Smash Online - Volleyball-News des Tages
 
News

 Dienstag, 02. Dezember 2008 

VfB: Reservierungen für Athen-Spiel bis 8.12.
Divis: „Werde auf meine Chance warten“
EnBW TVR – Wahnsinnig (gut) in Eltmann
Drei Fragen an den RWE-Coach Werzinger
Sonthofen: Wie im Express-Fahrstuhl
DONOT: "Kopf hoch, ihr gehört in die Bundesliga!"
Jochen Schöps verpasst Titelgewinn
Bergmann bei PAOK Saloniki raus geschmissen
Außerordentlicher Verbandstag Halle/Saale
Rückschau auf das Zweitliga-Wochenende
Frankfurt: „Not-Team“ schlägt sich achtbar
Delitzsch beschmutzt "RMV"-Heimweste
0:3 - Elmshorner zum Kaffee wieder zu Hause
VCN: „Aufstieg ist kein Thema für uns"
Schweriner SC: „Das ist ein gutes Los"
Schwaig unter Rekordverdacht

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Volleyball aktuell in Fernsehen und Rundfunk

 

 

 

Deutschland - VfB Friedrichshafen-News

 Dienstag, 02. Dezember 2008

  

VfB: Reservierungen für Athen-Spiel bis 8.12.

Tickets für die Heimspiele in der CEV Indesit European Champions League können nur noch bis drei Tage vor dem Spiel reserviert und müssen bis einen Tag vor dem Spiel bezahlt werden. Für die Partie gegen Panathinaikos Athen (11. Dezember) bedeutet das: Reservierungen sind bis zum 8. Dezember möglich. Die Bezahlung muss bis spätestens 10. Dezember erfolgt sein

Aufgrund der großen Nachfrage für die Heimspiele in der CEV Indesit European Champions League wurden beim VfB Friedrichshafen die Rahmenbedingungen für die Ticketreservierungen geändert. Eintrittskarten für die Champions League können demnach nur noch bis drei Tage vor dem Spiel reserviert und müssen wie bisher per Vorkasse bezahlt werden. Ist das Geld nicht bis zum Tag vor dem Spiel auf dem Konto der VfB Friedrichshafen Volleyball GmbH eingetroffen, wird die Reservierung gelöscht und die Karten gehen zurück in den freien Verkauf.

„Beim Heimspiel gegen Odintsovo wurden sehr, sehr viele Tickets reserviert, die dann nicht abgeholt wurden“, sagt VfB-Manager Stefan Mau. „Damit sind viele Plätze geblockt, die für viele andere Zuschauer noch interessant wären, aber dann leider nicht zum Verkauf stehen.“ Für das Heimspiel gegen Panathinaikos Athen (Griechenland) am 11. Dezember (20.15 Uhr) bedeutet das: Tickets können nur noch bis einschließlich 8. Dezember (Montag) reserviert werden und müssen bis spätestens 10. Dezember (Mittwoch) bezahlt sein.

Eintrittskarten für das Spiel gegen Athen können bei allen offiziellen Vorverkaufsstellen, der Geschäftsstelle der VfB Friedrichshafen Volleyball GmbH (Meistershofener Str. 25, Friedrichshafen, Telefon: 07541/38580-0, Fax: 07541/38580-11) erworben oder im Internet auf www.vfb-volleyball.de reserviert werden.

 

 

Deutschland - VfB Friedrichshafen-News

 Dienstag, 02. Dezember 2008

  

Divis: „Werde auf meine Chance warten“

Diese Saison ist für Lukas Divis nicht ganz einfach. In den vergangenen beiden Spielzeiten Stammspieler, musste er bislang mit der Rolle als Wechselspieler vorlieb nehmen. Vor dem Bundesliga-Heimspiel gegen die Netzhoppers Königs Wusterhausen am Mittwoch (3. Dezember, 20 Uhr) spricht der Slowake im Interview über Chancen, Erwartungen und Perspektiven

In dieser Saison nehmen Sie eine neue Rolle ein: Sie sind nicht mehr Stamm-, sondern Wechselspieler. Wie kommen Sie damit zurecht?
Natürlich ist es schwierig, nicht zu spielen. Ich bin kein Typ, dem das egal ist. Aber ich bin Spieler und werde ich auf meine Chancen warten. Ich glaube fest daran, dass ich diese bekommen werde.

Wie versuchen Sie, diese Situation zu verändern?
Es gibt nichts bestimmtes, von dem ich sagen kann, dass es zu schlecht wäre. Ich muss und will einfach alles noch besser machen. Besser annehmen, besser angreifen, besser blocken und besser aufschlagen. Wenn ich gut trainiere und meine Chancen im Spiel nutze, werde ich spielen – und das vielleicht auch bis zum Ende der Saison.

In den beiden vergangenen Spielen gegen Eltmann und gegen Leipzig durften Sie für Georg Grozer auf das Spielfeld. Wie hat sich das angefühlt?
Sehr gut. Ich war glücklich, zu spielen und eigentlich auch recht zufrieden mit mir. Natürlich geht alles noch besser. Aber das war schon mal nicht schlecht.

Am Mittwoch sind die Netzhoppers Königs Wusterhausen zu Gast in Friedrichshafen. Was wissen Sie über diese Mannschaft?
Bundesliga ist ein anderes Level als die Champions League. Und die Netzhoppers sind nicht so gut wie Berlin, Haching oder Moers. Und wir spielen zu Hause. Das heißt: Wir müssen 3:0 gewinnen - am besten 15, 16, 15 und tschüss.

