Smash Online - Volleyball-News des Tages
 
News

 Montag, 01. Dezember 2008 

Viertelfinale Männer: Heimspiele für Favoriten
Frauen: Pokal-Aus für Titelverteidiger VfB Suhl
RWE Rhein-Ruhr Volley überzeugt
YoungStars: Nur ein Satzgewinn
Viertelfinale: Friedrichshafen empfängt Giesen
NA.Hamburg hatte Grimma im Griff
MTV München zeigt zwei Gesichter
SCC: Pflichtsieg mit Verlängerung
Adler unterliegt in spektakulärem Krimi
Raben werfen Suhl aus dem Rennen
Raben II verlieren in Erfurt
Bayer qualifiziert sich für das Viertelfinale
Humann: Haching kam anfangs ins Schwitzen
Wuppertal Titans: 141 Minuten Spannung
Eltmann: Vorführung allererster Güte
VC Gotha: Mit Spielfreude zum Sieg
Freiburger Aufschläge kaum zu entschlüsseln
Suhl: So hart ist der Sport
NA.Hamburg locker mit 3:0 im Pokal weiter
VCN: Mannschaftsführerin über Maiers Abschied
USC im Pokal eine Runde weiter
Humann Essen: Aller Ehren wert
Die Adler spielen sehr beweglich
Schweriner Lehrstunde für Potsdam
Jens Larsen dreht das Spiel
Nur ein kleines Wunder kann die VGF retten
Wiesbaden: Das Virus als härtester Gegner
Allianz locker ins Viertelfinale
USC Braunschweig zurück in Erfolgsspur

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Volleyball aktuell in Fernsehen und Rundfunk

 

 

 

Deutschland - DVL-News

 Montag, 01. Dezember 2008

  www.volleyball-bundesliga.de

Viertelfinale Männer: Heimspiele für Favoriten

Fortuna meinte es gut mit den Favoriten im DVV-Pokalwettbewerb der Männer. Bei der Auslosung am Sonntag nach dem Achtelfinale beim VC Bad Dürrenberg/Spergau, der zuvor gegen den Moerser mit 0:3 verloren hatte und damit ausgeschieden ist, wurden die Spiele für die Runde der besten Acht gelost. Und nun haben fast alle favorisierten Clubs Heimrecht. Generali Haching trifft auf evivo Düren, Titelverteidiger VfB Friedrichshafen auf den TSV Giesen/Hildesheim. Der SCC Berlin erwartet die Wuppertal TITANS und der Moerser SC den EnBW TV Rottenburg. Gespielt wird zwischen dem 12. und 16. Dezember, die genauen Spieltermine sind noch offen, da sie wegen der Europapokal-Aufgaben einiger Clubs und eventueller TV-Übertragungen noch koordiniert werden müssen.

Auf dem Weg ins Viertelfinale sind zwei Erstligisten auf der Strecke geblieben. Mit 3:0 (25:22, 25:12, 25:14) setzte sich der EnBW TV Rottenburg bei der SG Eschenbacher Eltmann durch. Die A10 Netzhoppers Königs Wusterhausen schieden durch eine 1:3-Niederlage (25:27, 25:17, 21:25, 22:25) bei den Wuppertal TITANS aus. Die Bergischen zeigten dabei, dass ihre Mannschaftskrise unter der Woche offenbar reinigenden Charakter hatte. Die ersatzgeschwächten Gäste (u.a. ohne Libero Sebastian Prüsener und Diagonalangreifer Matthias Böhme) hatten nur wenig entgegen zu setzen. Netzhoppers-Coach Mirko Culic sagte: “Wuppertals Motivation und Siegeswille war höher als bei uns.” Erfolgreichster Punktesammler war der für Wuppertal spielende Däne Peter Lyck-Hansen mit 23 Punkten.

Nichts zu holen gab es für die Zweitligisten im Achtelfinale. Der TuS Kriftel unterlag dem SCC Berlin (1:3), VV Humann Essen verlor gegen Generali Haching mit 0:3, die TSGL Schöneiche blieb ohne Satzgewinn (0:3) gegen evivo Düren und der TV Bühl hatte bereits am Mittwoch gegen den TSV Giesen/Hildesheim mit 2:3 das Nachsehen.

Bereits ab Dienstag steht für die Erstligisten wieder die Bundesliga auf dem Spielplan. Giesen/Hildesheim strebt gegen den EnBW TV Rottenburg den zweiten Saisonsieg an (live auf sportdigital.tv und www.dvl.tv). Vom ersten Heimerfolg träumt das Zurich Team VC Olympia Berlin, Gastgeber gegen die Wuppertal TITANS. Auswärts konnten die jungen Berliner schon zwei Siege (in Eltmann und Bad Dürrenberg/Spergau) feiern, daheim hat es noch nicht geklappt. Am Mittwoch haben dann außerdem vier der ersten Fünf Heimrecht. Der SCC Berlin erwartet die SG Eschenbacher Eltmann, Generali Haching trifft auf evivo Düren und der Moerser SC empfängt den VC Leipzig. Das Topspiel aus Tabellensicht steigt in Friedrichshafen, wo der VfB als Spitzenreiter den Dritten, die A10 Netzhoppers Königs Wusterhausen, zu Gast hat.

 

 

Deutschland - DVL-News

 Montag, 01. Dezember 2008

  www.volleyball-bundesliga.de

Frauen: Pokal-Aus für Titelverteidiger VfB Suhl

Der Titelverteidiger ist ausgeschieden, alle anderen Großen haben das Viertelfinale erreicht, die Zweitligisten sind erwartungsgemäß aus dem Rennen – und in der Runde der besten Acht kommt es zu den attraktiven Begegnungen, so schaut die Bilanz nach der ersten Hauptrunde im  Pokalwettbewerb der Frauen aus. Die Auslosung für das Viertelfinale fand am Sonntag in Dürrenberg/Spergau statt und ergab folgende Partien: USC Münster gegen den Schweriner SC, Rote Raben Vilsbiburg gegen den TSV Bayer 04 Leverkusen, Allianz Volley Stuttgart gegen den Dresdner SC und NA.Hamburg gegen das Allgäu Team Sonthofen. Gespielt wird zwischen dem 12. und 16. Dezember, die genauen Termine sind abhängig von Europapokal-Terminen und TV-Übertragungen.

Dass die Auslosung im Achtelfinale ausgerechnet das Duell des Pokalsiegers 2008 gegen den Meister 2008 beschert hatte, “ist nun mal das Salz in der Suppe”, sagte Raben-Manager Klaus-Peter Jung-Kronseder. Suhl gegen Vilsbiburg war die Wiederauflage des Halbfinals aus dem letzten Jahr. Damals siegte Suhl und holte am Ende den Cup. Dieses Mal hatten die Niederbayern mit 3:1 (21:25, 25:23, 25:22, 26:24) die Nase vorn. Suhls Trainer Mike Schöps ärgerte sich: “Wenn jede einen Ball mehr holt in der Abwehr, hätten wir auch gewinnen können.” Vilsbiburgs Angreiferin Katja Wühler träumt nun weiter von der Erfüllung eines Traums: “Ich will endlich mal beim Finale mit dabei sein, das fehlt mir noch in meiner Karriere.”

Fast hätte auch der SV Lohhof weiter von der Endspielteilnahme träumen dürfen. Gegen den USC Münster lag der Süd-Zweitligist nach einer 2:1-Satzführung im Tiebreak schon mit 8:3 in Führung, doch die Gäste gewannen den Satz noch mit 15:13. Münsters Trainer Axel Büring sagte: “Lohhof hat am Limit gespielt, aber wir haben an den Sieg und an unsere Möglichkeiten geglaubt.”

Einfacher taten sich dagegen der Schweriner SC (3:0 beim SC Potsdam), der Dresdner SC (3:0 beim 1. VC Wiesbaden), Allianz Volley Stuttgart (3:0 beim SCU Emlichheim), NA.Hamburg (3:0 beim VV Grimma) und das Allgäu Team Sonthofen (3:1 gegen Alemannia Aachen). Im Duell des Bundesliga-Achten Leverkusen gegen den Sechsten, Köpenicker SC Berlin, siegte Leverkusen mit 3:2 und nahm Revanche für das 2:3 zum Bundesligastart.

Am kommenden Wochenende geht es in der 1. Liga weiter mit dem achten Spieltag. Pikanterweise kommt es dabei zum Aufeinandertreffen des Meisters gegen den Pokalsieger: Vilsbiburg, Tabellenführer im Oberhaus, erwartet am Nikolaustag den VfB Suhl.

 

 

Deutschland - RWE Rhein-Ruhr Volley-News

 Montag, 01. Dezember 2008

  

RWE Rhein-Ruhr Volley überzeugt

Deutliches 25:16, 25:11 , 25:11 gegen Berliner TSC begeistert alle

Mit der Empfehlung eines deutlichen 3:0 Sieges über den USC Braunschweig reiste der Tabellenführer vom Berliner TSC zur Bottroper Dieter Renz Halle an. Michael Werzinger zeigte vor dem Match leichte Anspannung - doch seine Spieler machten schnell deutlich, dass sie nicht gewillt waren, sich an diesem Wochenende die Chance auf die Tabellenführung nehmen zu lassen.

