Smash Online - Volleyball-News des Tages
 
News

 Mittwoch, 03. Dezember 2008 

VfB: Keine Überraschung zulassen
evivo: Reise nach Unterhaching - Teil 1
SCC: Drei Heimspiele in 12 Tagen
A10 Netzhoppers beim VfB Friedrichshafen
TSGL Schöneiche: Marathon mit Happy End!
Haching: Mit Pflichtsieg im Viertelfinale
Pirates: Gäste mit kompakterem Team
TITANS zu Gast in Berlin
VCO II: Revanche gegen Tabellenführer geglückt
Eltmann: Große Aufstellungssorgen
Leipzig für Moerser SC „Pflichtaufgabe“
Titans: Berliner Luft vorschnuppern
Delbrück: Dramatisch und denkwürdig
Leverkusen: Mit einem Kraftakt ins Ziel
NA.Hamburg: Überflieger gesucht
BSV: Punktegeschenk auf Stefanies Party
Stuttgart: Wende gegen Münster?
MSC: Stress in der Vorweihnachtszeit
Marktredwitz: „Hier gehört 2. Liga einfach hin“
Enttäuschung bei Suhler Spielerinnen ist groß
VCW: Im April sind Fakten gefragt

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Volleyball aktuell in Fernsehen und Rundfunk

 

 

 

Deutschland - VfB Friedrichshafen-News

 Mittwoch, 03. Dezember 2008

  

VfB: Keine Überraschung zulassen

Bundesliga-Spitzenspiel in Friedrichshafen: Am Mittwoch (3. Dezember, 20 Uhr) empfängt der VfB in der Arena den Tabellendritten Netzhoppers Königs Wusterhausen. Das Ziel dabei ist klar. „Es geht um zwei Punkte“, sagt Trainer Stelian Moculescu. „Und die wollen wir holen.“

Gut drei Wochen ist es her, als die Netzhoppers König Wusterhausen die Volleyballszene mit einer Hiobsbotschaft erschreckten. Man habe Schulden in Höhe von 100.000 Euro, dazu eine Deckungslücke von weiteren 100.000 Euro im laufenden Etat - alles in allem also ein Minus von 200.000 Euro – erklärten die Brandenburger und sandten einen Hilferuf an Politik und Wirtschaft. „Bitte tragen Sie dazu bei, dass der Notruf nicht in wenigen Wochen zum Nachruf wird“, verlautbarte Geschäftsführer Michael Kahl.

Die Situation war angespannt und umso deprimierender, da es sportlich für die Netzhoppers in dieser Saison so gut lief wie noch nie. Einmal standen zierten sie über Nacht sogar die Tabellenspitze der Volleyball-Bundesliga. „Davon können die Spieler noch in zehn Jahren ihren Kindern erzählen“, sagt Mirko Culic, der seit dem Sommer als Trainer in Königs Wusterhausen tätig ist, und nennt das Rezept für den Erfolg: „Die Jungs sind jung und hungrig. Und sie spielen Volleyball mit Leidenschaft.“

Die Spitzenposition mussten die Netzhoppers mittlerweile an den VfB Friedrichshafen abtreten. Wenn sie aber am Mittwoch (3. Dezember, 20 Uhr) in der Häfler Arena antreten, rangieren sie mit zwei Niederlagen noch immer auf einem beachtlichen dritten Tabellenplatz und lassen damit Topteams wie den SCC Berlin oder Moerser SC hinter sich. „Das ist eine gute Mannschaft, die zurecht dort oben steht“, sagt VfB-Trainer Stelian Moculescu. „Königs Wusterhausen wird in dieser Saison noch für einige Überraschungen sorgen.“

Beim Videostudium fiel dem Coach insbesondere der Kubaner Salvador Hidalgo Oliva auf, der dank seiner enorm athletischen Spielweise schon einige Partien fast im Alleingang entschied. „Das ist“, so Moculescu, „ein außergewöhnlicher Spieler, auf den sich die Zuschauer freuen dürfen“. Vermissen allerdings werden diese Sebastian Prüsener, der vom SCC Berlin kam und nun in Königs Wusterhausen normalerweise den Liberopart übernimmt. Wie Mittelblocker Florian Karl aber muss er grippekrank das Bett hüten und tritt damit die Reise an den Bodensee nicht an. Mit von der Partie ist dafür wieder Diagonalangreifer Matthias Böhme, der zuletzt wegen Schulterproblemen pausieren musste. „Wenn wir ehrlich sind, sind unsere Chancen nicht besonders groß“, sagt Culic. „Aber ich kann versprechen, dass wir um jeden Ball kämpfen und jeden Punkt feiern werden.“

Das verlangt auch Moculescu von seinem Ensemble. Schließlich geht es vor den nächsten Auftritten in der CEV European Champions League am 11. und 17. Dezember gegen Panathinaikos Athen (Griechenland), weiter an Sicherheit zu gewinnen. Im Hinblick auf die Aufstellung lässt er sich dieses Mal ein wenig in die Karten schauen. „Alle sind fit, so dass wir sicherlich mit unserer ersten Sechs beginnen werden“, sagt er. „Wenn es gut läuft, werden wir auch andere zum Einsatz kommen und damit Spielpraxis sammeln.“ An einem aber lässt er keinerlei Zweifel. „Es geht um zwei Punkte“, so Moculescu, „und die wollen wir unbedingt holen“.

 

 

Deutschland - evivo Düren-News

 Mittwoch, 03. Dezember 2008

  

evivo: Reise nach Unterhaching - Teil 1

Innerhalb von zwei Wochen muss der Volleyball-Bundesligist evivo düren zwei Mal gen Bayern reisen, um sich dort mit dem Spitzenteam Generali Haching zu messen. Am Mittwoch tritt die Mannschaft von Trainer Sven Anton um 19 Uhr zum Bundesliga-Duell bei den Hachingern an. Mitte des Monats kommt es an gleicher Stelle zum Viertelfinale um den deutschen Pokal.

Düren will dabei auf der Leistung aus dem Pokal-Achtelfinale gegen die TSGL Schöneiche anknüpfen und sich bemühen, die Zahl der eigenen Fehler gering zu halten, ohne allerdings den Druck aus den Aufschlägen und Angriffen zu nehmen. Die Aufgabe gegen die Bayern ist schwer. Kreativer Kopf der Mannschaft, die als Anwärter auf den Finaleinzug gilt, ist Spielmacher Patrick Steuerwald. Der misst zwar nur 1,80 Meter an Körperlänge, ist aber trotz seines Alters von 22 Jahren schon längst als feste Größe in der Bundesliga etabliert. "Er spielt sehr, sehr gut", lobte evivo-Mittelblocker Malte Holschen den Hachinger Spielmacher.