Das klingt deutlich. Dabei rangieren die Netzhoppers derzeit auf dem dritten Platz in der Bundesligatabelle.
Das stimmt schon. Aber wir sind zehn Mal besser.

Was erhoffen Sie sich für sich persönlich und für den VfB Friedrichshafen in dieser Saison?
Wir haben eine gute Mannschaft, für die in der Champions League, der Meisterschaft und dem Pokal viel möglich ist. Ich möchte Deutscher Meister werden und den Pokal gewinnen. Und in der Champions League werden wir versuchen, die nächste Runde zu erreichen. Das wird schwer, aber ist machbar. Wenn das geschafft ist, schauen wir weiter.

Zur Person: Lukas Divis
Seit 2006 trägt Lukas Divis das Trikot des VfB Friedrichshafen. Der Slowake wurde am 20. Februar 1986 in Zilina (Slowakei) geboren und bestritt bereits 66 Spiele für die slowakische Nationalmannschaft. Als größte Erfolge stehen für den 2,02 Meter langen Außen- und Diagonalangreifer der Gewinn der Champions League 2007 sowie das Double aus Pokal und Meisterschaft 2007 und 2008 zu Buche.

 

 

Deutschland - TV Rottenburg-News

 Dienstag, 02. Dezember 2008

  

EnBW TVR – Wahnsinnig (gut) in Eltmann

Überzeugender 3:0-Erfolg im DVV-Pokal bei der SG Eschenbacher Eltmann

Vor einer Woche den Auswärtsbann mit einem Sieg in Wuppertal  gebrochen und am Samstagabend dann das: 3:0-Sieg in Eltmann. 25:22, 25:12, 25:14 in 69 Minuten lauteten die nackten Zahlen – Wahnsinn. Damit ziehen die Rottenburger erstmals in der Vereinsgeschichte in das Viertelfinale des DVV-Pokals ein und können mit breiter Brust zum Auswärtsspiel am nächsten Dienstag nach Giesen fahren. Doch der Trainer warnt: „Giesen wird uns sicher nicht die Punkte auf einem Silbertablett servieren, das wird ein ganz hartes Match.“ 

„Das war sogar eine Steigerung gegenüber Wuppertal, eine tolle Mannschaftsleistung“, beschrieb Co-Trainer Oliver Heiming das Rottenburger Spiel vom Samstag. Coach Müller-Angstenberger brachte gegen Eltmann die „Wuppertal-Formation“ mit Mehlberg/Pompe auf Außen, Smith/ Ranner in der Mitte, Schneider auf Diagonal und Neumeister im Zuspiel, dazu Willy Belizer als Libero. „Es gab keinen Grund die Formation zu wechseln, die Jungs haben es gegen Wuppertal sehr gut gemacht“, so Müller-Angstenberger. Eltmann hatte unter der Woche zwar gegen Tabellenführer Friedrichshafen mit 0:3 verloren, aber eine gute Partie gezeigt und so entstand zunächst ein ausgeglichenes Pokalspiel. Eltmanns Brett Aldermann zündete mehrere „Aufschlaggranaten“, doch die Rottenburger „entschärften“ die Geschosse und schlugen zurück.

„Unsere Annahme war stabil und im Aufschlag haben wir gut Druck gemacht“, sagte Heiming. Nach dem knappen ersten Satz folgte dann eine „Demonstration“. „Bei uns lief zwei Sätze fast alles“, so der Ex-Eltmanner Michael Neumeister. Mit einer cleveren Aufschlagstrategie setzte man die Hausherren sofort unter Druck, um dann vor allem im Block zuzugreifen. „Das waren gefühlte dreißig Blocks“, so Stefan Schneider, der sich mit dem Viertelfinaleinzug ein verspätetes Geburtstagsgeschenk machte. Am Ende hieß die Statistik 14:4 direkte Blockerfolge für den EnBW TVR. „Eltmann konnte zudem viele Blockabpraller noch im Feld halten, doch wir haben die Bälle dann im Angriff verwandelt“, war Müller-Angstenberger zufrieden, „die Jungs haben wirklich Klasse gespielt.“  So durften sich die gut 20 mitgereisten Anhänger nach knapp mehr als einer Stunde den Viertelfinaleinzug bejubeln, wo die Rottenburger in zwei Wochen beim Moerser SC antreten dürfen.

„Das war ein gutes Spiel, mehr nicht“, trat Müller-Angstenberger sofort nach der Partie auf die Euphoriebremse. „Giesen hat einen Lauf und wird sich nicht ergeben, nur weil wir ein Spiel deutlich gewonnen haben.“ In der Tat, im Fußball hätte man den kommenden Gegner zu Saisonbeginn wohl als „Schießbude der Liga“ tituliert, zum Teil gab es recht derbe Ergebnisse für den TSV Giesen/Hildesheim. Doch seit man sich vor gut vier Wochen mit Gil Ferrer Cutino verstärkt hat, läuft es gut in Giesen. 3:2-Erfolg gegen die Wuppertal Titans, knappe 2:3-Niederlage gegen den Tabellenzweiten Unterhaching und am Freitag zog man mit einem 3:2-Sieg über Zweitligist Bühl ebenfalls in DVV-Pokal-Viertelfinale ein. „Das Ergebnis sieht enger aus, als es in der Praxis war“, so Giesens Sportdirektor Ulrich Nordmann. Giesen leistete es sich sogar, vier Spieler nicht auf die lange Tour in den Schwarzwald mitzunehmen. „Das Weiterkommen war gut für unsere Psyche und wir konnten unsere Lernfortschritte erkennen“, so Nordmann.