Schon nach den ersten Spielzügen zeigte sich, dass die Bottroper erneut hervorragend eingestellt waren. In allen Bereichen, angefangen bei Aufschlag und Ball- Annahme herrschte starke Konzentration. Der Annahmeriegel  mit Kampa und Aleksov, ergänzt durch Kapitän Ferdinand Stebner stand und so konnte Zuspieler Torben Tidick erneut gut und variabel verteilen. Waren es im Spiel gegen Schöneiche in der Hauptsache Mittel- angriffe über Stein und Romund, wurde in der Dieter Renz Halle an diesem Abend sehr variabel über alle Positionen, AA, MA und D angegriffen. Der gegnerische Block kam nur schlecht mit dieser Situation zurecht. 25 : 16 hiess es dann auch nach dem ersten Satz.

Die Durchgänge zwei und drei sollten noch deutlicher werden. Zuschauer und Gegner staunten, mit welch starker Blockleistung die Berliner Angriffe entschärft wurden. David Kampa fischte dann, was durchkam und konnte sogar noch gut passen, sodass Tidick und Co. erneut gut zum Angriff kamen. Im Verlauf des zweiten Durchgangs zeigte Coach Michael Werzinger dann, dass er an diesem Tag dem gesamten Kader sein Vertrauen schenken wollte. Zunächst kam Johann Schumacher für Ferdinand Stebner und der überzeugte wieder einmal durch eine nahezu fehlerlose Leistung. In der Folge brachte Werzinger dann auch Kronseder für Tidick, dieser machte das Bottroper Spiel noch schneller und last not least fügte sich dann Moritz Müller nahtlos für den starken Jan Terhoeven ein. Der Lohn - zweimal 15:11 und 15:11 in der Sätzen zwei und drei und somit auch die angestrebte Tabellenführung.

Ein glücklicher Coach zog dann natürlich auch ein positives Fazit - drei Erfolge in Serie jeweils ohne Satzverlust. Das spricht dafür, dass wir auf dem richtigen Weg sind, so Michael Werzinger und Teammanager unisono. Werzinger sieht seine Aufgabe auch besonders darin, diese ´positive Entwicklung weiter richtig zu steuern und zu lenken. Jeder im Team hat seine Aufgabe und erfüllt diese momentan zu 100%. Wir müssen daran arbeiten, die richtige Dosierung beizubehalten. Wichtig waren an diesem Spieltag auch die Erkenntnisse, dass alle Spieler die im Training gezeigten Leistungen bestätigen können und dass auch Wechsel keinen Leistungsabfall zur Folge.

Positive Reaktionen kamen auch von den rund dreihundert Zuschauern, die zu der ungewohnten Spielzeit in die Dieter Renz Halle kamen. Langer Aplaus und auch besondere Freude, konnte unter den Zuschauern doch der erstmals aufgelegte VC Volleyball-Kalender bausgelost werden. Das erste Druckexemplar fand mit den Unterschriften des erfolgreichen Teams eine glückliche Besitzerin.

Zum Schluß zeigte Michael Werzinger dann, dass mit diesem schönen Sieg noch nicht alles erreicht ist,in der Hinrunde stehen noch zwei schwere Matches an, schon am Nikolaustag müssen Die RWE Volleys beim FC Windeck antreten. Die Windecker geniessen in ihrer Halle aufgrund der Abmessungen einen besonderen Heimvorteil. Den gilt es zu knacken und so sind die Aufgaben für die kommenden Trainingstage schon gestellt.

Für RWE Rhein-Ruhr Volley kamen mit Aleksov, Terhoeven, Stebner, Stein, Kronseder, Schuhmacher, Müller, Romund, Tidick und  Kampa alle Spieler zum Einsatz.

 

 

Deutschland - VfB Friedrichshafen-News

 Montag, 01. Dezember 2008

  

YoungStars: Nur ein Satzgewinn

Zwei Niederlagen für die Volley YoungStars Friedrichshafen: Erst verloren sie mit 1:3 (25:20, 22:25, 4:25, 22:25) gegen den SV Schwaig, dann mit 0:3 (22:25, 21:25, 20:25) gegen den VC Dresden. „Wir spielen nur so gut, wie es der Gegner zulässt“, sagte Trainer Adrian Pfleghar. „So wird es schwer für uns, in dieser Saison ein Spiel zu gewinnen.“

Schulterzuckend stand Jonas Hanenberg am späten Sonntagnachmittag in der Arena Friedrichshafen. „Eigentlich haben wir doch gar nicht so schlecht gespielt“, sagte der Kapitän der Volley YoungStars Friedrichshafen. „Aber irgendwie reicht es einfach nicht für mehr.“ Ein Satz – nicht mehr, aber auch nicht weniger – sprang am Wochenende für die Nachwuchs-Volleyballer vom Bodensee aus den beiden Heimspielen heraus. Erst unterlagen sie dem SV Schwaig mit 1:3 (25:20, 22:25, 4:25, 22:25), dann erwies sich beim 0:3 (22:25, 21:25, 20:25) auch der VC Dresden als zu stark.

Gegen Schwaig begannen die Häfler furios und dominierte die Partie fast nach Belieben. Weitaus schneller als es den Gästen aus dem Fränkischen lieb sein konnte, hatte Friedrichshafen den ersten Satz gewonnen und war weiterhin am Drücker. Mit 8:3 führten die Volley YoungStars, als sich das Blatt nach dem 11:10 wendete. Durch viele Fehler in Reihe brachten sich die Gastgeber Schwaig wieder ins und sich selbst aus dem Spiel.

Sie verloren den Satz und lagen im folgenden Abschnitt schon 0:20 zurück, als Lukas Hölzl der erste Punktgewinn gelang. Drei weitere Zähler verbuchte Friedrichshafen - am deutlichsten Satzverlust der Saison aber änderte das nichts mehr. Es spricht für die Volley Youngstars, dass sie danach nicht den Kopf in den Sand steckten, sondern weiterhin versuchten, um jeden Punkt zu kämpfen. Allein das Bemühen allerdings reichte nicht aus, so dass Schwaig Satz und Sieg unter dem Strich sicher nach Hause brachte.

Ganz ähnlicher Verlauf gegen Dresden. Wieder erwischten die Häfler einen guten Start, konnten diesen jedoch nicht zu einem Satzgewinn oder sogar mehr nutzen. Viele Eigenfehler – sei es durch vergebene Aufschläge oder Netzberührungen – machten ihnen einen Strich durch die Rechnung. „Es ist immer das Gleiche: Wir gehen unbedarft ins Spiel und brechen dann ein“, sagte Trainer Adrian Pfleghar. „Wir spielen nur so gut, wie es der Gegner zulässt. So wird es schwer für uns, in dieser Saison ein Spiel zu gewinnen.

Auf der Ursachensuche wurde der 26-Jährige schnell fündig. „Wir sind im Angriff nicht durchsetzungsfähig und schaffen es nicht, einige grundlegende Dinge des Volleyballspiels zu beherzigen“, sagte er und kündigte Änderungen im Training an. „Wir werden mehr Drucksituationen erzeugen. Dann sehen wir, wem es gelingt, sich durchzusetzen.“

 

 

Deutschland - VfB Friedrichshafen-News

 Montag, 01. Dezember 2008

  

Viertelfinale: Friedrichshafen empfängt Giesen

Angenehme Aufgabe im DVV-Pokal für den VfB Friedrichshafen: Im Viertelfinale trifft der Titelverteidiger in der heimischen Arena auf Erstliga-Aufsteiger TSV Giesen/Hildesheim. Die Partie findet voraussichtlich am 13. oder 14. Dezember statt

Dieses Mal stand die Glücksfee an der Seite des VfB Friedrichshafen. Wie die Auslosung am Sonntagabend durch Bundesspielwart Werner Schaus ergab, erwartet den Titelverteidiger im Viertelfinale des DVV-Pokals ein Heimspiel gegen den TSV Giesen/Hildesheim. „Ein super Los“, freute sich VfB-Cheftrainer Stelian Moculescu. „Wir haben uns ein Heimspiel gewünscht und dieses bekommen.“

In sportlicher Hinsicht erscheint die Aufgabe lösbar. Schließlich hat der Aufsteiger aus Niedersachsen in der Bundesliga erst einen Sieg auf dem Konto und rangiert auf dem letzten Tabellenplatz. Im Pokal-Achtelfinale machte es die Mannschaft von Trainer Michael Mücke spannend und gewann knapp mit 3:2 (26:24, 25:22, 22:25, 22:25, 15:10) gegen den Zweitligisten TV Bühl. Das erste Aufeinandertreffen in der Bundesliga entschied Friedrichshafen Anfang Oktober mit 3:1 für sich. „Natürlich werden wir mit dem nötigen Ernst in dieses Spiel gehen“, sagte Moculescu. „Realistisch betrachtet aber stehen unsere Chancen, das Halbfinale zu erreichen, sicherlich nicht schlecht.“

Wann die Partie stattfindet, ist noch nicht endgültig geklärt. Als Rahmen ist von der Deutschen Volleyball-Liga (DVL) der Zeitraum zwischen dem 12. und 16. Dezember angegeben. Die genauen Termine werden in der kommenden Woche nach Absprache der Übertragungen auf sportdigital.tv festgesetzt. Da Friedrichshafen aber am 11. und 17. Dezember gegen Panathinaikos Athen (Griechenland) in der CEV European Champions League gefordert ist, kommen eigentlich nur der 13. oder 14. Dezember in Betracht. „Am liebsten würden wir am Samstagabend spielen“, sagte VfB-Manager Stefan Mau. „Das wäre für uns sportlich und organisatorisch einfach am besten.“

 

 

Deutschland - NA.Hamburg-News

 Montag, 01. Dezember 2008

  

NA.Hamburg hatte Grimma im Griff

Hamburg, 30.11.2008 - NA.Hamburg zieht mit einem klaren 3:0 (25:15, 25:16, 25:23) über den Tabellenführer der 2. Bundesliga-Süd, dem VV Grimma in das Viertelfinale des DVV-Pokals ein.