Schnell und variantenreich -- so kann man den Hachinger Angriff beschreiben. "Dabei müssen wir sie stören", sagte Dürens Spielmacher Ilja Wiederschein. Und zwar mit guter Blockarbeit und guten Aufschlägen. Denn sonst setzten die Bayer ihre stärkste Waffe ein: den Angriff über die Mittelpositionen. Dort stehen mit dem ehemaligen Dürener Max Günthör und Armin Dewes zwei groß gewachsene und starke Blockspieler zur Verfügung. "Sie greifen überdurchschnittlich viel über die Mitte an", weiß Holschen über den Gegner. "Dagegen müssen wir als Mannschaft arbeiten. Mit unserem Block und unserer Abwehr."

Holschen selbst kann dabei wahrscheinlich nicht mithelfen. Der 27-Jährige hat die Reise in die Nähe von München zwar angetreten, laboriert aber an einer Zerrung. Für ihn wird Felix Isaak auflaufen. Die Personalprobleme im Dürener Kader melden sich also -- wie in der vergangenen Saison -- pünktlich zurück, wenn der Gegner Haching heißt. Niklas Rademacher ist am Dienstag am Knie operiert worden und fällt in den kommenden Wochen aus. "Trotzdem fahren wir da hin, um zu gewinnen", sagte Trainer Sven Anton. "Wir haben gut trainiert und wollen das im Spiel zeigen."

Gleichwohl weiß Anton, dass die Aufgabe nicht einfach werden wird. Denn nicht nur über die Mitte greifen die Bayern stark an. "Sie haben sich auf jeder Position gut verstärkt." Mit welcher Formation Anton die Partie beginnen will, lässt er offen. "Wir haben keine Stamm-Mannschaft. Nur eine Aufstellung, die das Spiel beginnt. Und die kann sich immer wieder ändern."

 

 

Deutschland - SCC Berlin-News

 Mittwoch, 03. Dezember 2008

  

SCC: Drei Heimspiele in 12 Tagen

… warten auf die Volleyballer des SCC BERLIN. Hinzu kommt noch ein Auswärtsspiel direkt vor den Toren der Hauptstadt bei den Netzhoppers Königs Wusterhausen. Die Anhänger von Berlins Volleyballteam Nr. 1 werden in den nächsten Wochen also voll auf ihre Kosten kommen.

Den Auftakt der „Heimspielwochen“ bildet das morgige Match gegen die SG Eltmann (03. Dezember / 19 Uhr / Sömmeringhalle). Es ist der erste SCC-Auftritt vor heimischer Kulisse seit der phänomenalen Premiere in der Max-Schmeling-Halle am 18. November. Entsprechend hofft Kapitän Jaroslav Skach, „dass uns unsere Fans auch morgen in der Sömmeringhalle wieder so großartig unterstützen werden.“

Der Gegner aus Franken zeigte zuletzt zwei völlig verschiedene Gesichter. Vor Wochenfrist bot man Meister und Pokalsieger VfB Friedrichshafen vor 3.500 Zuschauern in der JAKO-Arena Bamberg selbstbewusst die Stirn und erhielt trotz der Niederlage viel Lob von Ex-Bundestrainer Stelian Moculescu: „Eltmann hat heute sehr engagiert und gut gespielt“. Nur drei Tage nach diesem couragierten Auftritt kassierte die Mannschaft von Trainer Milan Maric im Pokalwettbewerb allerdings eine deutliche 0:3 Heimschlappe gegen den TV Rottenburg. „Wir waren psychisch nicht fit für dieses Spiel“, so der enttäuschte Coach.

Michael Warm ist sich sicher, dass sich der Gegner am Mittwoch wieder von seiner besseren Seite präsentieren wird: „Eltmann ist stets ein unangenehmer Gegner gewesen. Sie sind sehr spielstark und haben zuletzt in der Bundesliga gegen den VfB alle Sätze sehr eng gestaltet. Aufgrund ihrer stabilen Annahmeachse können sie viel Druck über ein schnelles Angriffsspiel machen. Wir werden von Beginn an viel Druck aufbauen müssen, um dieses Kombinationsspiel zu unterbinden“, sagt der Trainer des SCC.

Für seinen Manager Kaweh Niroomand ist es wichtig, dass die Mannschaft einen guten Start in die bevorstehenden, sehr intensiven Wochen erwischt: „Bis zum Jahresende erwartet uns noch ein hartes Programm mit jeweils zwei Spielen pro Woche. Es wird also sehr wichtig sein, dass wir stets sehr schnell umschalten und uns auf den neuen Gegner konzentrieren. Ein Sieg gegen Eltmann wäre natürlich ein optimaler Auftakt.“

Ein SCC-Spieler wird diesen Auftakt nicht miterleben können. Mittelblocker Jaromir Zachrich, der zu Saisonbeginn von Eltmann an die Spree gewechselt war, zog sich beim Pokalspiel in Kriftel einen Außenbandriss im linken Sprunggelenk zu und wird somit den Hauptstädtern nicht nur gegen seinen Ex-Verein, sondern auch während der nächsten intensiven Wochen fehlen.

Alle SCC-Termine bis zum Jahresende auf einen Blick:

03.12.

 Mittwoch

 19.00 Uhr

Sömmeringhalle: Bundesliga gegen SG Eltmann

07.12.

Sonntag

 15.00 Uhr

auswärts: Bundesliga gegen Netzhoppers KW

10.12.

Mittwoch

 19.00 Uhr

Sömmeringhalle: Europacup gegen CAI Teruel (ESP)

14.12.

Sonntag

 16.00 Uhr

Sömmeringhalle: Pokal-Viertelfinale gegen Wuppertal Titans

17.12.

Mittwoch

 20.00 Uhr

auswärts: Europacup gegen CAI Teruel (ESP)

21.12.

Sonntag

 16.00 Uhr

Sömmeringhalle: Bundesliga gegen VC Bad Dürrenberg/ Spergau

27.12.

Samstag

 19.00 Uhr

auswärts: Bundesliga gegen Wuppertal Titans

29. oder 30.12.