Müller-Angstenberger kann gegen den Tabellenletzten wieder aus dem Vollen schöpfen. „Eltmann war ein Zückerchen. Zugegeben ein ziemlich leckeres, doch jetzt liegt der Brocken Giesen vor uns, den müssen wir verspeisen“, so der bildliche Kommentar des Deutschlehrers. Im Rottenburger Sportpark 18-61 werden wieder einmal gut 100 Zuschauer die Partie im TV verfolgen und hoffen, dass sich der EnBW TVR an Giesen nicht verschluckt.

 

 

Deutschland - RWE Rhein-Ruhr Volley-News

 Dienstag, 02. Dezember 2008

  

Drei Fragen an den RWE-Coach Werzinger

Herr Werzinger, Sie sind seit drei Wochen Coach beim Zweitbundesligisten RWE Rhein-Ruhr Volley und konnten mit ihrer Mannschaft gegen die punktgleichen Spitzenteams aus Essen und in Schöneiche sowie letztes Wochenende zu Hause gegen den Tabellenführer Berliner TSC gleich drei überzeugende 3:0-Erfolge feiern! Was haben Sie in der kurzen Zeit verändert!?
Werzinger: Es sind kleine Nuancen, die es zu verändern gab bzw. die die Spieler verändert haben wollten. Fakt ist, dass wir in unserer Mannschaft eine Mischung aus sehr erfahrenen und jungen hungrigen Spielern haben. Alle arbeiten zielstrebig und möchten den Erfolg!
Dies nutzen wir im Kollektiv, alle wollen und übernehmen einen Part alleinverantwortlich und zu 100 Prozent. Terhoeven und Müller sind beispielhaft für die Videoanalyse zuständig, Romund für Kraft-, Tidick für das Zuspieltraining, Stein für die Blockarbeit, Aleksov für das Angriffstraining und Stebner für die Annahme. Ich führe dann letztlich alles zusammen und erfülle meinen Teil beim Coaching im Spiel. Warum wir gewonnen haben? Ganz einfach die Jungs haben wieder Spaß am Volleyball!

Am kommenden Wochenende geht es für das Team als Spitzenreiter zum FC Windeck, derzeit Tabellenfünfter und einer ihrer Verfolger. Was erwartet das RWE-Team dort?
Werzinger: Windeck schätze ich neben Essen und Braunschweig vor allem in eigener Halle als sehr stark ein. Wir müssen taktisch diszipliniert auftreten und uns darüber im Klaren sein, dass spätestens ab jetzt jedes gegnerische Team gegen uns 120 Prozent Einsatz bringen wird. Ist doch klar, dass jeder den Tabellenführer schlagen will. Ich freue mich insb. auf das Wiedersehen mit meinem ehemaligen Jugendspieler Daniel Wernitz.

Glauben Sie an den Aufstieg in die 1. Bundesliga?
Werzinger: Wenn ich das nicht glauben würde, hätte ich die Verantwortung als Coach nicht übernommen. Die Erwartungshaltung in Bottrop ist sehr sehr hoch. Nach zwei Niederlagen in der Meisterschaft und einer im Pokal war das Team Ende Oktober total verunsichert. Davon ist jetzt aktuell keine Spur mehr.
Wir haben noch 14 Spiele, zwei davon in der Hinrunde in Windeck und in Tecklenburg.Das sind verdammt schwere Aufgaben.
Wir wollen im Team Punkt für Punkt, Satz für Satz, Spiel für Spiel gehen und das hoffentlich erfolgreich. Erst einmal ist die Herbstmeisterschaft das Ziel.
Bottrop als Sportstadt bietet sportpolitisch und sponsorentechnisch hervorragende Voraussetzungen. Die Marke Volleyball zieht. Ich hoffe, dass sich das Team selbst und wir als Team unserem „Macher“ Wolfgang Donat und unseren Sponsoren diesen Traum am Ende der Saison erfüllen können.  Es wäre doch toll, wenn in der kommenden Saison Teams wie VfB Friedrichshafen oder SSC Berlin in der Dieter-Renz-Halle auflaufen würden.

 

 

Deutschland - Allgäu-Team Sonthofen-News

 Dienstag, 02. Dezember 2008

  

Sonthofen: Wie im Express-Fahrstuhl

Höhen und Tiefen wechseln beim 3:1-Sieg des Allgäu-Teams Sonthofen im Pokal-Achtelfinale gegen Alemannia Aachen

Es reicht oft, das minimal Erforderliche zu leisten, um sein Ziel zu erreichen. So wie das Pferd nicht höher springt, als es muss. Das dachten sich auch die Volleyballerinnen des Bundesligisten Allgäu-Team Sonthofen im Pokal- Achtelfinale gegen Alemannia Aachen.

Die Allgäuerinnen gewannen gegen den Tabellenletzten mit 3:1 (25:19, 22:25, 29:27 und 25:19). Vor allem im dritten Durchgang mussten sich die Schützlinge von Coach Andi Wilhelm mächtig strecken und vier Satzbälle der Gäste abwehren. Wäre das nicht gelungen, „hätte das Spiel anders verlaufen können“, sagt Hana Kovarova, die nach längerer Verletzungspause ab Mitte des zweiten Satzes eingewechselt wurde und bis zum Ende durchspielte. „In dieser kritischen Situation haben wir Nervenstärke bewiesen und die wichtigen Punkte gemacht“.