Grimma ging wie erwartet hoch motiviert in das Spiel und machte von Beginn an Druck. Ab Mitte des ersten Satzes zog das NA.Hamburg-Team um Mannschafts-führerin Kerstin Ahlke das Spiel an sich und gewann die Sätze 1 und 2 souverän.

Im zweiten Satz ließ Helmut von Soosten alle mitgereisten Spielerinnen zum Zug kommen und begann auch den dritten Satz mit der sogenannten „zweiten Sechs“. Im dritten Satz konnte Grimma sogar einem Satzgewinn träumen. Aus NA.Hamburg-Sicht stand es 0:4, 2:8 und 9:16. Das war der Zeitpunkt, zu dem der Trainer wieder seine Stammformation auf das Feld brachte. Zunächst Stephanie Volle und Severine Lienard, beim Stand von 09:18 dann auch Anne Friedrich. Bereits bei 19:19 war der Ausgleich geschafft! Mit 25:23 ging letztendlich voll verdient auch der dritte Satz an NA.Hamburg. Dem Gegner aber gilt es für eine starke Leistung Lob zu zollen.

Im Viertelfinale des DVV-Pokals (12.-16.12.) kommt es nun zu folgenden Partien:

USC Münster

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Schweriner SC

Rote Raben Vilsbiburg

-

TSV Bayer 04 Leverkusen

Allianz Volley Stuttgart

-

Dresdner SC

NA.Hamburg

-

Allgäu Team Sonthofen

Die Spieltage und Anfangszeiten werden voraussichtlich Morgen festgelegt.

Am kommenden Wochenende reist NA.Hamburg zum Zürich Team VCO nach Berlin. Das Team wird dann von einem eigenen Fan-Bus begleitet, in dem noch Plätze frei sind. Informationen und Anmeldungen unter 0171-279 66 44 bei Georg Bücking.

 

 

Deutschland - MTV München-News

 Montag, 01. Dezember 2008

  

MTV München zeigt zwei Gesichter

MTV München gewinnt knapp aber verdient mit 3:2 beim TSV Starnberg und feiert dritten Sieg in Folge

Mit Respekt reiste der MTV München am Samstag nach Starnberg an, wusste man um deren Erfahrung und Eingespieltheit. Auch Mannschaftskapitän Hannes Buchner ging vor dem Spiel von einer schweren Aufgabe aus. „Es wird eine knappe Angelegenheit“, so Buchner. Er sollte recht behalten.

Dabei legten die Münchner richtig los. Von Anfang an waren sie konzentriert in der Partie. Annahme und Spielaufbau funktionierten aus einem Guss und selbst von ständigen Reklamationen über Schiedsrichterentscheidungen seitens der Starnberger ließ sich der MTV nicht beeindrucken. Der erste Satz konnte somit klar und deutlich mit 25:15 eingefahren werden. Auch der zweite Durchgang begann gut für die Münchner. Wieder spielte man ruhig und souverän, machte wenig Eigenfehler und ließ den Gastgeber nicht das Spiel aufziehen, was man von ihm gewohnt war. Somit ging der MTV nach einem 25:20 mit 2:0 nach Sätzen in Führung. Alles sah nach einer klaren Angelegenheit zu Gunsten der Münchner aus. Auch Trainer Jochen Seitz war zufrieden mit dem Spiel seiner Mannschaft, warnte allerdings vor zu großer Selbstsicherheit.

In der Tat nahm sich der MTV im dritten Durchgang eine Auszeit. Nichts mehr klappte, was man in zwei Sätzen zuvor noch gezeigt hatte. Der TSV Starnberg konnte ohne große Gegenwehr Punkt für Punkt machen und einen klaren Vorsprung herausarbeiten. Vor allem den plötzlich stark aufspielenden Außenangreifer Pomeremke bekamen die Gäste nie in Griff und genoss Narrenfreiheit im Angriff. So mussten sich die Münchner mit 13:25 im dritten Durchgang geschlagen geben. Auch in Satz vier fand der MTV nicht in sein Spiel. Wieder konnte sich Pomeremke gegen den Block der Gäste durchsetzen und auch sonst zeigten die Gastgeber endlich ihre wahre stärke. Starnberg gewann somit den vierten Satz mit 25:20.

Der Tie-Break musste nun über den Sieg entscheiden. Der TSV fing an wie sie im vierten Durchgang aufgehört haben und gingen schnell mit 3:0 in Führung. Doch der MTV gab nicht auf, kämpfte sich in das Spiel zurück und bekam endlich Pomeremke im Block zu fassen. Plötzlich spielten die Münchner wieder wie in den ersten beiden Sätzen. Souverän, am Ende auch wieder ohne Probleme, gewann man die Tie-break mit 15:9 und das Spiel mit 3:2.

Mit diesem Sieg setzt sich der MTV nun endgültig im oberen Tabellendrittel fest und bleibt auf Platz 4. Man scheint offensichtlich für das Spitzenspiel am kommenden Samstag gegen den Tabellendrittel TSV Friedberg im heimischen MTV- Dome gewappnet zu sein. Wir werden sehen ob die Münchner dort ein viertes Mal hintereinander jubeln können.

 

 

Deutschland - SCC Berlin-News

 Montag, 01. Dezember 2008

  

SCC: Pflichtsieg mit Verlängerung

Dank eines ungefährdeten 3:1 (25:15, 21:25, 25:18, 25:18) Auswärtserfolgs bei Zweitligist TuS Kriftel zogen die Volleyballer des SCC BERLIN am Sonntagabend in das DVV-Pokal-Viertelfinale ein. Nach getaner Arbeit ging der Pokalausflug für das SCC-Team jedoch in eine unfreiwillige Verlängerung.

Ende des ersten Satzes landete Jaromir Zachrich nach einer Blockaktion unglücklich auf dem Fuß seines Mitspielers Jiri Popelka und wurde sofort ins nächstgelegene Krankenhaus transportiert. Erste Röntgenaufnahmen ergaben, dass „voraussichtlich kein Bruch, aber möglicherweise ein Bänderriss vorliegt“, so Physiotherapeut Stephan Minzlaff. Eine genaue Diagnose soll die heutige Untersuchung bei Teamarzt PD Dr. Oliver Miltner bringen.

Direkt nachdem der Verletzte in der Klinik abgeholt wurde, war schon der nächste Ausfall zu beklagen. Diesmal war es der Mannschaftsbus der Berliner, der seinen Dienst versagte. Alle Reparaturversuche und auch der herbei gerufene Notdienst blieben erfolglos. Erst nach einem Umweg über Frankfurt am Main, wo der Schaden in einer Werkstatt behoben wurde, konnten die Hauptstädter die Heimreise antreten, die sich durch eine Vollsperrung der Autobahn 7 noch zusätzlich verzögerte.

Auch das vorherige Pokalmatch verlief für Berlins Volleyballteam Nr. 1 nicht ganz geradlinig. Nachdem der erste Durchgang deutlich an den SCC ging, erkämpften sich die couragierten Gastgeber unter dem Jubel der zirka 500 Zuschauer den zwischenzeitlichen Ausgleich. Die Sätze drei und vier waren dann allerdings wieder eine klare Angelegenheit für den Vizemeister, der nun im Viertelfinale (im Zeitraum 12.-16. Dez) auf die Wuppertal TITANS trifft, die ihr Achtelfinale gegen die Netzhoppers Königs Wusterhausen ebenfalls mit 3:1 gewannen.

„Im Pokal geht es nur um den Sieg. Den haben wir geholt. Jetzt müssen wir uns schnell wieder auf die Liga konzentrieren“, lautete das ebenso kurze wie zutreffende Fazit von SCC-Trainer Michael Warm nach der Partie in Kriftel. Schon am kommenden Mittwoch (03. Dezember / 19 Uhr) steht das nächste Bundesligaspiel auf dem Programm. Dann trifft das SCC-Team in der heimischen Sömmeringhalle auf die SG Eltmann, die sich am Samstag überraschend mit einer 0:3 Heimniederlage gegen den TV Rottenburg aus dem Pokalwettbewerb verabschiedete.