 

Evtl. Pokal-Halbfinale

mk

 

 

Deutschland - A10 Netzhoppers KönigsWusterhausen-News

 Mittwoch, 03. Dezember 2008

  

A10 Netzhoppers beim VfB Friedrichshafen

Europäisches Spitzenteam empfängt Überraschungsteam aus Königs Wusterhausen

Dieses nächste Spiel ist gleichzeitig das schwerste, auswärts beim Tabellenersten, und das leichteste, da dort wohl keiner mehr als einen Satzgewinn erwartet. Bereits am 03. Dezember 2008, 20:00 Uhr müssen die A10 Netzhoppers KönigsWusterhausen in der Arena Friedrichshafen beim Team von Erfolgstrainer Stelian Moculescu antreten. Aufgrund der bisherigen tollen Ergebnisse war in der Pressemitteilung der Deutschen Volleyball-Liga zu lesen, dass dieses Spiel das Spitzenspiel des aktuellen Spieltages ist. Ein Lob für die bisherigen Leistungen.

Leider können die Kängurus aus KW nicht in voller Besetzung nach Friedrichshafen reisen. Libero Sebastian Prüsener und Mittelblocker Florian Karl fehlen leider krankheits- bzw. verletzungsbedingt. Mitwirken wird wieder „All-Star“ Matthias Böhme (Diagonalspieler) und der bisher selten berücksichtigte Außenangreifer Kay Matysik. Wer die verwaiste Liberoposition übernehmen wird, entscheidet Trainer Mirko Culic erst kurz vor dem Spielbeginn. Spielführer Manuel Rieke bestätigte, dass „ein Spiel ohne Libero äußert unwahrscheinlich ist, da sonst die Mittelblocker als Annahmespieler fungieren müssten“. Bereits in der Vorbereitung auf die neue Saison wurde Zuspieler Erik Weber auf dieser Position getestet. Er hat diese Aufgabe mehr als akzeptabel gelöst, so dass auch er dafür in Frage käme.

Eine quantitative Zielvorgabe hat die Mannschaft nicht erhalten. Zur Pressemitteilung der Deutschen Volleyball-Liga äußerte sich Manuel Rieke sehr zurückhaltend: „Da war wohl nur die Tabellenposition
ausschlaggebend. Der VfB Friedrichshafen ist europäische Spitze und hat bereits die Champions League gewonnen. Auf diesem Niveau befinden wir uns leider noch nicht“. Jedoch hat Trainer Culic natürlich eine taktische Marschroute ausgegeben, welche darauf zielt, sich intensiv auf das nächste Spiel (SCC Berlin, 07.12.2008, 15.00 Uhr, Landkost-Arena Bestensee) vorzubereiten. Insbesondere die Fehler, welche zur Niederlage gegen die Wuppertal TITANS führten, müssen abgestellt werden. Dort fehlte es an Blocksicherung und Aufschlagsicherheit.

Da die Netzhoppers eine super Saison spielen, gilt jedoch nicht, nach Friedrichshafen zu reisen und das Spiel bereits vorher abzuschenken. Die alles überragenden Gastgeber haben in dieser Saison gegen den Moerser SC verloren und mussten gegen Generali Haching über die volle Distanz von fünf Sätzen gehen. Es gilt also frei aufzuspielen, bedingungslos zu kämpfen und wenn keine Punkte dabei herausspringen, den Rhythmus für das nächste Spiel zu finden.

 

 

Deutschland - TSGL Schöneiche-News

 Mittwoch, 03. Dezember 2008

  

TSGL Schöneiche: Marathon mit Happy End!

Drei Pflichtspiele in 3 Tagen

Die Bundesliga-Volleyballer der TSGL Schöneiche haben das schwerste Wochenende der gesamten Saison hinter sich gebracht: In einer wohl ziemlich einmaligen Folge von drei Pflichtspielen an drei aufeinander folgenden Tagen verloren sie zunächst am Freitagabend in eigener Halle das Achtelfinale im Deutschen Volleyball-Pokal gegen den Erstligisten evivo Düren mit 0:3. Am nächsten Morgen ging es dann zum Auswärtsspiel in der 2. Bundesliga Nord in die "Wolfskuhle" zum VV Humann Essen, dem man knapp und unglücklich mit 2:3 (25:22, 20:25, 12:25, 25:10, 13:15) -Sätzen unterlag. Und am Sonntag gelang es den Schützlingen von Trainer Kurt Radde dann mit einer absoluten Energieleistung, einen 0:2 -Satzrückstand beim VCB Tecklenburger Land in einen 3:2 -Erfolg umzudrehen! (19:25, 13:25, 25:19, 25:20, 15:11) Damit festigte die TSGL ihren 6. Tabellenplatz und den Abstand auf die Abstiegsränge, der weiterhin bei 6 Punkten liegt.

Das Spiel in Essen begannen die Schöneicher nach der recht deutlichen Pokalniederlage des Vorabends sehr konzentriert. Sie konnten die Gastgeber im ersten Satz sofort unter Druck setzen und gewannen diesen nach 27 umkämpften Spielminuten mit 25:22. Von nun an bestimmten jedoch die "Humänner" für die nächsten beiden Durchgänge das Geschehen. Und nach 20:25, sowie dem sehr deutlichen 12:25 im dritten Satz schien die TSGL nun eindeutig auf die Verliererstraße abgebogen zu sein. 

Doch mit einem noch deutlicheren 25:10 schlugen die Gäste eindrucksvoll zurück und konnten somit den Tie-Break erzwingen. Auch hier lagen sie schnell mit 3:0 in Front, konnten diesen Vorteil aber leider nicht nutzen. Zum letzten Seitenwechsel stand es zwar noch 8:7 für Schöneiche, aber von nun an neigte sich die Waage - unter gütiger Mithilfe des äußerst schwachen Schiedsrichtergespanns - Stück für Stück auf die Seite der Gastgeber. Diese nutzten schließlich ihren zweiten Matchball zum 15:13. Am überschwänglichen Jubel des Tabellendritten sah man die Erleichterung über diesen schwer erkämpften und glücklichen Erfolg gegen ebenbürtige, und an diesem Tag unter Wert geschlagene, Schöneicher.

Nach einer Mannschaftssitzung, in der Kurt Radde das Spiel des Vortages analysierte, aber sein Team vor allem auf den kommenden Gegner einstellte, ging die Reise dann am nächsten Tag ins Tecklenburger Land weiter. Die Heimspielhalle der "TeBu´s" war wie immer gut gefüllt und die Gastgeber (die mit bisher nur einem Saisonsieg förmlich mit dem Rücken zur Wand stehen) zeigten sofort eindrucksvoll, dass sie wesentlich besser sind, als ihr vorletzter Tabellenrang vermuten lässt. Mit 25:19 im ersten und vor allem mit dem deutlichen 25:13 im zweiten Satz brachten sie die Halle zum Kochen und ihre Fans feierten schon ausgelassen in Vorfreude auf den zweiten Saison-Erfolg.