„Völlig chaotisch“

Diese gelangen Aachen in Durchgang zwei, „als wir völlig chaotisch spielten und nicht unseren Rhythmus fanden“, resümiert Kovarova. Erst im vierten Satz „haben wir wieder ordentlich Volleyball gespielt.“

Doch insgesamt war es kein schönes und attraktives Spiel, das die Sonthoferinnen den rund 400 Zuschauern zeigten. Die Vernetzung der einzelnen Mannschaftsteile funktionierte nur in Ansätzen. „Wir haben zu viele Fehler gemacht und keine konstante Leistung gebracht“, lässt Oksana Roppel wissen. ImSpiel des Allgäu-Teams gab es riesige Ausschläge zwischen überschäumender Freude nach gelungenen Schmetterbällen von Lina Meyer, Kristin Kelley sowie Juliana Sanders und tiefer Depression nach Missverständnissen in der Abwehr, in der Annahme und im Angriff. Als Zuschauer fühlte man sich in einem Express-Fahrstuhl, der ständig nach oben und unten rast.

„Bis Weihnachten gibt es trotz zuletzt drei Siegen in Folge noch einiges zu tun“, sagt Oksana Roppel. Bis dahin stehen Auswärtsspiele bei den bisher noch sieglosen Teams in der Bundesliga an; am nächsten Wochenende in Chemnitz und am 27. Dezember in Aachen. Dessen Trainer Luc Humblet gab zu, dass „Sonthofen heute einen Tick besser war, wir aber in vier Wochen vor über 1000 Zuschauern ganz sicher gewinnen werden.“ Eine Drohung, die Sonthofen ernst nehmen sollte.

Werner Kempf

 

 

Deutschland - VCB Tecklenburger Land-News

 Dienstag, 02. Dezember 2008

  

DONOT: "Kopf hoch, ihr gehört in die Bundesliga!"

Der Bundesliga-Spieltag am vergangenen Wochenende war geprägt von Licht und Schatten. Dies galt auch für die Zuschauer. Kurz nach der enttäuschenden 2:3-Niederlage der 1.Herren hatten jedoch einige TEBUS! bereits wieder Grund zur Freude. Beim exklusiven Gewinnspiel wurden Preise der DONOTS verlost und vom Bassisten der Band, Jan-Dirk Poggemann persönlich ausgehändigt. Jan-Dirk verfolgte das Bundesligaspiel von der Tribüne und war begeistert von der Kulisse.

"Das ist eine atemberaubende Stimmung hier beim VCB. Ich wusste nicht das in unserer Heimat so viele Leute zum Volleyball gehen. Ich habe früher selbst Volleyball gespielt, aber eine solche Begeisterung, das kenne ich sonst nur von Musikkonzerten. Mir tut es so leid für die Mannschaft des VCB, ich durfte wirklich ein schönes Spiel sehen und kann es selbst nicht begreifen, warum es heute nicht zum Sieg gereicht hat. Aber Kopf hoch, ihr gehört ganz klar in die Volleyball-Bundesliga", fand der Musiker am Ende aufmunternde Worte für die TEBUS!.

Der Hauptgewinn ging an Julian Keller, Jugendtrainer des VCB Tecklenburger Land. Er durfte sich über zwei Freikarten für das DONOTS-Jahresabschlusskonzert am 27.12. im Osnabrücker Rosenhof freuen.

Die DONOTS unterstützen den VCB, würden sich aber auch über Unterstützung der TEBUS! freuen. Mit ihr Single "Stop The Clocks" sind sie bei der EinsLive-Krone nominiert. Da dies ein Zuschauerpreis ist können bis zum 04.12. im Internet noch Stimmen für die DONOTS abgegeben werden. Klickt einfach auf www.donots.com oder direkt auf den unten angegebenen Link von EinsLive.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Dienstag, 02. Dezember 2008

  

Jochen Schöps verpasst Titelgewinn

DVV-Nationalspieler Jochen Schöps wartet weiter auf seinen ersten Titelgewinn in der russischen Liga. Sein Verein Odintsovo unterlag im Pokalfinale in Nowosibirsk gegen Dauerrivale Dynamo Moskau 1:3 (25-23, 19-25, 18-25, 26-28), nachdem im Halbfinale Gastgeber Nowosibirsk sicher mit 3:0 bezwungen werden konnte. Moskau sicherte sich damit bereits einen Startplatz für die Champions League 2009/10.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Dienstag, 02. Dezember 2008

  

Bergmann bei PAOK Saloniki raus geschmissen

Seit knapp 20 Jahren ist Ralph Bergmann Volleyball-Profi und schmetterte für Vereine in Deutschland, Portugal, Belgien, Frankreich und Österreich. Seit dieser Saison ist er in Griechenland bei PAOK Thessaloniki aktiv, besser: war. Sein Verein schmiss den Olympia-Teilnehmer von Peking am 19. November raus, nachdem dieser die Zahlungen seines Gehaltes mehrfach angefragt hatte. „So etwas habe ich noch nie erlebt, und ich muss es erst mal sacken lassen“, sagt der 38-jährige Globetrotter in Sachen Volleyball.

Was war passiert? Nachdem Bergmann Mitte November nach seinem Oktobergehalt gefragt hatte (weitere Vertragsinhalte wurden ebenfalls nicht geleistet), überschlugen sich die Ereignisse: Der Verein setzte ihn unter Druck, „ich wurde persönlich angefeindet und regelrecht erpresst“, so Bergmann. Die Griechen teilten ihm mit, falls er den „Letter of Release“ mit der notwendigen Unterschrift des Vereins erhalten wolle, müsse er sich fügen. Das Schriftstück ist notwendig, um sich einen neuen Verein zu suchen. Bergmann willigte – notgedrungen und nach anwaltlicher Konsultation – ein, um die Möglichkeit eines Vereins-Wechsels innerhalb des Transfer-Fensters (bis 31. Dezember) zu haben. „Ich hätte mit einer Klage sehr, sehr gute Erfolgsaussichten gehabt, aber das hätte sich lange hingezogen. So habe ich alles gegen gerechnet und mich für diese Lösung entschieden. Zumal PAOK als notorisch pleite gilt. Und wenn das zu diesem Zeitpunkt schon ist, wie soll das erst am Saisonende aussehen?“ unkt Bergmann.