 

 

Deutschland - FT Adler Kiel-News

 Montag, 01. Dezember 2008

  

Adler unterliegt in spektakulärem Krimi

Im Duell der Aufsteiger musste sich die FT Adler Kiel in Delbrück mit 2:3 (36:34, 27:25, 24:26, 15:25, 12:15) geschlagen geben. Dabei bürgte der Auftritt der Adler-Jungs einmal mehr für einen packenden Volleyball-Krimi. "Das war ein großartiges Spiel", attestierte nach 2 Stunden und 18 Minuten auch der Delbrücker Trainer Markus Brockhoff dem Verlierer seinen Respekt. Die "wahren" Gewinner des Abend waren die knapp 200 Zuschauer. Denn diese puschten ihr Team über fünf Sätze hinweg immer wieder voran, machten dabei Lärm für mehrere tausend. Sie litten und bangten mit ihrem Team, um es am Ende mit Standing Ovations zu feiern.

"Die Niederlage ist kein Beinbruch", blieb Adlers Mittelblocker Daniel Krug nach dem Spiel gelassen. Zwar ärgerte er sich wie seine Mitspieler über die vergebene Siegchance, konnte aber auch nicht verkennen, dass sein Team sich an diesem Tag zu wechselhaft präsentierte. Da waren zum einen die bissigen Adler, die mit druckvollen Aufschlägen und variablen Angriffen den Gegner phasenweise demontierten. Aber zu häufig zeigte sich das Team in der Chancenverwertung zu nachlässig, unpräzise und fehlerbehaftet.

Adler begann in Satz eins sehr stark und setzte die ausgegebene Taktik exzellent auf dem Spielfeld um. 8:2 stand es nach 10 gespielten Bällen. Doch die Gäste büßten im weiteren Spielverlauf Punkt für Punkt des Vorsprungs ein und gerieten schließlich beim 21:22 erstmals in Rückstand. Was dann folgte, war an Dramatik kaum noch zu überbieten. Beide Sechser behakten sich ohne Unterlass. Mehrfach wechselte die Führung, beide Teams erarbeiteten sich ein halbes Dutzend Satzbälle. Nach rekordverdächtigen 36 Minuten erlöste Sebastian Dollinger seine Mannschaft schließlich mit dem 36. Punkt.

Im zweiten Durchgang begegneten sich beide Teams stets auf Augenhöhe. Delbrück fand zunehmend besser ins eigene Spiel, reduzierte die Eigenfehler und stellte sich in Block/Feldabwehr auf das Adler-Spiel ein. Doch Adler hielt konsequent den eigenen Side-Out und nutzte schließlich den zweiten Satzball (27:25). Dass dies noch längst nicht die Vorentscheidung sein würde, war den Adler-Jungs klar. Die knappen Satzergebnisse, die lärmenden Zuschauer und zunehmende Durchsetzungsschwierigkeiten der Angreifer deuteten auf einen harten dritten Durchgang hin. 6:9 lag Adler schnell im Hintertreffen, als Adler-Coach Daniel Sattler mit Björn Blumtritt, Markus Böckermann und Dirk Böckermann gleich drei frische Spieler einwechselte. Der Rückstand wurde schnell egalisiert (12:11), doch zu Satzende erlebte das Team wieder ein Wechselbad der Gefühle. Hendrik Matthießen drehte mit starken Aufschlägen einen 17:19-Rückstand in eine 23:19-Führung, die jedoch nicht reichen sollte. Delbrück konterte - nicht das erste (und nicht das letzte) Mal an diesem Abend - mit Aufschlägen von Andrej Gerliz (23:23) und zog schließlich auf 26:24 vorbei, verkürzte auf 1:2 - und war zurück im Spiel.

Fortan stemmte sich die gesamte Halle gegen die Adler-Jungs, die Probleme hatten, in ihr strukturiertes Spiel zurückzufinden. Eine deutliche 15:25-Satzniederlage war die Quittung. Adler ging anschließend hoch motiviert in den Entscheidungssatz, knüpfte an die Aufschlaggefährlichkeit der ersten Durchgänge an und hatte beim Seitenwechsel einen verdienten Vorsprung (8:5) herausgearbeitet. Delbrück glich zum 10:10 aus und zog vorentscheidend zum 13:11 an den Adler-Jungs vorbei, um schließlich den ersten Matchball (15:13) zu verwandeln.

"Uns fehlte heute eine ordnende Hand auf dem Feld", suchte Sattler nach dem Spiel nach Ursachen. Auch sei die Chancenverwertung in wichtigen Spielphasen nicht ausreichend gewesen. "Delbrücks Block hat sich immer besser auf uns eingestellt. Und was der Block nicht abgefangen hat, hat die Feldverteidigung aufgesammelt", attestierte Sattler den Gästen eine starke Leistung. Positiv auf Kieler Seite hob der Trainer die stark verbesserte Aufschlagqualität hervor, wobei insbesondere Markus Böckermann, Finn Dittelbach und Hendrik Matthießen Akzente setzen konnten.

Adler bleibt trotz der Niederlage dank des besseren Satzverhältnisses in der Tabelle vor dem Mitaufsteiger platziert und tritt am kommenden Samstag zum vierten Auswärtsspiel in Folge die Fahrt nach Frankfurt an, ehe am 20.12. das Heimspiel gegen Eimsbüttel die Hinserie beendet. "Wir wollen hier vier Punkte einfahren und mit einem positiven Punktverhältnis in die Weihnachtspause gehen", gibt Daniel Krug die Marschroute für sein Team vor.

 

 

Deutschland - Rote Raben Vilsbiburg-News

 Montag, 01. Dezember 2008

  

Raben werfen Suhl aus dem Rennen

Die Roten Raben sind im DVV-Pokal eine Runde weiter. Mit einer großen kämpferischen Leistung haben sie den amtierenden Pokalsieger VfB Suhl aus dem Wettkampf geschlagen. 1:3 (25:21/23:25/22:25/24:26) hieß es nach 109 Minuten Spielzeit. Dabei erlebten die knapp 1400 Zuschauer wieder einmal ein abgeklärtes Raben-Team, das sich auch durch die lautstarke Lärmkulisse in der Suhler Wolfsgrube nicht aus dem Konzept bringen ließ. „Wir haben es wieder als Mannschaft gerissen“, meinte Raben-Spielführerin Regina Burchardt nach dem Erfolg.

Volleyballästheten sind bei diesem Schlagerspiel im DVV-Pokal (Pokalsieger gegen Deutschen Meister) nicht auf ihre Kosten gekommen. Doch gerade im Pokalwettbewerb leben die Begegnungen eben auch von der großen Spannung, dass der Verlierer auf alle Fälle aus dem Wettbewerb ausgeschieden ist. So agierten beide Teams „voll engagiert“, beschrieb es Raben-Trainer Guillermo Gallardo. Da wurde um jeden Ball gekämpft und keiner verloren gegeben.

Die Gastgeberinnen wollten auf alle Fälle gewinnen, das war bei jeder Aktion zu spüren. Doch die Raben ließen sich weder vom aggressiven Beginn der Suhlerinnen, noch dem Publikum („ein Hexenkessel“, so Regina Burchardt) oder den Schiedsrichtern aus der Ruhe bringen. „Wir waren ganz stark im Kopf“, bescheinigte Trainer Gallardo seiner Mannschaft.

Dabei waren es Kleinigkeiten, die den Ausschlag über Erfolg oder Misserfolg gaben. Darin waren sich Gallardo und Suhls Trainer Michael Schöps einig: „Vilsbiburg war besser in der Abwehr und konnte umkämpfte Bälle öfter erfolgreich abschließen“, so Schöps. Im ersten Satz war Suhl am Ende erfolgreich, weil die Annahme der Roten Raben ins Wackeln geriet. Harte und plazierte Aufschläge brachten die Gäste aus Vilsbiburg immer wieder in Verlegenheit. Dazu hatte Suhls Trainer Michael Schöps mit der Polin Paulina Gomulka eine Außenangreiferin, die „den Raben sehr zu schaffen gemacht hatte“, so Raben-Manager Klaus-Peter Jung-Kronseder. Doch sie konnte ihr Niveau nicht halten.

Im Gegenzug wurde bei den Roten Raben Katja Wühler immer stärker und war am Ende mit 21 Punkten erfolgreichste Punktelieferantin. „Die Mannschaft konnte sich im Verlauf des Spiels steigern“, sagte Regina Burchardt und wurde von Raben-Manager Jung-Kronseder bestätigt: „Sie konnte immer noch eine Schippe drauflegen“.

Einen bärenstarken Eindruck hinterließ auch Milagros Moy, die sowohl im Angriff (16 Punkte), als auch in der Annahme überzeugte. Sie bildete zusammen mit Libera Lenka Dürr und Ioana Nemtanu, die immer für Regina Burchardt bei Abwehraufgaben eingewechselt wurde, einen Annahmeriegel, den die Suhler Angreiferinnen immer seltener überwinden konnten. Zudem hatten die Roten Raben mit Tsvetelina Zarkova, die seit Wochen in bestechender Form ist, eine weitere sichere Punktelieferantin. Der Raben-Angriff wurde von Zuspielerin Nicole Fetting sicher geführt, der Raben-Trainer Gallardo eine „disziplinierte Leistung“ bescheinigte, da sie das taktische Konzept schnörkellos durchzog. Auf der anderen Seite hatte Suhls Trainer Michael Schöps damit zu kämpfen, dass seine Zuspielerin Anja Krause noch immer durch Rückenprobleme gehandicapt ist, seine zweite Zuspielerin Manja Simmank aber noch nicht über so große Erfahrung verfügt. „Hier sind die Roten Raben ausgeglichener besetzt“, so Schöps.