Doch sie hatten - wie wohl auch ihre Mannschaft - die kämpferischen Qualitäten der Gäste unterschätzt, die vom Beginn des dritten Durchgangs an wie verwandelt agierten. Die TSGL-Spieler kämpften fortan um jeden Ball und man sah ihnen förmlich an, dass sie mit aller Macht die drohende Niederlage abwenden wollten. Als wenn es die zwei Spiele und die Reisestrapazen der vorangegangenen Tage nicht gegeben hätte, stand die TSGL auf wie "Phönix aus der Asche"! Von nun an entwickelte sich ein absoluter Volleyball-Krimi, bei dem sich die Schöneicher quasi an sich selbst aufrichteten und mit 25:19 und 25:20 tatsächlich noch den Satzausgleich schafften.

Im anschließenden Tie-Break geriet man allerdings schnell mit 0:3 in Rückstand, also genau umgekehrte Vorzeichen wie am Tag zuvor in Essen. Dieser 3-Punkte Rückstand hatte dann aber auch beim 7:10 noch Bestand und alles deutete auf eine erneute unglückliche Niederlage hin. Doch die Gastgeber bekamen wohl die Angst vor der eigenen Courage und hatten anschließend dem unbändigen Siegeswillen der TSGL nicht mehr viel entgegen zu setzen. Mit klugen und gezielten Aufschlägen setzten Florian Schaarschmidt und Paul-Christoph Pelzer die gegnerische Annahme unter Druck. Dadurch konnte sich der Schöneicher Block und die Feldabwehr um Libero Tim Burwitz immer besser positionieren und ließen nur noch einen Punkt der Gastgeber zu.

Die Freude bei den Schöneicher Spielern und Betreuern war dann nach dem verwandelten Matchball riesig. Auch der Gegner und viele der einheimischen Zuschauer zollten der kämpferischen Einstellung des Siegers Respekt, auch wenn sie selbst natürlich am Boden zerstört waren. Schöneiche scheint für die Tecklenburger auch so langsam zum Angstgegner zu werden. Schon bei der Aufstiegsrunde zur 2. Liga im Mai letzten Jahres konnte die TSGL einen 0:2 Satzrückstand noch in einen Sieg verwandeln und auch die beiden Punktspiele der letzten Saison mit 3:1 gewinnen. Man kann aber nur hoffen, dass die junge Mannschaft von Trainer Karlo Keller doch noch die nötigen Punkte zum Klassenerhalt sammeln kann. Denn die 2. Bundesliga Nord wäre ohne den VCB um einen sympathischen und stimmungsvollen Standort ärmer...!

 

 

Deutschland - Generali Haching-News

 Mittwoch, 03. Dezember 2008

  

Haching: Mit Pflichtsieg im Viertelfinale

Hachinger schaffen nach 3:0 im Pokal den Einzug ins Viertelfinale

Nach knappen 60 Minuten Spielzeit war der Einzug ins Viertelfinale um den DVV-Pokal geschafft. 25:23; 25:9 und 25:21 lauteten die Satzergebnisse der Hachinger bei Zweitligst Humann Essen. "Uns steckte die Busfahrt noch gehörig in den Knochen. Das hat man im ersten Satz gemerkt" resümiert Haching-Coach Paduretu. Und trotzdem gab er allen Akteuren die Möglichkeit, Spielpraxis zu sammeln. Lediglich Patrick Schwaack und Armin Dewes spielten über die komplette Distanz. Alle anderen Spieler wechselten sich während der Sätze ab. "Wir sind froh, dass wir allen Spielern heut die Möglichkeit geben konnten, sich auf dem Feld zu beweisen." zeigt sich Paduretu mit Spiel und Ausgang der Partie zufrieden.

Für die Essener war es nicht nur das Spiel des Jahres. Ebenso erfreulich war es für die Gastgeber, zwei Sätze "gut Paroli" geboten zu haben, äußerte sich Essen-Coach Kai Annacker. Allerdings machten sich die Essener ingesamt nur wenig Hoffnung auf ein Weiterkommen. "Es war klar, dass wir verlieren würden. Es war ein Trainingsspiel auf hohem Niveau." gibt sich Annacker realistisch.

Somit zieht GENERALI Haching verdient ins Viertelfinale um den DVV-Pokal ein. Der nächste Gegner heißt evivo Düren. Der Vorjahresfinalist zog mit einem 3:0 bei der TSGL Schöneiche ins Viertelfinale ein. Und welch Gegner könnte passender für die Hachinger sein? Denn bereits am übermorgigen Mittwoch, 03.12. um 19 Uhr, heißt der Gegner in der GENERALI Sportarena ebenso evivo Düren. Der Pokalfight gegen Düren indes muss noch bis zum 14.12.08 (Sonntag) warten. Spielbeginn dann ist 16 Uhr.

"Allerdings konzentrieren wir uns erst einmal auf die Ligapartie gegen Düren." sagt Paduretu. Denn obwohl die Dürener derzeit lediglich auf dem 10. Tabellenplatz rangieren, ist das "ein Gegner, den man immer beachten muss" so der Hachinger Coach. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf Gäste-Star Heriberto Quero. Der sprunggewaltige Diagonalspieler aus Venezuela hat in den letzten Jahren in vielen Spielen den Ausschlag für die Dürener gegeben. Unter anderem auch wegen Quero entwickelten sich die vergangenen Partien zwischen Haching und Düren stets zum engen Kampf. Unzählige 5-Satz-Matches konnten die Fans dabeib bestaunen.

Zwar geht man bei Haching mit Respekt in die Partie, aber auch für diese Partie heißt das Ziel: Sieg und zwei Punkte. Denn die Partie gegen evivo ist für die Hachinger der Startschuss für 4 Spiele in nur 11 Tagen. Der Heimpartie folgen das Gastspiel beim VC Leipzig (07.12.08) und die Auswärtspartie bei Dunaferr Dunaúváros im Challenge-Cup (10.12.08). Schlusspunkt des Spielmarathons die dann die Viertelfinalpartie im Pokal gegen evivo Düren.