Mittlerweile ist er mit Familie wieder in Deutschland – 500 Euro bekam er von seinem Verein für den Flug in die Hand gedrückt - und überlegt sich weitere Schritte: „Was ich genau mache, weiß ich noch nicht. Aber da sind sie definitiv an den Falschen geraten“, meint der 2,06 Meter große Mittelblocker, der bereits in Verhandlungen mit Vereinen steht. „Falls sich in den nächsten zwei Wochen nichts ergibt, war´s das.“ Das wäre ein unrühmliches Ende einer langen, erfolgreichen Karriere.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Dienstag, 02. Dezember 2008

  

Außerordentlicher Verbandstag Halle/Saale

DVV und Landesverbände setzen deutliches Zeichen der Zusammenarbeit für eine erfolgreiche Verbandszukunft

Als am Sonntagmorgen um 10:30 Uhr die Teilnehmer des Hauptausschusses des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) sich zur geplanten Kaffeepause in dem Nebenraum ihres Tagungssaals zusammenfanden, hatten es einige Vertreter des DVV und der Landesverbände gar nicht eilig wieder in den Sitzungsraum zurückzukehren. Die anregenden Gespräche bei einer Tasse Kaffee zogen sich immer mehr in die Länge und auch wenn für diese Pause nach der Tagesordnung nur 15 Minuten angesetzt waren, störte es niemanden, dass einige Hauptausschuss-Teilnehmer sich an diesen Zeitplan nicht mehr hielten. Denn was eigentlich als Pause gedacht war, hatten sich im Laufe des Hauptausschusses zum ‚Ausklang’ entwickelt. Deutlich vor der angesetzten Zeit hatte der DVV-Hauptausschuss alle Tagesordnungspunkte erfolgreich abgearbeitet und damit ein deutliches Zeichen der Zusammenarbeit für eine erfolgreiche Verbandszukunft geliefert.

Mit einer kleinen ‚Verlängerung’ im Programm am Vortag hätte der außerordentliche Verbandstag und der DVV-Hauptausschuss bereits am Samstag beendet gewesen sein können, so schnell, konsequent und einig bearbeiteten DVV-Präsidium und –Vorstand mit den Vertretern der Landesverbände alle Tagesordnungspunkte ab. Allein der außerordentliche Verbandstag war am Samstagmorgen nach gerade mal zwei Stunden erfolgreich abgeschlossen worden. Mit Geschlossenheit und Homogenität wurden alle Anträge zur Satzungs- und Ordnungsänderung ohne jegliche Gegenstimme oder Enthaltung genehmigt.

Im anschließenden Hauptausschuss trugen die Verantwortlichen aus verschiedenen Bereichen ihre Berichte über das auslaufende Jahr vor und stellten sich anschließend den Fragen der Anwesenden. Präsident Werner von Moltke dankte zunächst den aktuellen Partner des DVV sowie der Deutschen Volleyball-Liga für die gute Zusammenarbeit. In diesem Zusammenhang sprach von Moltke einen ganz besonderen Dank an die Zurich Versicherung aus - für elf Jahre erfolgreiche Partnerschaft. Nun müsse es die höchste Aufgabe der DVV-Verantwortlichen in Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern der Deutschen Volleyball Sport GmbH (DVS) sein, für das kommende Jahr einen neuen Hauptsponsor zu finden. Hierfür würde der Verband neue Wege bestreiten und mit erfahrenen Marketing-Agenturen zusammenarbeiten. ‚Veränderungen’ blieben in dem Vortrag des Präsidenten weiterhin ein Kernbegriff. Von Moltke zeigte auf, wie in diesem Jahr eine deutliche Verjüngung bei den hauptamtlichen DVV-Mitarbeitern, bei erfolgreichem Erhalt von Know-how, stattgefunden habe. Zudem sprach sich von Moltke eindeutig dafür aus, im nächsten Jahr auch in der DVV-Struktur eine umfangreiche Veränderung zu schaffen. So sollte das Präsidium abgeschafft und im Vorstand die Position des ‚Hauptamtes’ gestärkt werden. Nach gegenwärtigen Plänen sollen dann im Vorstand neben dem Präsidenten und drei Vize-Präsidenten der DVV-Generalsekretär und der Sportdirektor mit Sitz, Stimme und Haftung vertreten sein. Diese Phase der Umstrukturierungspläne und auch die weitere Zukunft des Verbandes möchte von Moltke nach eigener Aussage weiter mitgestalten. Zum Abschluss seines Vortrages kündigte der DVV-Präsident an, sich im kommenden Sommer erneut zur Wahl zu stellen.

Ebenfalls den Blick in die Zukunft des Verbandes untermauerten Vize-Präsident Martin Walter und der Vorsitzende der Deutschen Volleyball-Jugend (DVJ) Hubert Martens mit ihrer Verbandsentwicklung ‚Binden und Finden’ von Mitgliedern. Der DVV stünde in der immer größeren Konkurrenz mit anderen Sportarten um Mitglieder und wolle deshalb auf diese Situation mit einem umfassenden Konzept reagieren. Walter und Martens hatten in dieser Hinsicht Ideen entwickelt, die in Zukunft in Zusammenarbeit mit dem DVV und den Landesverbänden zu Konzepten und Modulen ausgearbeitet werden sollen. Bereits im ersten Quartal 2009 soll es für alle Interessenten bzw. die Vertreter des Breiten- und Freizeitsports sowie des Jugendbereichs einen Workshop geben, auf dem alle Ideen weiter entwickelt werden sollen. Der Hauptausschuss gab für dieses Projekt eine eindeutige, positive Signalwirkung und beschloss die Weiterbearbeitung von ‚Binden und Finden’ von DVV-Mitgliedern einstimmig.

