV Bayer beim Stande von 14:11 im fünften Satz gleich drei Matchbälle vergab. „Es fällt mir schwer, Gründe für diese Niederlage zu finden“, sagte ein sichtlich niedergeschlagener Wuppertaler Coach.

Der 38-Jährige setzte in der Startformation auf Erfahrung und brachte Kapitän Gergely Chowanski auf der Zuspielposition von Beginn an. Youngster Sebastian Kühner, der vor Weihnachten oft zu ersten Sechs gehört hatte, blieb zunächst auf der Bank. Beide Mannschaften begannen nervös. Zahlreiche Fehler auf beiden Seiten wechselten sich mit gelungenen Aktionen ab. Der zum Aufschlag eingewechselte Lars Dinglinger brachte schließlich sein Team mit 24:22 in Front. Doch beide Satzbälle blieben genauso ungenutzt wie der dritte. Die Gegner ließ immerhin zwei Chancen aus. Ein krachender Block von Dirk Grübler brachte die Entscheidung zu Gunsten der Wuppertaler. In Durchgang zwei erwischte rhein-main einen besseren Start. Ein solide Annahme und wenig verschlagene Aufgaben brachten die Hausherren immer wieder in Verlegenheit. Beim Stande von 6:11 reagierte Larsen und ersetzte Mads Ditlevsen durch Florian Wilhelm. Der SV Bayer kämpfte sich wieder heran und führte sogar mit 20:19. Die ersten Satzbälle erspielte sich jedoch der Tabellenletzte und verwandelte sie nicht. Als die Hessen den Punkt zum 33:31 machte, hatten sie insgesamt fünf Satzbälle vergeben, der SV Bayer immerhin noch deren vier.

In der anschließenden Zehnminutenpause hatten die Schüler der Realschule Blücherstraße ihren großen Auftritt. Über 100 Teenager strömten auf das Feld, um sich ihren verdienten Applaus für über 30 Aktionen im Rahmen der Kampagne „Meine Stunde für Wuppertal“ abzuholen. Die Bundesliga-Volleyballer hatten bei Schülervertretung für die Kampagne geworben. Mit Riesenerfolg, wie man sah. Weniger erfolgreich verlief zunächst Satz Nummer drei für die Wuppertaler. Trotz toller Unterstützung der Realschüler in der Bayerhalle lief der SV Bayer fast permanent einem Rückstand hinterher. Konnten die Hausherren mal ausgleichen, gingen die nächsten Punkte meistens ganz schnell wieder an den Gegner. Doch der wollte die Führung dann auch nicht so richtig, so dass Wuppertal sogar mit 21:19 in Führung ging. Typisch für den Spielverlauf auch die einmal mehr vergebenen Satzbälle hüben wie drüben. Am Ende ging Durchgang drei mit 27:25 an den SV Bayer.

Im vierten Satz lief bei den Bergischen nichts mehr. „Für eine derartige Leistung müssen wir uns bei allen Zuschauern entschuldigen“, so Larsen. Aber seine Spieler hätten ihren dänischen Coach wahrscheinlich noch milde stimmen können, wären die drei Matchbälle im Tiebreak bekanntermaßen allesamt nicht ungenutzt geblieben.

Bereits am Samstagabend steht für den SV Bayer Wuppertal die nächste Aufgabe in der Bundesliga an. Um 19.30 Uhr treffen sie auswärts auf die SG Eschenbacher Eltmann.

 

 

Deutschland - DVL-News

 Freitag, 18. Januar 2008

   www.volleyball-bundesliga.de

Freiburg: Leonie Müller erhält den Sportlerpreis

Der "Preis des Allgemeinen Hochschulsports" wird am Dienstag, den 22. Januar in Freiburg übergeben.

Mit dem neuen Preis soll künftig die beste Leistung bei den Hochschulmeisterschaften gewürdigt werden. Er geht in diesem Jahr an die Beachvolleyballerin Leonie Müller, Spielerin des USC Freiburg. Pressesprecher Ralf Kuhtz: "Die Preisübergabe erfolgt im OSP Freiburg (Olympiastützpunkt Freiburg), ab 19:00 Uhr."

Der Preis ersetzt den so genannten Buchgeister-Preis. Er erinnerte an Heinrich Buchgeister, einen der ersten universitären Sportlehrer in Deutschland. 1920 hatte Buchgeister die Leitung des Freiburger Hochschulsports übernommen.

 

 

Deutschland - Hamburger Abendblatt

 Freitag, 18. Januar 2008

   www.abendblatt.de

Cowboys orientieren sich neu

250 Euro ist der Name Hamburg wert.

Hamburg - „Wir haben nach unserem Umzug von Oststeinbek nach Hamburg Kassensturz gemacht und sind zu diesem Ergebnis gekommen“, sagte Jan Schneider, der Manager der Volleyball-Männer der Hamburg Cowboys, auf der Pressekonferenz nach dem 1:3 (23:25, 25:22, 22:25, 21:25) im Abstiegsduell gegen Mitaufsteiger VC Bad Dürrenberg/ Spergau. Diese Summe ist bei einem Gesamtetat von 95 000 Euro die Differenz zwischen abgesprungen Kleinsponsoren aus dem Hamburger Vorort und neu gewonnenen Geldgebern.