Alex Große

 

 

Deutschland - VC Bad Dürrenberg/Spergau-News

 Mittwoch, 03. Dezember 2008

  

Pirates: Gäste mit kompakterem Team

VC Bad Dürrenberg/Spergau unterliegt im Pokal-Achtelfinale dem Moerser SC mit 0:3

Der Deutsche Volleyball-Verband (DVV) hatte die Auslosung für das Viertelfinale im Anschluss an die Begegnung des Achtelfinals zwischen dem VC Bad Dürrenberg / Spergau und dem Moerser SC Sonntagabend angesetzt. Die Hoffnung der Gastgeber, dass man nach einem Sieg im Lostopf noch vertreten ist, erfüllte sich allerdings nicht. Der Moerser SC, derzeit mit nur vier Minuspunkten Tabellenfünfter der 1. Bundesliga, ließ sich in der Jahrhunderthalle nicht überraschen und gewann sicher mit 3:0. 

Wir wollen unsere Außenseiterchance mit aller Konsequenz suchen", versprach VC-Manager Peter Kurzawa vor der Begegnung. Der Wille war bei allen Akteuren des Gastgebers sichtbar. Personell hatte Trainer Michael Merten nicht zu viel verändert. Stolfa begleitete wieder für Hochmuth die Libero-Position.

Die Auftaktphase im ersten Satz verlief recht ausgeglichen. Die Aufschläge wurden von den VC-Akteuren mit viel Risiko gespielt. Beim 12:12 neigte sich die Waage etwas zugunsten der Gäste. Zwei Angriffsschläge der Gastgeber landeten knapp im Aus, so dass sich Moers einen dünnen Vorsprung erspielte. Davon zehrte der SC bis in die Schlussphase des ersten Durchgangs. Hier agierten die Gäste mit größerer Genauigkeit bis zum Satzgewinn (20:25). In den zweiten Durchgang kam der VC recht holprig. Nach dem 0:4 gelang Gluvajic der erste Punkt für sein Team. Obwohl die Moerser mehr Druck machten, kämpften sich die Merten-Schützlinge heran. Beim 10:11 und 13:14 war man auf einen Zähler heran. Aber gerade in diesen Phasen war der VC-Block gegen die Moerser Angriffsschläge nicht geschlossen genug. So setzte sich der SC wieder ab (18:25). Durchgang drei sah die Gäste von Beginn an in der Vorhand, auch wegen der geringeren Fehlerquote. Der VC wehrte sich und zeigte Charakter, aber das Gästeteam agierte kompakter. "Moers stellte das bessere Team, wenngleich vielleicht im ersten Durchgang ein Satzgewinn möglich gewesen wäre", anerkannte VC-Coach Michael Merten. Zumindest ein Spergauer war bei der Viertelfinal-Auslosung dabei. Bürgermeister Thomas Scholz zog die Lose und bescherte den Moesern mit Rottenburg eine lösbare Aufgabe.

Heinz Böttger

 

 

Deutschland - VC Olympia Berlin-News

 Mittwoch, 03. Dezember 2008

  

TITANS zu Gast in Berlin

Nach dem spielfreien Pokalwochenende stehen als nächstes zwei Wochentagspiele für das Zurich Team VCO Berlin an. Morgen trifft das Zurich Team in eigener Halle auf die Wuppertal TITANS (Mittwoch, 03.12.2008 um 20:00 Uhr).

Wie das Zurich Team haben auch die Wuppertal TITANS zwei Siege auf ihrem Konto. Im Pokal schlug die Mannschaft letztes Wochenende die A10 Netzhoppers KW und steht damit im Viertelfinale. Trotz einiger vereinsinterner Turbulenzen in den vergangenen Wochen steht die Mannschaft um Trainer Jens Larsen geschlossen zusammen und wird gegen den VC Olympia in Topform auflaufen. Immerhin wären die Punkte für den Klassenerhalt der TITANS von entscheidender Bedeutung. Aber auch die VCO-Junioren haben durch die Siege gegen Eltmann und Bad Dürrenberg Blut geleckt und werden morgen Abend alles für einen Sieg gegen Wuppertal geben.

 

 

Ostdeutschland - VC Olympia Berlin-News

 Mittwoch, 03. Dezember 2008

  

VCO II: Revanche gegen Tabellenführer geglückt

Am Sonntag (30.11) stand das Rückspiel des VCO II gegen den Lindower SV an. In diesem hatten die Youngsters eindeutig die Aussenseiterrolle inne. Da sie letzte Woche im Hinspiel noch deutlich mit 0:3 untergingen. Die Youngsters wären mit einem Sieg wieder im vorderen Tabellendrittel anzufinden. Und sie gewannen in einem hochdramatischen Spiel mit 3:2.

Beide Mannschaften starteten sehr nervös in die Partie. Mitte des 1. Satzes fingen die Youngsters dann an frei aufzuspielen. So völlig ohne Druck gelangen viele schöne Angriffskombinationen und auch das Blockspiel schien verbessert. Das ZTVCO II gewann den 1. Satz mit 25:22. Die Gäste aus Lindow schienen noch nicht richtig auf dem Feld zu sein.

Dies änderte sich schlagartig im 2. und 3. Satz. In beiden Sätzen liefen die Youngsters einem Rückstand hinterher. Aus einer stabilen Annahme konnte vor allem Mittelblocker Lau auf Seiten der Gäste nach belieben Punkten. Am Ende entschieden Unkonzentriertheiten auf Seiten die Youngsters die Sätze zu Gunsten der Gäste aus Brandenburg. Im 4. Satz sah es bei 10:15 und 15:19 schon sehr nach einer Niederlage der Youngsters aus, doch das Zürich-Team II fand mit Kampf, Stimmung und hoher Konzentration am Aufschlag zurück ins Spiel. Plötzlich wurden die Gäste nervös und zeigten Nerven. So gewannen die Youngsters den 4. Satz mit 25:22.

Das Soll des ZTVCO II, vielleicht einen Satz zu gewinnen, war damit bereits längst erfüllt. Jetzt galt es im Tie-Break die Sensation perfekt zu machen. Von Anfang an spürten die Zuschauer den Siegeswillen der bissigen Youngsters. Sehr konzentriert und variantenreich präsentierten sich die Jungs. Vor allem Björn Höhne, der mit 23 direkten Angriffspunkten bester Spieler des Tages war, führte die Mannschaft zum Sieg. Am Ende war der Jubel nach dem 15:11 im Tie-Break riesengroß.

Man of the Match Björn Höhne sagte zum Spiel: „Endlich konnten wir uns über die Einstellung und den Kampf in das Spiel zurück finden und ein wichtiges Spiel gewinnen“.Bereits nächste Woche gilt es den Sieg gegen Wriezen zu bestätigen. Die ihrerseits sicherlich voll motiviert sein werden und auf eine Revanche brennen.