Im Anschluss zeigte Sportdirektor Günter Hamel die Bilanz der deutschen Nationalmannschaften im Hallen- und Beach-Bereich in diesem Jahr auf. Hamels erstes Fazit lautete hierbei: „Auf den ersten Blick hat sich die Situation nicht großartig verändert. Sowohl im Männer- als auch im Frauenbereich gibt es eigentlich immer die gleichen Nationen, welche die Siege bei bedeutenden Events unter sich ausmachen. Wir haben es in diesem Jahr, mit dem Höhepunkt Olympische Spiele in Peking, nicht geschafft, diese Dominanz zu durchbrechen.“ Die deutschen Nationalmannschaften seien von der absoluten Weltspitze immer noch ein Stück entfernt. Dass man die Erwartungen in dieser Hinsicht, speziell in Peking, nicht habe erfüllen können, sei ohne Zweifel klar. Aber man habe die Zeit nach Olympia umfassend genutzt um die ‚Schwächen und Fehler’ zu analysieren und wäre in dieser Phase – im Hinblick auf die Olympischen Spiele in London 2012 - schon dabei an den Verbesserungen zu arbeiten. Die Verpflichtung von Raùl Lozano als neuen Bundestrainer der Männer-Nationalmannschaft sei in dieser Hinsicht auch das richtige Signal. Lozano werde in der Volleyball-Welt als einer der besten Trainer angesehen und man sei zuversichtlich mit ihm die erklärten Ziele zu erreichen. Auch wenn einige Ergebnisse in diesem Jahr nicht so zustande gekommen wären, wie man dies aus DVV-Sicht gerne gesehen hätte, so stellte Hamel dieser kritischen Betrachtung auch ein ‚aber’ entgegen. Im Hinblick auf die Möglichkeiten des Verbandes wären ein bisschen Stolz und Selbstbewusstsein durchaus angebracht, denn für seine Situation würde der DVV viel erreichen. Hamel nannte hierfür als ein Beispiel die Qualifikation der Männer in diesem Jahr für die Olympischen Spiele. „Was Stelian Moculescu und sein Team uns in Düsseldorf für positive Emotionen geschenkt haben, sollte nicht vergessen werden. Allein diese Qualifikation hat uns gezeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind und mit unserer Arbeit und unserem Engagement so weitermachen sollten.“

Am Ende des Hauptausschusses berichteten DVV-Vize-Präsidentin Ines Knauerhase und DVS-Geschäftsführer Holger Brusch über das ‚Finanzjahr 2008’ und gaben einen Ausblick auf die kommenden Monate aus DVV-Sicht. Knauerhase konnte berichten, dass der Verband das aktuelle Jahr mit einem Überschuss abschließen werde. Für 2009 hingegen seinen noch einige wichtigen Positionen zu sichern um die angestrebten Erwartungen zu erfüllen. Brusch ergänzte in dieser Hinsicht, dass die DVS mit mehreren Agenturen und Sponsoren im engen Kontakt und Austausch stehe, um möglichst schnell einen neuen Hauptsponsor des Verbandes präsentieren zu können. Für das Jahr 2008 habe die DVS die Finanzplanung positiv übertreffen und somit ihre ‚Aufgaben’ mehr als erfüllen können.

Den Hauptausschuss beendete DVV-Präsident Werner von Moltke mit dem Resümee, in Halle hätten Präsidium, Vorstand und Landesverbände im konstruktiven Miteinander die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft des deutschen Volleyballsports gestellt. In dieser Gemeinschaft sei er zuversichtlich, dass der DVV auch die schwierigen Phasen gut meistern und so den deutschen Volleyball weiter positiv gestalten werde.

 

 

Deutschland - DVL-News

 Dienstag, 02. Dezember 2008

  www.volleyball-bundesliga.de

Rückschau auf das Zweitliga-Wochenende

Deutliche Siege und spannende Krimis wechselten sich ab in den Spielen der 2. Bundesligen am Wochenende. Während die Spitzenspiele relativ deutlich ausgingen, lieferten sich Teams aus den unteren Regionen der Tabelle packende Duelle.

2. Bundesliga Nord Frauen
keine Spiele am Wochenende

2. Bundesliga Süd Frauen
Mit der einzigen Heimnierderlage des Spieltags hat der VV Grimma das Meisterschaftsrennen wieder spannend werden lassen. Der VfL Nürnberg stoppte hingegen im Duell mit dem Spitzenreiter nach fünf Sätzen den Abwärtsdtrend der vergangenen Wochen. Gewinner des Spieltags war das SWE Volley-Team, das sich an Gegner Vilsbiburg auf Rang zwei vorbei schob und nun punktgleich mit Grimma ist. Einen ungefährdeten 3:0 Erfolg feierte Sinsheim gegen Mauerstetten. Saarbrücken setzte sich im Aufsteigerduell gegen Augsburg ebenso mit 3:1 durch wie Lohhof gegen Bad Soden.