Die Ausgeglichenheit und mentale Stärke war es wieder einmal, die den Ausschlag für die Roten Raben gegeben hat. „In den wichtigen Momenten haben wir nicht die Ruhe verloren“, so Raben-Trainer Guillermo Gallardo.

 

 

Deutschland - Rote Raben Vilsbiburg-News

 Montag, 01. Dezember 2008

  

Raben II verlieren in Erfurt

Nach 99 Minuten war die Niederlage perfekt

Dieses Mal hat es nicht zu einem Erfolg der zweiten Mannschaft der Roten Raben gereicht. Mit 3:1 (26:24/25:14/22:25/25:23) unterlagen sie dem SWE Volley-Team aus Erfurt, die sich dadurch auf den zweiten Platz nach vorne schoben. Die Roten Raben II rutschten auf den dritten Platz ab. Dennoch ist Raben-Trainer Werner Neumeier nicht unzufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft: „Wir mussten unserer Unerfahrenheit Tribut zollen.“

Als sich die Roten Raben II am Samstag auf den Weg nach Erfurt machten, rechneten sie sich durchaus Chancen auf einen Erfolg aus. Und der erste Satz verlief auch erst einmal ganz in ihrem Sinne. Erfurt agierte nervös und fand nicht so recht zu seinem Spiel. Raben-Trainer Werner Neumeier vermutete, dass die Mannschaft von Trainer Heiko Herzberg wegen der zahlreichen Zuschauer besonders gut machen wollte und dadurch verkrampfte.

Das konnte den Roten Raben nur recht sein, sie schafften es dadurch, auf 14:22 davon zu ziehen. Dann passierte allerdings etwas, was Neumeier „noch nie erlebt hat“. Erfurt hatte Angabe und die Raben-Spielerinnen fanden kein Mittel gegen die mit vollem Risiko geschlagenen Aufschläge. Erst beim Stand von 24:23 kamen die Gäste wieder ans Ruder. Doch mittlerweile hatten sich die Gastgeberinnen in einen regelrechten Rausch gespielt und waren nicht mehr zu stoppen. Sie entschieden den ersten Satz mit 26:24 noch für sich.

Das brachte die junge Raben-Mannschaft so aus dem Tritt, dass sie auch gleich den zweiten Satz relativ kampflos mit 25:14 abgeben mussten. „Wir haben die Erfurter wieder ins Spiel zurückgeholt und stark gemacht“, bedauerte Neumeier nach dem Spiel.

Daher musste er auch reagieren und stellte sein Team um. Spielführerin Kathrin Buchner wechselte auf die Diagonalposition, Katharina Mühlfeld kam für Sarah Breinbauer ins Spiel und sollte auf der Außenposition für Druck sorgen. Ein Rezept, das im dritten Satz aufging. Die Raben II nahmen das Heft des Handelns wieder in die Hand und entschieden diesen Satz mit 22:25 für sich.

Ganz spannend wurde es dann im vierten Satz noch einmal. Beide Mannschaften kämpften um jeden Ball, jeden Punkt und keine konnte sich entscheidend absetzen. Raben-Trainer Neumeier hatte sein Spielerinnen angewiesen, ihre Aufschläge mit hohem Risiko zu spielen. Damit setzten sie die Erfurterinnen auf der einen Seite ziemlich unter Druck, auf der anderen Seite produzierten sie aber auch eine Reihe von Fehlern.

So stand es 23:23, als die Roten Raben wieder Aufschlag hatten. Dieser segelte ins Aus und auch der anschließende – eigentlich leichte Ball – wurde ins Aus geschlagen, so dass die Erfurterinnen über das 25:23 und den 3:1-Sieg jubeln konnten.

„Wir haben mutig gespielt, sind aber nicht in jeder Situation für unseren Mut belohnt worden“, meinte Raben-Trainer Werner Neumeier nach dem Spiel. In einigen Szenen habe man einfach die Unerfahrenheit seines Teams gemerkt. Zudem war es jetzt bereits das dritte Spiel, bei dem die Roten Raben II ohne Libera auskommen mussten. „Vroni Pongratz gibt unsere Annahme einfach die notwendige Sicherheit“, so Neumeier.

Dennoch kann er mit dieser Niederlage gegen den neuen Tabellenzweiten leben, da „es letztlich Kleinigkeiten waren, die den Ausschlag für unsere Niederlage gegeben haben“. Daran werde man intensiv arbeiten. Bereits am kommenden Samstag kann dies seine Mannschaft beim Heimspiel gegen Aufsteiger TBS Saarbrücken (16 Uhr Vilstalhalle) unter Beweis stellen.

 

 

Deutschland - Bayer 04 Leverkusen-News

 Montag, 01. Dezember 2008

  

Bayer qualifiziert sich für das Viertelfinale

In einem spannendem Spiel nehmen Bayers Volleyballerinnen Revanche für die knappe 2:3 Niederlage im Saisonauftaktspiel gegen den Köpenicker SC und gewinnen nun ebenso knapp im Tie-Break mit 3:2 ( 22:25, 25:17, 25:19, 15:25, 16:14) Sätzen.

108 Spielminuten dauerte der Volleyballkrimi in der Bayer Sporthalle in Wuppertal, ehe sich die Leverkusenerinnen jubelnd in den Armen lagen. Hierzu hatten sie auch allen Grund, denn im Tie-Break lagen Maren Brinker & Co. bereits mit 4:12 Punkten zurück. Erst eine Energieleistung der besonderen Art und der unbedingte Wille, den Satz noch einmal drehen zu wollen, brachte Bayer auf die Siegesstrasse zurück. Im DVV-Pokal-Viertelfinale treffen die Leverkusenerinnen nun in Vilsbiburg auf die Roten Raben. Der genaue Spieltermin steht noch nicht fest.

 

 

Deutschland - VV Humann Essen-News

 Montag, 01. Dezember 2008

  

Humann: Haching kam anfangs ins Schwitzen

In Durchgang eins und drei bot Humann beim Pokalduell starken Widerstand. 3:2-Erfolg in der Meisterschaft.

Dem hart erkämpften Sieg in der Pflicht folgte die erwarete Niederlage in der Kür. Während sich Volleyball-Zweitligist VV Humann in der Meisterschaft am Samstagabend zwei Zähler gegen Schöneiche sicherte, gab's in der ersten Runde des DVV-Pokals mit dem 0:3 (23:25, 9:25, 21:25) gegen Erstligist Generali Haching gestern Nachmittag das Aus.

In der Wolfskuhle hielt der Außenseiter gegen die Gäste aus Haching im ersten Durchgang blendend mit. Die Stimmung in der Halle schwappte über, als die Truppe von Trainer Kai Annacker gleich mehrmals in Führung ging. Die Gäste, die in Bestbesetzung angetreten waren, staunten nicht schlecht. Mit derart großem Widerstand hatten die Hachinger nicht gerechnet. Nur mit 23:25 zogen die Steelenser letztlich den Kürzeren.

Im zweiten Satz war's jedoch mit der VVH-Herrlichkeit vorbei. Der Erstligist gestattete dem Gastgeber gerade mal neun Punkte. Doch in Durchgang drei vermochten die Humänner dem Favoriten wieder Paroli zu bieten und agierten beim 21:25 auf Augenhöhe. "Es war klar, dass wir verlieren würden. Aber das Ganze ist dennoch positiv zu bewerten, nimmt man mal den zweiten Satz heraus. Es war ein schönes Trainingsspielchen auf hohem Niveau", kommentierte Kai Annacker.

Mehr Licht als Schatten gab's tags zuvor beim Zweitligasieg trotz des 3:2 (22:25, 25:20, 25:12, 10:25, 15:13)-Sieges über Schöneiche. In der entscheidenden Phase zeigten die Essener den nötigen Willen. "Nach dem katastrophalen vierten Satz muss man den Tie-Break erstmal gewinnen", freute sich VVH-Trainer Kai Annacker über den Erfolg. Die Vorgeschichte zum fünften Satz war etwas kurios. Im ersten Durchgang begannen die Humänner schwach und bekamen nicht mehr rechtzeitig die Kurve. Besser lief es in Durchgang zwei und drei. Mit verbessertem Aufschlagspiel setzte der VVH die Gäste unter Druck und holten sich so eine 2:1-Führung.

"Im dritten Satz war es für uns wohl zu einfach", lautete Annackers Erklärung des Einbruchs im nächsten Durchgang. "Da fehlte uns die nötige Spannung." Die Humänner machten zu viele kleine Fehler und ließen Schöneiche ins Spiel zurückkommen. Als Konsequenz verschaffte der Essener Trainer seinen Angreifern Mimouh und Windscheif eine kurze Pause und brachte Zuspieler Jens Bräkling zurück aufs Feld. Die Maßnahmen fruchteten und mit Windscheif und Mimouh wieder an Bord holte sich der VVH den fünften Durchgang.