Florian Völker

 

 

Deutschland - DVL-News

 Mittwoch, 03. Dezember 2008

  www.volleyball-bundesliga.de

Eltmann: Große Aufstellungssorgen

SG Eschenbacher Eltmann beklagt vor Gastspiel in Berlin zahlreiche Ausfälle

„Das wird schwierig“, ist sich Milan Maric, der Trainer der SG Eschenbacher Eltmann (6./8:8 Punkte) vor der Auswärtsaufgabe beim Deutschen Vize-Meister SCC Berlin (4./12:4) sicher. Nicht nur, dass die Berliner zu den ganz Großen der Liga gehören, für dieses Auswärtsmatch plagen Eltmanns Coach auch gehörige Aufstellungssorgen. Denn Mittelblocker Christian Nowak kann aus beruflichen Gründen nicht mit in die Hauptstadt fahren und Henri Tuomi (Mandelentzündung) kommt wohl eher nur zur moralischen Unterstützung mit. „Vielleicht kann er einen Satz spielen“, hofft Maric.

So dürfte also der gelernte Mittelblocker Oliver Staab – mittlerweile Diagonalangreifer - auf seine angestammte Position zurück kehren. „Das ist nicht leicht, weil er diese Position schon lange nicht mehr trainiert hat“, fürchtet Maric. „Das Problem ist auch, dass ich dann nur einen Hauptangreifer habe“, fährt der Serbe fort. Immerhin dürfte Falko Steinke hoch motiviert sein, wechselte der 2,05-Meter große Offensivmann doch im Sommer vom SCC Berlin, wo der 23-jährige kaum Spielzeit bekommen hatte. Möglicherweise hat die SGE auch nur mit Huib den Boer einen Zuspieler in Berlin zur Verfügung, denn Brett Alderman lag am Wochenanfang ebenfalls krank im Bett.

„Wir haben gegen den Vize-Meister nur eine Chance, wenn wir komplett sind“, weiß Maric, „so aber dürfte unser Ziel wohl nur sein, uns teuer zu verkaufen und gut zu spielen.“ Immerhin sah Eltmanns Trainer im Training nach der bitteren Pokal-Pleite zuletzt einen Aufwärtstrend. „Die Jungs wissen, dass das im Pokal gegen Rottenburg nichts war. Jetzt habe ich aber schon das Gefühl, dass sie wieder zurück kommen.“

Ganz sorgenfrei sind allerdings auch die Berliner nicht. Ausgerechnet Mittelblocker und Ex-Eltmanner Jaromir Zachrich holte sich nämlich am Wochenende im Pokal beim 3:1 beim hessischen Zweitligisten TuS Kriftel einen Bänderriss und fällt drei bis vier Wochen aus. „Nach einem Block bin ich auf dem Fuß meines Mitspielers Jiri Popelka gelandet und dabei umgeknickt“, berichtet Zachrich. Die Zwangspause nervt den Mittelblocker, der ja immerhin zum erweiterten Kader der Nationalmannschaft gehört gewaltig: „Gerade jetzt, wo es bei mir richtig gut gelaufen ist.“ Ohnehin gehörte die Dienstreise nach Kriftel eher in die Rubrik „zum ganz schnell vergessen.“ Denn auf der Rückfahrt streikte der Mannschaftsbus, musste erst nach Frankfurt in die Werkstatt und als der Bus wieder lief, gerieten die Berliner noch in eine Vollsperrung der A 7.

Interessant dürfte auch sein, zu sehen, wie der mit den Rängen zwei und drei punktgleiche Tabellenvierte nach einem großen Event die Rückkehr in die eigene Halle schafft. Denn ähnlich wie Eltmann in Bamberg zog der SCC für sein letztes Heimspiel in die größere Max-Schmeling-Halle um und gewann dort vor 4950 Zuschauern (Saisonrekord) gegen Düren mit 3:0. Gegen Eltmann geht es allerdings wieder in die angestammte Sömmeringhalle nach Charlottenburg zurück. Ähnliche Umstellungsprobleme, wie die SGE sie hatte, befürchtet Zachrich aber nicht: „Wir trainieren dort ja schon eine ganze Weile wieder.“ Trotzdem warnt der 23-jährige vor seinen alten Mannschaftskameraden: „Das Pokal-Spiel gegen Rottenburg hat nicht die wahre Leistungsstärke Eltmanns gezeigt. Die können viel, viel mehr.“

 

 

Deutschland - DVL-News

 Mittwoch, 03. Dezember 2008

  www.volleyball-bundesliga.de

Leipzig für Moerser SC „Pflichtaufgabe“

Eines scheint für die Bundesligavolleyballer des Moerser SC einigermaßen klar zu sein: die letzten vier Spiele der Hinrunde müssen gewonnen werden, wenn man sich im Spitzenquartett der Liga etablieren und halten will. Als erste „lösbare“ Aufgabe steht am Mittwoch der VC Leipzig an - im Adolfinum soll es gegen die Messestädter zu einem schnellen Ergebnis kommen.

Die Devise von Trainer Grozer für die Partie gegen die Leipziger lautet: „Schnell zeigen wer Herr im Hause ist, dann geht die Sache klar!“ Allerdings ist des Trainers Grobziel „die letzten vier Spiele in der Liga gewinnen“ nicht ganz so einfach: neben den beiden Europapokalspielen gegen Anhovo Kanal (SLO) sind auch noch zwei Pokalspiele (Viertelfinale gegen Rottenburg und – so wird in Moers erwartet – das Halbfinale am Ende des Monats) zu absolvieren: ein dichtes Programm vor Weihnachten, bei dem es schon einmal den einen oder anderen Ausrutscher geben könnte. Dabei scheint die Partie gegen Leipzig zunächst einmal als leichte Aufgabe. Die Leipziger konnten bislang nur drei Spiele gewinnen und sind mit dem bisherigen Abschneiden nicht so recht zufrieden. Stärke der Mannschaft ist ohne Zweifel ihr kämpferischer Einsatz mit dem unverwüstlichen Urgestein Lutz Mühlisch an der Spitze.

Bei den „Adlern“ zeigte sich in der Pokalpartie gegen den VC Bad Dürrenberg/Spergau eine große Disziplin bei dem Willen, unnötige Fehler zu vermeiden. Zwar trumpfte der Gegner in der Jahrhunderthalle nicht mit einer übermäßig starken Leistung auf, doch spielten die Akteure von MSC Coach Georg Grozer konstant durch und verhinderten immer wieder ein Aufbäumen des Gegners. Das soll auch in der Sporthalle „Adolfinum“ so sein.