2. Bundesliga Nord Männer
Im Spitzenspiel ließ RWE Rhein-Ruhr Volley dem bisherigen Tabellenführer Berliner TSC keine Chance und sprang nun selbst auf den Spitzenplatz. Braunschweig siegte ohne Mühe gegen Windeck und bleibt an der Spitze ebnso dran wie Essen, die gegen Schöneiche allerdings erst im Tie-Break siegreich waren. Drei weitere Spiele gingen über die volle Distanz. Delbrück besiegte Kiel nach 0:2 Satzrückstand, Eimsbüttel und Tecklenburger Land mussten 2:3 Heimnierderlagen gegen Warnemünde bzw. Schöneiche einstecken. Im Tabellenkeller verlor das Volleyball-Internat Frankfurt mit 0:3 gegen Bonn das zehnte Spiel in Folge.

2. Bundesliga Süd Männer
Bühl hält die Verfolger weiter auf Distanz. Mit 3:1 siegte der TVB im Baden-Derby gegen Durmersheim. Federn ließen die hessischen Verfolger. Kriftel verlor das zweite Spiel in Folge deutlich mit 0:3 gegen Gotha. rhein-main volley zog gegen Delitzsch mit 0:3 den Kürzeren. Delitzsch schob sich damit wieder auf Rang zwei der Tabelle, Gotha ist nun Fünfter. Dazwischen rangiert Freiburg, die gegen Dresden mit 3:0 nichts anbrennen ließen.
Derweil dauert die Negativserie der VolleyYoungStars Friedirichshafen an. Gegen Schwaig und Dresden setzte es erneut Niederlagen. Gegen die Franken gelang zwar ein Satzerfolg, die Freude wehrte allerdings nur kurz, bis sich die Häfler im dritten Satz mit einem 0:20 Rückstnad konfrontiert sahen. Den zweiten Saisonsieg konnte die zweite Stützpunktmannschaft feiern. Im Bayern-Derby setzte sich Kempfenhausen nach fünf Sätzen gegen Dachau durch und zog in der Tabelle an Marktredwitz vorbei. Im Aufsteigerduell verloren die Franken gegen Mendig und haben nun bereits sechs Punkte Rückstand zu den Nichtabstiegsplätzen.

 

 

Deutschland - DVL-News

 Dienstag, 02. Dezember 2008

  www.volleyball-bundesliga.de

Frankfurt: „Not-Team“ schlägt sich achtbar

Die Vorzeichen vor der Partie gegen den SSF Fortuna Bonn standen ganz schlecht und sollten sich im Spiel dann letztlich auch bewahrheiten: 0:3 (18-25, 17-25, 16-25) unterlag das Volleyball-Internat Frankfurt (VIF) den Rheinländern und ziert damit weiterhin sieglos das Tabellenende. Was aber noch wichtiger war: Kein weiterer Spieler hat sich verletzt.

Fünf gesunde und zwei angeschlagene Spieler konnte Trainer Stewart Bernard gegen Bonn aufbieten. Die Akteure Marvin Prolingheuer, Till Theissen, und Alexander Schneider fehlten verletzungsbedingt. Gerade die Verletzung von Schneider, der sich im Donnerstag-Training einen Bruch im Handgelenksbereich zuzog, ist als dramatisch zu bezeichnen. Schließlich ist der blonde Lockenkopf einziger Ballverteiler im Team des Internats. Da sich der Bruch aber wohl als unkompliziert und glatt erweist, kann Schneider evt. schon in zwei Wochen wieder mit dem Balltraining beginnen.

Zum Spiel: Tom Weber, „Allzweckwaffe“ des VIF, übernahm das Zuspiel, fehlte somit aber natürlich als Stabilisator in der Annahme. Die Position des Liberos nahm Christian Carter ein. Beide Spieler überzeugten auf den ungewohnten Positionen, vor allem Weber erhielt ein Sonderlob vom Trainer: „Tom hat das sehr gut gemacht, das war für alle sehr überraschend. Und auch Christian hat in der Annahme überzeugt. Leider haben wir die Bälle im Außenangriff nicht „tot“ machen können.“ Das war das Manko im Spiel des Internats, welches im zweiten Satz bis zum zehnten Punkt in Führung lag, dann jedoch zunehmend Probleme in der Annahme bekam.

Nun heißt es, „Wunden lecken“, gesund werden und am 6. Dezember (16.00 Uhr) im Heimspiel gegen FT Adler Kiel mit hoffentlich mehr als sieben Spielern antreten.

 

 

Deutschland - Main-Spitze

 Dienstag, 02. Dezember 2008

  www.main-spitze.de

Delitzsch beschmutzt "RMV"-Heimweste

"Körpersprache von Beginn an schlecht"

Tage nach dem überraschenden 3:2-Erfolg über das Nationalteam des Emirats Katar wurde die bislang weiße Heimweste von Rhein-Main Volley von einem zweitklassigen nationalen Gegner massiv beschmutzt. GSVE Delitzsch triumphierte in der Köbel-Halle 3:0 (25:21, 29:27, 25:21).

 

 

Norddeutschland - Pinneberger Zeitung

 Dienstag, 02. Dezember 2008

  www.abendblatt.de

0:3 - Elmshorner zum Kaffee wieder zu Hause

Elmshorn - Um 12 Uhr Mittags war ihre Regionalliga-Partie gegen Tabellenführer Eimsbütteler TV II in der Koppeldammhalle angesetzt - zum Adventskaffee waren die Volleyballer der VG Elmshorn nach der glatten 0:3 (23:25, 19:25, 21:25)-Niederlage binnen einer Stunde und fünf Minuten frisch geduscht wieder zu Hause.