 

 

Deutschland - DVL-News

 Montag, 01. Dezember 2008

  www.volleyball-bundesliga.de

Wuppertal Titans: 141 Minuten Spannung

Es waren spannende 141 Minuten, in denen die Zuschauer in der Halle im Bayer Sportpark Volleyball nach feinster Erstligaart zu sehen bekamen. „Wir mussten kämpfen. Die Punkte sind uns nicht zugefallen. Aber eines ist sicher: Wir waren eine andere Mannschaft auf dem Spielfeld.“, so Cheftrainer Jens Larsen.

Der Däne hatte sich selbst im dritten Satz und im vierten Satz bei sattem Vorsprung der Netzhoppers eingewechselt. „Die Jungs waren sowieso schon motiviert. Aber die Chance, alle anzufeuern, indem ich selbst mitspiele und einmal alle durch zu wirbeln, habe ich mir gegönnt.“, so Larsen. Insbesondere die Annahmefehler, die sich in den vergangenen Spielen deutlich gezeigt hatten, konnten auf drei Fehler in der gesamten Partie runter geschraubt werden. Alleine diese Tatsache zeige deutlich, dass das Team besser zusammen gespielt hat.

Nur einen Satz mussten die Wuppertaler an die A10 Netzhoppers abgeben. „Im zweiten Satz waren wir nach dem doch langen ersten Satz, den wir mit 27:25 für uns haben entscheiden können, wohl etwas erschöpft. Aber nach der Spielpause waren wir wieder voll da. Aber geschenkt haben wir nichts bekommen.“, so Oliver Gies, Außenangreifer der Titans.

An der Angabequalität könne man noch arbeiten. Zwei Asse seien auf ein Spiel dieser Dauer noch deutlich ausbaufähig. „Aber so lange die Fehler im gleichen Bereich bei den anderen ebenso zahlreich sind, passt das schon.“, so Gergely Chowanski, Kapitän der Wuppertaler. „Wir wussten, dass die Netzhoppers einen starken Angriff haben. Umso wichtiger war es, dass wir in der Annahme fest stehen, schnell reagieren und damit unsere Punkte machen. Wir haben gezeigt, dass dies möglich ist. Unsere stärksten Spieler waren heute sicher unser Trainer, Oliver, Dirk und Peter.“, so Chowanski weiter.

Auch Manager Thorsten Westhoff zeigt sich überaus zufrieden mit dem Spielverlauf und Ergebnis: „Jetzt haben wir es teammäßig geschafft. Zusehen war ein absoluter Genuss. Wir müssen zwar weiter auch an unserer mentalen Stärke und Ausgewogenheit arbeiten. Aber das wir alles erreichen können, wenn wir nur wollen, das hat das Spiel gezeigt, denn wir hatten es hier nicht mit einem einfach zu schlagenden Konkurrenten zu tun.“

Das Spiel endete mit einem 3:1 für die Wuppertal Titans. Die Sätze im Einzelnen: 27:25, 17:25, 25:21 und 25:22. Das Viertelfinale findet zwischen am 13./14. Dezember statt. Ausgelost wird heute nach dem Spiel VC Bad Dürrenberg/Spergau gegen den Moerser SC. Spielbeginn ist hier 18.00 Uhr, so dass mit den Ergebnissen der Auslosung wohl ab 22.00 Uhr zu rechnen sein kann.

Das nächste Spiel auswärts gegen den VCO Berlin findet am 3. Dezember statt. Austragungsort ist dann die Anton-Saefkow-Halle, Am Anton Saefkow-Platz 5, Berlin. Mehr Informationen zum Team und Anreisemöglichkeit unter www.zurich-team.de.

 

 

Deutschland - DVL-News

 Montag, 01. Dezember 2008

  www.volleyball-bundesliga.de

Eltmann: Vorführung allererster Güte

Blamable Pokal-Vorstellung von SG Eschenbacher Eltmann beim 0:3 gegen Rottenburg

„Volleyball findet im Kopf statt, nicht in den Muskeln“, pflegt Eltmanns Co-Trainer Tado Lehmann zu sagen. Wie recht der Mann hat, zeigte sich im Pokal-Achtelfinale gegen EnBW TV Rottenburg. Beim blamablen 0:3 waren die Köpfe der Spieler der SG Eschenbacher Eltmann ganz weit weg – vielleicht noch in der Bamberger JAKO-Arena – auf jeden Fall nicht in der Georg-Schäfer-Sporthalle. „Wir waren psychisch nicht fit für dieses Spiel“, bestätigte Trainer Milan Maric. „Wir waren mit dem Kopf nicht da“, gestand auch Kapitän Andras Geiger. Die Folge: eine Vorführung allererster Güte. Vermutlich hätte es auch nicht viel anders ausgesehen, wenn der erkrankte Henri Tuomi hätte mitspielen können. Für den Finnen rückte erstmals in einem Pflichtspiel der 19-jährige Oliver Bauer aus dem Bayernliga-Team in den Kader und Christian Nowak spielte von Beginn an.

„Es war nicht so leicht, wie es aussah“, versuchte sogar der Ex-Eltmanner Michael Neumeister eine Lanze für seine alten Kollegen zu brechen. „Gegen eine Bundesliga-Mannschaft zu spielen, ist nie leicht. Aber wir haben unsere Taktik knallhart durchgezogen.“ Diese habe daraus bestanden durch gefährliche Aufschläge auf links „erst den Timo Wilhelm aus dem Spiel zu nehmen und dann einen nach dem anderen.“ Ein Konzept, dass blendend aufging. Wilhelm erreichte nur 29 Prozent aller möglichen Annahmen und da ohne Annahme auch kein guter Angriff möglich ist, waren Gegenangriffe meist erfolglos. Von allen langen Ballwechseln konnte die SGE keinen einzigen für sich entscheiden.

Zu Wilhelms Ehrenrettung sei allerdings gesagt, dass auch seine Nebenleute keinen Deut besser agierten. Egal ob Wilhelm (20 %), Oliver Staab (30) oder Andras Geiger (22), die Angreifer der Unterfranken verbuchten in der Statistik unterirdische Angriffsquoten. Auch der kurzfristig für Staab eingewechselte Falko Steinke schlug bei drei Versuchen zwei Fahrkarten, weshalb Staab prompt aufs Feld zurück kehrte. Am besten verkaufte sich mit dem 19-jährigen Lukas Bauer noch der jüngste Eltmanner. Der Mittelblocker machte akzeptable neun Punkte (die meisten der SGE, allerdings erreichten mit Matthias Pompe/13, Dirk Mehlberg, Stefan Schneider/je 11 und David Michael Smith/10 sage und schreibe vier Rottenburger mehr Punkte, als der beste Eltmanner) bei einer Erfolgsquote von 54 Prozent.

Nur im ersten Satz konnten die Hausherren die Partie weitgehend offen halten. Doch es passte ins Bild, dass am Ende des Duchgangs eigene Aufschlagfehler (insgesamt machte die SGE bei 50 Aufgaben zehn Fehler!) dem TVR entscheidende Punkte brachten. „Wir hatten drei Aufschlagfehler, die haben im Grunde das ganze Spiel entscheiden“, sagte Trainer Maric nach dem 22:25. Passend dazu gab es auch noch einige höchst strittige Schiedsrichterentscheidungen gegen die Unterfranken. Nach dem knapp verlorenen ersten Satz, sagte schon die Körpersprache der SGE-Akteure, dass sie den DVV-Pokal für diese Saison abgeschrieben hatten. Das 12:25 und 14:25 in den Sätzen zwei und drei kann schlichtweg nur als Debakel beschrieben werden. Dass Maric nicht seine jungen Ersatzleute René Bahlburg, Florian Tafelmayer und Oliver Bauer aufs Feld schickte, lag wohl daran, dass der Serbe dem Nachwuchs die Schmach ersparen wollte, denn ändern hätten sie vermutlich auch nichts mehr können.

Allerdings muss auch ausdrücklich der Gegner gelobt werden. Von einem starken Zuspieler Neumeister geführt, trat Rottenburg als kompakte Einheit auf. „Die ganze Mannschaft hat stark gespielt und ein gutes Match gemacht“, freute sich Coach Hans-Peter Müller-Angstenberger. Warum die Gäste so locker auftraten, erklärte der Trainer so: „Natürlich freuen wir uns über das Erreichen des Viertelfinales und hoffen nun auf ein attraktives Heimspiel. Aber im Grunde hat der Pokal für uns keine Bedeutung, wir konzentrieren uns nur auf die Bundesliga. Deshalb konnten wir befreit aufspielen.“

Man muss beinahe sagen, zum Glück sagten sich das die Eltmanner Fans auch: Ganze 142 zahlende Zuschauer (davon ca. 20 aus Rottenburg) fanden den Weg zum Pokal in die Georg-Schäfer-Sporthalle. Die meisten besuchten lieber den zeitgleich stattfindenden Weihnachtsmarkt auf der Wallburg. Und die, die Treue gehalten hatten, waren bestenfalls sprachlos, vereinzelt gab es sogar Pfiffe. Zumindest haben sich damit Überlegungen, ein mögliches Heim-Viertelfinale wieder in Bamberg stattfinden zu lassen, erledigt. Vielleicht aus rein sportlicher Sicht gut so, denn der Umzug in die JAKO-Arena hat zumindest der Mannschaft offenbar eher geschadet.