Allerdings treten die „Adler“ nicht ganz ohne Sorgen an. Zum einen ist Aleksandar Ljubicic noch nicht wieder 100%-ig fit (obwohl er für taktische Einsätze schon „genutzt“ werden könnte), zum anderen hat es Joram Maan mit einer heftigen „Magen-Darm-Geschichte“ richtig erwischt. Er ging beim Pokalspiel nach dem 2. Satz „auf dem Zahnfleisch“, war fix und fertig und musste vom Feld. In welcher Form sich Maan am Mittwoch präsentieren wird, ist noch völlig offen. Im personellen Bereich darf also beim MSC nichts weiteres „passieren“.

Der Leipziger Trainer Steffen Busse weilte am Montag in der Jahrhunderthalle in Spergau, um den MSC unter die Lupe zu nehmen. Busse: „Es ist natürlich davon auszugehen, dass Moers den Heimvorteil nutzen will. Ich erwarte aber ein enges Spiel: Moers ist nicht so stabil wie es nach den Siegen gegen Friedrichshafen und Berlin ausgesehen hat. Gegen Haching konnten sie nicht überzeugen. Wir rechnen uns schon eine Chance aus.“

Moerser SC – VC Leipzig, Mittwoch d. 3.12.08, Sporthalle Adolfinum, Spielbeginn 19.30 Uhr

 

 

Deutschland - DVL-News

 Mittwoch, 03. Dezember 2008

  www.volleyball-bundesliga.de

Titans: Berliner Luft vorschnuppern

Wuppertal (2. Dezember).Ob die Berliner Luft über den morgigen Tag hinweg so inspirierend wirken wird, dass den Wuppertal TITANS am Abend gegen den VCO ein Liga-Sieg gelingt, ist noch ungewiss. „Jedenfalls kämpfen wir klar um Punkte. Nur damit können wir den Abstieg verhindern. Für uns zählt jeder Sieg. Problem ist nur: dessen ist sich auch jeder Gegner bewusst.“, so Gergely Chowanski, Kapitän der Wuppertal TITANS. Man wolle ebenso gezielt und kämpferisch spielen wie um den Einzug ins Viertelfinale des Pokals. Aber man sei sich bewusst, dass in jedem Spiel, in dem es um Punkte in der ersten Liga geht, der Druck um ein Vielfaches höher ist, als bei einer Zusatzchance.

„Wir haben immer schon gesagt, dass jeder Gegner stark ist. Das gilt auch für den VCO Berlin, der diese Saison außer Konkurrenz in der ersten Liga antritt.“, so Chefcoach Jens Larsen. „Dran bleiben, konzentrieren, zusammen halten, kämpfen: das müssen die Devisen für dieses und jede weitere Spiel sein.“

„Im Achtelpokalfinale haben wir es gezeigt: Zusammen für den Sieg zu spielen ist was anderes, als einfach nur zeitgleich auf dem Feld zu sein.“, so Oliver Gies, Außenangreifer der Wuppertaler. „Das fühlen wir alle. Das ist angekommen. Also machen wir weiter so.“

Dass die Mannschaft den Spannungsbogen halten kann, daran zweifelt auch Thorsten Westhoff, Manager der Wuppertal TITANS nicht: „Bei allen ist klar, um was es geht. Damit stimmt die Voraussetzung, die so lange gefehlt hat. Ich für meinen Teil bin nicht überzeugt, dass wir gewinnen werden. Aber ich bin besten Mutes, dass dies möglich ist.“ Gespannt sei man auch, wie man in der Begegnung im Viertelfinale um den Pokal dem SCC begegnet. „Es ist aber in jedem Falle mental leichter, um den Pokal zu spielen, als um Punkte in der Liga zu kämpfen. Das Spiel gegen den VCO zählt. Voll. Wie jedes Spiel.“, so Westhoff weiter.

Es wird gespielt in der Sporthalle am Anton-Saefkow-Platz, Anton-Saefkow-Platz 5, 10369 Berlin. Hinweise zur Anfahrt unter http://www.zurich-team.de/anreisehinweise.html.

 

 

Deutschland - Neue Westfälische

 Mittwoch, 03. Dezember 2008

  www.nw-news.de

Delbrück: Dramatisch und denkwürdig

DJK Delbrück gewinnt nach 0:2-Rückstand mit 3:2 gegen Kiel

Delbrück. Was für ein Spiel. Das war das wohl Mitreißendste, was das volleyballbegeisterte Puklikum am Delbrücker Driftweg je gesehen hat: Das Zweitliga-Aufsteigerduell zwischen der DJK Delbrück und FT Adler Kiel war an Spannung nicht mehr zu überbieten.

 

 

Deutschland - Rheinische Post

 Mittwoch, 03. Dezember 2008

  www.rp-online.de

Leverkusen: Mit einem Kraftakt ins Ziel

Leverkusens Volleyballerinnen wählten in Wuppertal den schwierigen Weg und hingen im Pokalspiel gegen Köpenick schon in den Seilen. Doch ein sensationeller Spurt führte Dirk Sauermanns Truppe noch ins Viertelfinale. 

 

 

Deutschland - Hamburger Abendblatt

 Mittwoch, 03. Dezember 2008

  www.abendblatt.de

NA.Hamburg: Überflieger gesucht

Die Bundesligafrauen von NA Hamburg im Sprungtest - Trainer Helmut von Soosten zieht aus den Werten Rückschlüsse für die Erarbeitung individuellen Krafttrainings.

Hamburg - Wenn Helmut von Soosten zum Kreidestift greift, dann will er den Volleyball-Frauen der NA Hamburg an der Tafel nicht die Taktik für das nächste Bundesligaspiel am Sonntag (15 Uhr) gegen Alemannia Aachen aufzeichnen. Vielmehr müssen sich die Spielerinnen im Training in der Sporthalle am Neumoorstück auf hohe Sprünge einstellen. Die Kreide ist nämlich das wichtigste Werkzeug, um festzustellen, wer der Überflieger des Teams ist.

"Hier ist der Strich", ruft Saskia Radzuweit und deutet auf einen Hauch Kreide am Beginn ihres Unterarms. Mit drei kräftigen Schritten war die 17-jährige Diagonalangreiferin angelaufen, hatte die Hand gegen den Spiegel eines Basketball-Korbs gedonnert. Vorher hatte der Trainer den unteren Rand des Bretts kräftig mit weißer Kreide eingestäubt. Daniel Prade, ansonsten für die Statistik der Spielanalyse zuständig, misst von der Spitze des Mittelfingers bis zum Kreidestrich und trägt das Ergebnis von 19,5 cm in seine Liste ein.