"Es hat einfach nicht gereicht, um den Spitzenreiter in Verlegenheit zu bringen", musste VGE-Spielertrainer Ekkehard Goller einräumen. Die von ihm insgeheim erhoffte Steigerung gegenüber dem vorangegangenen glanzlosen 3:0 beim Schlusslicht TG Rangenberg Lübeck war nicht eingetreten, und so war trotz respektabler Satzresultate an einen Favoritensturz nicht zu denken. "Wir konnten zwar einigermaßen mithalten - mehr aber auch nicht", lautete das nüchterne Fazit des 40-Jährigen.

Knackpunkte im Elmshorner Spiel waren einmal mehr die alles andere als gefährlichen Aufschläge und vor allem die Schwächen in der Annahme (Goller: "Da sind wir einfach nicht stabil genug."). Im Vergleich zur Vorsaison, in der die VGE-Männer Vizemeister wurden, hat der Spielertrainer Stagnation mit leichtem Abwärtstrend ausgemacht - eine Einschätzung, die sich in der aktuellen Platzierung (Fünfter/8:6 Punkte) widerspiegelt.

Eine durchwachsene Hinrunde versöhnlich ausklingen lassen können die Elmshorner mit Siegen beim TSV Kronshagen am kommenden Sonntag (15 Uhr) und am Sonnabend darauf zu Hause gegen den Hamburg-Rivalen VG WiWa (15 Uhr, Koppeldammhalle).

fwi

 

 

Norddeutschland - Norderstedter Zeitung

 Dienstag, 02. Dezember 2008

  www.abendblatt.de

VCN: „Aufstieg ist kein Thema für uns"

VCN-Trainer Ulli Lampe benennt eine Reihe von Gründen, die gegen den "drohenden" Sprung der Männer in die 2. Liga sprechen.

Norderstedt - Wenn Ulli Lampe, der Trainer der Volleyball-Männer des 1. VC Norderstedt das Wort "Zweitliga-Aufstieg" hört, dann winkt er lachend ab: "Damit haben wir nichts am Hut." Dabei kristallisieren sich die Norderstedter nach dem 3:1 (25:20, 25:23, 20:25, 25:22) in der Moorbekhalle über den Oststeinbeker SV derzeit als erster Anwärter der Nordstaffel auf die Teilnahme an der Aufstiegsrunde heraus.

Immerhin belegen die Norderstedter mit 10:4 Zählern hinter dem verlustpunktfreien Spitzenreiter Eimsbütteler TV II derzeit den zweiten Tabellenrang. Und die Eimsbütteler dürfen nicht aufsteigen, da ihre erste Mannschaft schon in der Zweitklassigkeit vertreten ist. "Es gibt eine Reihe von Gründen, warum der Aufstieg für uns kein Thema ist", so Lampe.

Die Aufzählung beginnt sicherlich mit der Tatsache, dass sich gerade einmal 22 Zuschauer in der riesigen Moorbekhalle verloren. Ihre Liebe zum Volleyball haben die Norderstedter bislang nicht (wieder)entdeckt. Auch die Zweitliga-Frauen haben trotz ihrer guten Vorstellungen in heimischer Halle einen enttäuschenden Zuschauerzuspruch und liegen deutlich hinter dem Liga-Durchschnitt.

Mehr zu beachten ist aber die Struktur des Männer-Teams. "Viele hätten überhaupt keine Zeit, einige noch nicht die Qualität für die Zweite Bundesliga", erklärt der Trainer. Für schon lange berufstätige Spieler wie Mannschaftskapitän Alexander Hente käme ein Aufstieg wohl nicht in Frage. Libero Kersten Fock sei als Youngster derzeit bestens in der Regionalliga aufgehoben. Verstärkungen aber würden Geld kosten - mal abgesehen von dem Fakt, dass den aktuellen Spielern ihr derzeitiger Zusammenhalt augenscheinlich gut gefällt. "Dass die Mannschaft so gut harmoniert, ist einer der Gründe für den Erfolg in dieser Saison", betont der Trainer. Das habe man auch beim Sieg über die Oststeinbeker wieder genau sehen können, so der Coach.

Nicht zu vergessen ist der überaus leidige Faktor Geld. Auf gut 30 000 bis 40 000 Euro schätzt Lampe den Mindest-Geldbedarf für die Teilnahme an der Zweiten Bundesliga. "Sobald sich bei uns ein potenzieller Sponsor meldet, der den Betrag aufbringen will, können wir ja noch einmal darüber nachdenken", sagt Ulli Lampe. Ansonsten könnten das Team und er sich auch so über eine gelungene Regionalliga-Saison freuen.

Manfred Schäffer

 

 

Deutschland - Schweriner Volkszeitung

 Dienstag, 02. Dezember 2008

  www.svz.de

Schweriner SC: „Das ist ein gutes Los"

SCHWERIN/MÜNSTER - "Das ist im Prinzip ein gutes Los. Auch wenn wir auswärts antreten müssen, aber in Münster müssen wir gewinnen. Das erwarten wir", so Schwerins Trainer Edwin Benne zur Auslosung.

 

 

Deutschland - Nürnberger Zeitung

 Dienstag, 02. Dezember 2008

  www.nz-online.de

Schwaig unter Rekordverdacht

25:4 in einem Volleyball-Satz

FRIEDRICHSHAFEN - Für Überraschungen sind sie bekanntlich immer gut, die Volleyballer des SV Schwaig. Während sie oft eher durch extreme Leistungsschwankungen auf sich aufmerksam machten, sicherten sie sich nun mit dem 3:1 (20:25, 25:22, 25:4, 25:22) gegen die Volley YoungStars Friedrichshafen einen Eintrag in den Annalen ihres Sports.

 

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