 

 

Deutschland - DVL-News

 Montag, 01. Dezember 2008

  www.volleyball-bundesliga.de

VC Gotha: Mit Spielfreude zum Sieg

Mit einer überzeugenden Vorstellung gewinnt der 2.Bundesligist VC Gotha bei der TuS Kriftel mit 3:0 (24; 20; 22) und zieht in der Tabelle an den Hessen vorbei.

In der Woche vor dem Spiel hatte Trainer Jörg Schulz sein Team eingeschworen, unbeschwert und mit Spielfreude in die Begegnung mit Kriftel zu gehen. Darüber hinaus hatte er in zahlreichen Einzelgesprächen auf bestehende Unzulänglichkeiten hingewiesen und im Training gezielt das Abwehrverhalten in den Mittelpunkt gerückt.

Dass seine Vorgaben im Spiel dann so hervorragend umgesetzt wurden, machte ihn nach dem Spiel sichtlich zufrieden. „Meine Mannschaft hat über weite Strecken so gespielt, wie ich mir das vorstelle. Das Abwehrverhalten war um Klassen besser als gegen Freiburg und im Angriff haben wir Kriftel mit Hinterfeldkombinationen permanent unter Druck gesetzt“, äußerte er sich im Anschluss.

In der Mannschaftsaufstellung gab es eine Veränderung zur Vorwoche. Für den zuletzt etwas indisponierten Paul Rüffer rückte Kapitän Lars Pößel in die Anfangsformation. Neben ihm standen Christian Franz, Paul Baier, Hannes Müller, Sven Kellermann, Marcel Herrmann und Libero Marek Reichel auf dem Feld. In der ausgeglichen beginnenden Partie bestimmten die Gothaer aber zunehmend mit schnellem Kombinationsspiel aus einer sehr guten Annahme heraus, das Spielgeschehen. Unter den Augen von Trainer und Mannschaft des Erstligisten SCC Berlin, dem sonntäglichen Pokalgegner Kriftels, waren besonders die Ex-Berliner Herrmann, Kellermann und Baier zusätzlich motiviert. Sie alle hatten in ihrer Zeit beim VC Olympia Berlin bereits Kontakt zum Berliner Trainer Michael Warm. Dieser zeigte sich im Gespräch mit Jörg Schulz durchaus angetan vom VC. Von einer jungen Mannschaft mit Potential sprach er dabei.

Der erste umkämpfte Satz endete mit 26:24 für Gotha noch sehr knapp. In den beiden folgenden Abschnitten waren dann die letzten Selbstzweifel abgelegt und die Überlegenheit des VC an diesem Tag wurde deutlicher. Wie schon im Spiel gegen Freiburg zog Christian Franz im Zuspiel geschickt die Fäden. Im Angriff war Diagonalangreifer Hannes Müller mit einer Erfolgsquote von über 70 % kaum zu stoppen. Marcel Herrmann und Paul Baier standen im Verbund mit Libero Marek Reichel sicher in der Annahme und punkteten mit Schnellangriffen über die Hinterfeldposition 6. Auch der Block zeigte sich formverbessert. „Lars Pößel hat sich sehr gut eingefügt und seinen Einsatz gerechtfertigt. Sven Kellermann hat ebenfalls klasse gespielt“, lobte der Trainer seine Blockabteilung.

Mit 25:20 und 25:22 gewann Gotha sehr zur Freude der ca. 15 mitgereisten Anhänger auch die anderen beiden Sätze.
Ein Blick auf die Tabelle verrät, wie wichtig dieser Sieg gegen die favorisierten Hessen war. Von einem Abstiegsplatz, die beiden Stützpunktteams aus Kempfenhausen und Friedrichshafen sind bekanntlich vom Abstieg ausgeschlossen, trennen den VC nur vier Punkte. Aber und das ist die positive Seite der Medaille, auch zum 2.Tabellenplatz sind es nur vier Punkte. Mit 12:8 Punkten liegt der VC Gotha derzeit auf dem 6.Platz.

Am kommenden Sonnabend ist dann der Spitzenreiter TV Bühl zu Gast in der Ernestinerhalle. Mit einer Leistung, wie in Kriftel gezeigt, ist auch gegen den hohen Favoriten und Aufstiegskandidaten einiges möglich.

 

 

Deutschland - Volleyballer.de

 Montag, 01. Dezember 2008

  www.volleyballer.de

Freiburger Aufschläge kaum zu entschlüsseln

Starker Aufschlag trifft wacklige Annahme. Wenn diese beiden Komponenten im Volleyball zusammentreffen, entwickelt sich zumeist eine ganz flotte Angelegenheit.

So war das auch im Heimspiel des Freiburger Zweitligisten FT von 1844 gegen den VC Dresden. Nach etwas mehr als einer Stunde Spielzeit stand der 3:0-Erfolg der Gastgeber in der Burdahalle fest (25:23, 25:14, 25:17). Als Tabellendritter (16:4 Punkte) gehen die Freiburger damit selbstbewusst in das Spitzenspiel am Samstag beim punktgleichen Zweiten GSVE Delitzsch. Spielertrainer Wolfgang Beck: „Delitzsch hat in etwa die Kragenweite von Tabellenführer Bühl – wir haben nichts zu verlieren.“

Nicht immer entscheiden im Schmettersport Sprungkraft und Schlaggewalt. Manchmal stellen gerade Feingefühl und gedrosseltes Tempo die Spieler vor unlösbare Probleme – geschehen am Ende des ersten Satzes zwischen Freiburg und Dresden: Beim Stand von 20:22 wird der Freiburger Jörg Binder für die Aufgabe eingewechselt. Und der zweite Passgeber von 1844, der am Mittwoch im Training umgeknickt war und „eigentlich gar nicht spielen sollte“ (Spielertrainer Beck), bringt die Dresdener Annahme mit seinen Flatteraufgaben dermaßen in Verlegenheit, dass die FT die Führung mit 23:22 an sich reißt – und nicht mehr abgibt.

„Mit diesem Satzgewinn hatten wir den Dresdener Widerstand gebrochen“, stellte Beck hinterher fest. Fortan wirkten die Sachsen angeschlagen, während sich die Freiburger richtig austoben konnten. „Wir haben alle langen Ballwechsel gewonnen und ihnen kaum noch Luft gelassen“, sagte Beck. Marcus Gensitz gelang mit acht Aufschlägen in Serie zum 20:12 im zweiten Satz eine Vorentscheidung. Dass bei den Freiburgern Mittelangreifer Martin Fröhlich wegen einer Grippe fehlte und Andreas Prein im Diagonalangriff wegen Trainingsrückstands nicht zum Einsatz kam, war kein Hindernis. „Tobi Aichroth hat seine Sache als Vertreter von Andi richtig gut gemacht, und Sascha kann ich jederzeit Mitte spielen lassen“, erklärte Beck.

Vor dem Spitzenspiel am Nikolaustag in Delitzsch könnte die Laune bei den Freiburgern kaum besser sein. „Wir haben gegen Gotha und Dresden zwei wirklich gute Spiele gemacht“, bilanzierte Beck, „alle haben am oberen Level gespielt“. Doch auch der ehemalige Erstligist aus Delitzsch, der rhein-main-volley locker mit 3:0 aus der Rüsselsheimer Halle schmetterte, scheint derzeit gut in Schuss.

Nächstes Spiel:
Samstag, 6. Dezember, 20 Uhr: GSVE Delitzsch – FT von 1844 Freiburg

 

 

Deutschland - Freies Wort

 Montag, 01. Dezember 2008

  www.freies-wort.de

Suhl: So hart ist der Sport

VfB Suhl scheitert im Achtelfinale mit 1:3 an Vilsbiburg

Suhl – Der alte Pokalsieger wird nicht der neue sein. Titelverteidiger VfB 91 Suhl scheiterte im Achtelfinale an den Roten Raben Vilsbiburg mit 1:3 (25:21, 23:25, 22:25, 24:26).

 

 

Deutschland - Harburger Rundschau

 Montag, 01. Dezember 2008

  www.abendblatt.de

NA.Hamburg locker mit 3:0 im Pokal weiter

Zuletzt hatte das Wechselspiel der Volleyball-Frauen der NA.Hamburg in der Bundesliga bestens geklappt. Doch beim 3:0 (25:15, 25:16, 25:23) im Achtelfinale des DVV-Pokals beim klassentieferen VV Grimma durfte die zweite Besetzung nicht durchspielen. "Wir wollten in drei Sätzen gewinnen", so Co-Trainer Björn Domroese.