Das Basketball-Brett hat seinen unteren Rand in 2,90 Meter Höhe. Aus der Summe dieser Höhe sowie des Abstands von Kreidestrich zu Mittelfinger-Ende wird die maximale Reichhöhe der Spielerin ermittelt. Als Beispiel: Bei Team-Youngster Radzuweit errechnete Prade eine Gesamtreichhöhe von 3,095 m. Für von Soosten sind die Werte Ausgangspunkt für die Erarbeitung eines individuellen Krafttrainings, um die Sprungkraft zu erhöhen. Zwei- bis dreimal in der Saison wird die Messung wiederholt, werden Fort- oder Rückschritte analysiert. Nur: Nicht jede macht gerne mit. Die französische Zuspielerin Stéphanie Volle trabt zum Beispiel etwas lustlos an, wirkt wenig motiviert. "Steph mag derartige Vergleiche nicht", hat der Coach schon häufiger beobachtet. Allerdings ist die mangelnde Mitarbeit in ihrem Fall nicht weiter tragisch. Ihre überragenden Fähigkeiten im Blockspiel hat die 1,90 Meter große Passverteilerin schon häufiger unterstrichen.

Überhaupt ist der Block die Paradedisziplin der Hamburgerinnen. Mit den Mittelblockerinnen Anke Borowikow (1.), Danubia Costa Caldara (3.) und Außenangreiferin Anne Friedrich (9.) hat das NA-Team gleich drei Spielerinnen unter den Top Ten der erfolgreichsten Blockerinnen der 14 Bundesligateams. Allerdings ist die Sprungfähigkeit nur ein Element, um in dieser Disziplin erfolgreich zu sein. Absprung-Timing und Antizipation müssen genauso passen.

Fast mitleiderregend wirken auf den ersten Blick die Sprungversuche von Reserve-Zuspielerin Swantje Basan. Sie ist mit 1,75 Meter die kleinste im 13 Spielerinnen umfassenden Kader und schnellt bei den ersten ihrer neun Versuche unter dem Korbbrett durch. Doch ihr Ehrgeiz ist geweckt. Und als die Finger zwei Zentimeter Kreidestaub abgekommen haben, freut sich die 22-Jährige, als hätte sie gerade eine gegnerische Spielerin geblockt.

Diagonalangreiferin Iryna Lukaschtschuk und Mittelblockerin Imke Wedekind kommen als beste auf 3,13 m Gesamtreichhöhe. Zum Vergleich: Co-Trainer Björn Domroese, vergangene Serie noch Außenangreifer der Erstliga-Männer der Hamburg Cowboys, schafft ohne großes Training 3,26 m. Je höher die Arme über die Netzhöhe der Frauen von 2,24 Meter hinausragen, desto besser sind die Erfolgschancen, den gegnerischen Schmetterball zu blocken.

Diagonalangreiferin Iryna Lukaschtschuk und Mittelblockerin Imke Wedekind kommen als beste auf 3,13 m Gesamtreichhöhe. Zum Vergleich: Co-Trainer Björn Domroese, vergangene Serie noch Außenangreifer der Erstliga-Männer der Hamburg Cowboys, schafft ohne großes Training 3,26 m. Je höher die Arme über die Netzhöhe der Frauen von 2,24 Meter hinausragen, desto besser sind die Erfolgschancen, den gegnerischen Schmetterball zu blocken.

Manfred Schäffer

 

 

Norddeutschland - Stader Tageblatt

 Mittwoch, 03. Dezember 2008

  www.kvvstade.de

BSV: Punktegeschenk auf Stefanies Geburtstagsparty

Buxtehuder SV feiert nach bester Saisonleistung den ersten Sieg der laufenden Serie

Buxtehude (tz). Diesen Abend konnte BSV-Volleyballerin Stefanie Krackhardt unbeschwert genießen. Gemeinsam mit der Mannschaft feierte sie nicht nur ihren 30. Geburtstag, sondern auch den ersten Punktspielerfolg in der Verbandsliga.

 

 

Deutschland - Westfälische Nachrichten

 Mittwoch, 03. Dezember 2008

  www.westfaelische-nachrichten.de

Stuttgart: Wende gegen Münster?

Münster. Auf den ersten Blick steht Allianz Volley Stuttgart in der Frauenvolleyball-Bundesliga kaum besser da als der USC Münster. Zwei Mal erst hat der Aufsteiger in dieser Saison gepunktet, ,,,

 

 

Deutschland - DerWesten

 Mittwoch, 03. Dezember 2008

  www.derwesten.de

MSC: Stress in der Vorweihnachtszeit

Bis zu den Feiertagen hat der Moerser SC noch reichlich Spiele zu absolvieren. VC Leipzig ist heute zu Gast.

Der erste Advent ist vorbei, der Weihnachtsstress hat endgültig begonnen. Davon bleiben auch die Volleyballer des Moerser SC nicht verschont. Dreimal müssen sie neben den Spielen am Wochenende auch noch mittwochs antreten.

 

 

Deutschland - Frankenpost

 Mittwoch, 03. Dezember 2008

  www.frankenpost.de

Marktredwitz: „Hier gehört 2. Liga einfach hin“

Mendigs Trainer Bernd Werschek fasziniert die Atmosphäre in Marktredwitz, und bedauert die dortige Lage. Bei der VGF ist Ernüchterung eingekehrt, aber ein Zukunftskonzept liegt bereits in der Schublade.

 

 

Deutschland - Freies Wort

 Mittwoch, 03. Dezember 2008

  www.freies-wort.de

Enttäuschung bei Suhler Spielerinnen ist groß

Suhl – Die Vilsbiburger Fans jubelten noch lange nach dem Spiel. Ihre Mannschaft war ins Viertelfinale des DVV-Pokals eingezogen. Die Anhänger des VfB Suhl beklatschten artig ihre Mannschaft, die trotz des Ausscheidens alles gegeben hatte.

 

 

Deutschland - Wiesbadener Kurier

 Mittwoch, 03. Dezember 2008

  www.wiesbadener-kurier.de

VCW: Im April sind Fakten gefragt

Lizenzvergabe: Liga-Leitung möchte Antworten auf offene Hallen-Fragen

Vor etwa zwei Wochen ist auf der Geschäftsstelle des VC Wiesbaden ein Brief angekommen. Die Deutsche Volleyball-Liga (DVL) hakte nach: Wie ist der Stand in Sachen neue Halle für die Bundesliga-Spiele?

 

 © 1999-2007 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Magazin von Peter Neese und Dennis Wenzel