Sportlich ist der Klassenerhalt nach der unglücklichen Niederlage vor gut 1000 Zuschauern in der Wandsbeker Sporthalle bei jetzt sechs Zählern Rückstand auf die Spergauer kaum noch zu schaffen. Mit Sven Glinker (Knieprobleme) und Sebastian Fuchs (Bänderriss) fielen zwei wichtige, nicht zu ersetzende Akteure aus, auch wenn sich Glinker anderthalb Sätze mühte. „Es hatte aber keinen Sinn“, so der 13-malige Nationalspieler, der am Sonntag im Heimspiel (15 Uhr) gegen Champions-League-Sieger VfB Friedrichshafen (live auf www.sportdigital.de) pausiert.

Das Männer-Volleyball-Projekt in Hamburg steht am Scheideweg: Womöglich kann das Team sogar in der Liga bleiben, wenn es wenigstens Vorletzter wird. Etliche Mitkonkurrenten haben ebenfalls wirtschaftliche Probleme. Allerdings wären dann Strukturveränderungen unumgänglich. „Ich mache das jetzt sechs Jahre nahezu ehrenamtlich, ich bin auch etwas am Ende meiner Kraft“, stellte Trainer Bernd Schlesinger resigniert fest. Ebenso geht es den unentgeltlich arbeitenden Managern Schneider und Rüdiger Barth. Eine Professionalisierung ist aber nur mit einer neuen sportlichen Heimat möglich. „Warum soll das Team nicht für den ETV oder den FC St. Pauli auflaufen?“, fragt Schneider.

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Hamburg - Hamburger Abendblatt

 Freitag, 18. Januar 2008

   www.abendblatt.de

Mehr Geld für Hamburgs Sport

Die Hamburger Vereine und Verbände dürfen mit größerer finanzieller Unterstützung in den nächsten Jahren rechnen, wenn der bisherige CDU-Senat am 24. Februar abgewählt werden sollte. Das ist das Ergebnis des sportpolitischen Forums des Hamburger Sportbundes (HSB; 510 000 Mitglieder, zwei Prozent mehr als vor einem Jahr) gestern Abend im Haus des Sports. SPD, GAL, Linke und FDP bekräftigten, den derzeitigen Konsolidierungsbeitrag des HSB von einer Million Euro streichen zu wollen, die SPD würde zusätzlich die Überweisungen der Stadt an den Sportbund von 6,5 Millionen auf zehn Millionen aufstocken. Einig waren sich alle Parteienvertreter, dass mehr Geld in die Renovierung maroder Sportstätten und -hallen investiert werden muss. Den größten Beifall der 200 Zuhörer erhielt Verena Lappe (GAL) für ihre Vision der täglichen Sportstunde an Hamburger Schulen, konzipiert als Bewegungsangebot ohne Noten.

 

 

Deutschland - Remscheider General-Anzeiger

 Freitag, 18. Januar 2008

   www.rga-online.de

WM-Titel als Krönung

Er ist in seiner sportlichen Laufbahn schon in der ganzen Welt herumgekommen und hat dabei einiges erlebt. Was Timo Hager aber während der Volleyball-Weltmeisterschaft der Behinderten in Kambodscha so alles widerfahren ist, wird der 32-Jährige, der in Beyenburg aufgewachsen ist und am Röntgen-Gymnasium in Lennep sein Abitur gemacht hat, wohl nie in seinem Leben vergessen.

 

 

Deutschland - Westfälische Nachrichten

 Freitag, 18. Januar 2008

   www.westfaelische-nachrichten.de

USC 2: Doppelter Stress soll sich lohnen

-hg- Münster. Lange Fahrten und kurze Pausen – längst haben es die Zweitliga-Volleyballerinnen des USC gelernt, das Beste aus diesem – keineswegs leistungsfördernden – Rhythmus zu machen.

 

 

Deutschland - DerWesten

 Freitag, 18. Januar 2008

   www.derwesten.de

MSC: Die Sporthalle als Labor

Beim Conti-Cup des MSC machen Experten mit dem Nachwuchs ein Experiment.

Die Sporthalle Pattberg wird am kommenden Wochenende zum Versuchslabor. Der Moerser SC lädt die Kinder aus zwölf Moerser Grundschulen zu einem spannenden Experiment ein. Die Mädchen und Jungen stehen dabei im Mittelpunkt - nicht als Versuchskaninchen, sondern als Sportler.

 

 © 1999-2007 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Magazin von Peter Neese und Dennis Wenzel