Zwei Sätze lang sah es nach einem standesgemäßes Ergebnis aus. Dabei hatte Cheftrainer Helmut von Soosten weitestgehend seine Bestbesetzung aufgeboten. Nur für Kerstin Ahlke war Iryna Lukashchuk im Diagonalangriff aufgelaufen. Mannschaftsführerin Ahlke war in Hamburg geblieben (Prüfungsvorbereitung).

Imke Wedekind war nach einem Jahr Pause wieder dabei. Die 24-Jährige war die erste Reservistin, die gegen Ende des ersten Satzes aufs Spielfeld durfte. Die Mittelblockerin blieb bis zum Abpfiff auf dem Parkett. Dagegen mussten sich die im Laufe des zweiten Durchgangs eingewechselten Natalia Cukseeva, Swantje Basan und Saskia Radzuweit mit einem Intermezzo begnügen.

masch

 

 

Deutschland - Norderstedter Zeitung

 Montag, 01. Dezember 2008

  www.abendblatt.de

VCN: Mannschaftsführerin spricht über Maiers Abschied

Norderstedt - "Eigentlich hatte ich gedacht, wir würden es noch einmal miteinander probieren." Wenn Katrin Rehfeldt, die Mannschaftsführerin der Volleyball-Frauen des 1. VC Norderstedt, über den Abgang von Trainer Jan Maier nachdenkt, ist sie immer noch verwundert. "Seine Entscheidung kam doch sehr überraschend", erklärt sie.

Sicher: Es habe einige Unstimmigkeiten zwischen einzelnen Spielerinnen und dem Trainer gegeben. "Aber darüber hatten wir am Mittwoch alle gemeinsam gesprochen", so Rehfeldt. Es gab sogar eine Abstimmung in der Mannschaft. Fast einstimmig habe das Team für eine Fortführung der Arbeit mit Maier votiert. "Mehr konnten wir nicht machen", sagt die Mittelblockerin. Auch wenn diese Fortsetzung zunächst auf einer Art Probebasis zu sehen gewesen sein sollte. "Bis zum Ende des Jahres wollten wir gucken, ob wir uns wieder zusammenraufen", erklärt die Spielführerin, die eher eine vermittelnde Rolle im Konflikt eingenommen hatte. "Doch, ich hatte geglaubt, wir schaffen das."

Die "Kommunikationsschwierigkeiten" (Rehfeldt) seien vielleicht auch Folge unterschiedlicher Ansprüche. Wo der Coach von "Vertragsspielerinnen" sprach, sah nicht nur die Mannschaftsführerin Akteure, die leistungsorientiert ihrem Hobby nachgingen: "Keine von uns kann doch von dem leben, was wir fürs Volleyballspielen bekommen." Sportliche Gründe für eine Trennung habe es nicht gegeben. "An Jan Maiers Fachwissen gab es keine Kritik", betont Katrin Rehfeldt. Mit jetzt 8:10 Punkten sei man auf einem guten Weg gewesen. Abstiegssorgen müsse man sich um das Team nicht machen.

Problem: Womöglich muss Interims-Coach Thomas Broscheit sogar noch einen weiteren Abgang verschmerzen. Zuspielerin Susanne Döhrer, Maier freundschaftlich verbunden, überlegt, ob sie weitermachen soll und will sich im Laufe der Woche entscheiden. Katrin Rehfeldt würde das Ausscheiden der Spielmacherin bedauern: "Es gibt schließlich keinen Konflikt um und mit ihr."

Für die Erstliga-erfahrene Katrin Rehfeldt ist der Abgang Maiers noch aus anderen Gründen bedauerlich: "Zum einen wird es schwer, mitten in der Saison einen Nachfolger zu finden." Und Thomas Broscheit möchte sich eigentlich nur auf seine Tätigkeit als Manager konzentrieren. "Außerdem brauchen wir auch eine gewisse Beständigkeit, wenn wir mittelfristig einmal in die Erste Liga wollen", sagt sie.

Manfred Schäffer

 

 

Deutschland - Münstersche Zeitung

 Montag, 01. Dezember 2008

  www.muensterschezeitung.de

USC im Pokal eine Runde weiter

MÜNSTER Wer gern das Positive heraus pickt, der darf konstatieren: Der USC Münster hat zurück gefunden - zurück zum Glück. Nachdem die Mannschaft in dieser Saison bisher alle drei Tie-Breaks in der Liga verloren hatte, bewies sie beim 3:2 (14:25, 26:24, 20:25, 25:18, 15:13) in Lohhof im Achtelfinale des DVV-Pokals erstmals die besseren Nerven.

 

 

Deutschland - DerWesten

 Montag, 01. Dezember 2008

  www.derwesten.de

Humann Essen: Aller Ehren wert

Zweitligist VVH unterliegt in der ersten Hauptrunde dem Erstliga-Zweiten Generali Haching mit 0:3, zeigt aber dennoch eine sehr sehenswerte Leistung und schnupperte sogar an einem Satzgewinn

 

 

Deutschland - DerWesten

 Montag, 01. Dezember 2008

  www.derwesten.de

Die Adler spielen sehr beweglich

...obwohl sie nach siebenstündiger Anreise zum Pokal-Spiel in Bad Dürrenberg/Spergau aus dem Bus steigen.

Ein wenig steif kletterten die Volleyballer des Moerser SC gestern Nachmittag aus dem Bus. Die siebenstündige Fahrt nach Spergau hatte ...

 

 

Deutschland - Märkische Allgemeine

 Montag, 01. Dezember 2008

  www.maerkischeallgemeine.de

Schweriner Lehrstunde für Potsdam

Erstligist bezwingt den SC Potsdam im Pokal-Achtelfinale mit 3:0

Diese Wucht, diese Präzision in den Aufschlägen waren beeindruckend. Der Auftritt des Schweriner SC im DVV-Pokal-Achtelfinale beim SC Potsdam geriet vor 320 Zuschauern in der Sporthalle Heinrich-Mann-Allee zur Volleyball-Lehrstunde für die Gastgeberinnen. Glatt mit 3:0 (25:9, 25:14, 25:20) schmiss der Erstligist den Zweitliga-Spitzenreiter binnen 60 Minuten aus dem Wettbewerb.

 

 

Deutschland - Westdeutsche Zeitung

 Montag, 01. Dezember 2008

  www.wz-newsline.de

Jens Larsen dreht das Spiel

Mit 3:1 schlagen die Wuppertal Titans die Netzhoppers im DVV-Pokal. Im Viertelfinale geht es zum SCC Berlin.

Wuppertal. Es war ein Spiel, über das man noch in einigen Jahren sprechen wird. Nach dem von Oliver Gies verwandelten Matchball sank Jens Larsen in die Knie.

 

 

Deutschland - Frankenpost

 Montag, 01. Dezember 2008

  www.frankenpost.de

Nur ein kleines Wunder kann die VGF retten

Zweitligist aus dem Fichtelgebirge ist nach erneuter Niederlage schon weit abgeschlagen.

Nur ein kleines Wunder kann die VGF Marktredwitz in der 2. Volleyball-Bundesliga Süd noch vor dem Abstieg retten. Die Truppe von Spielertrainer Pavel Barborka unterlag auch dem VC Eintracht Mendig im Duell der Aufsteiger nach einer keineswegs enttäuschenden, aber eben erneut nicht fehlerfreien Vorstellung mit 1:3 (25:23/21:25/21:25/23:25)-Sätzen und hat nun schon sechs Zähler Rückstand zum rettenden Ufer.

 

 

Deutschland - Wiesbadener Kurier

 Montag, 01. Dezember 2008

  www.wiesbadener-kurier.de

Wiesbaden: Das Virus als härtester Gegner

Geschwächter VCW geht gegen Dresden unter: 0:3-Schlappe im Pokal

WIESBADEN Sang- und klanglos hat sich der VC Wiesbaden aus dem Pokalwettbewerb verabschiedet. Ein Grippevirus schwächte den Volleyball-Bundesligisten beim 0:3 (15:25, 14:25, 16:25) gegen den Dresdner SC.

 

 

Deutschland - Filder-Zeitung

 Montag, 01. Dezember 2008

  www.stuttgarter-zeitung.de

Allianz locker ins Viertelfinale

Emlichheim (hal). Der Bundesligist Allianz Volley Stuttgart steht erstmals in seiner Vereinsgeschichte im Viertelfinale des Wettbewerbs um den deutschen Volleyballpokal. Am Samstagabend gaben sich die Vaihingerinnen im Auswärtsspiel beim Zweitligisten SC Union Emlichheim keine Blöße und gewannen standesgemäß mit 3:0 (25:13, 25:10, 25:15).

 

 

Deutschland - Newsclick.de

 Montag, 01. Dezember 2008

  www.newsclick.de

USC Braunschweig zurück in Erfolgsspur

Zweitliga-Volleyballer gewinnen deutlich gegen Windeck – Spielniveau bleibt hinter den Erwartungen zurück

Die Wiedergutmachung ist geglückt. Nach der katastrophalen Leistung der Vorwoche haben sich die USC-Männer gegen Windeck rehabilitiert. In eigener Halle gewannen die Braunschweiger Zweitliga-Volleyballer deutlich mit 3:0 (25:22, 25:19, 25:9).

 

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