Smash Online - Volleyball-News des Tages
 
News

 Montag, 08. Dezember 2008 

U20-HM: CVJM-Mädchen wieder Meister
Friedrichshafen kassiert zweite Saisonniederlage
Rote Raben weiter auf dem Höhenflug
VCO: Nach Auf und Ab 1:3 gegen Hamburg
SCC Berlin: Glücklicher Derbysieg
YoungStars: Kein Geschenk zum Nikolaus
VfB: Generalprobe gründlich verpatzt
Düren: 3:0 über TSV Giesen/Hildesheim
Netzhoppers trotz Niederlage auf Augenhöhe
Adler-Jungs wehren drei Matchbälle ab
Raben verteidigen Tabellenspitze
Raben II behalten Punkte
Sonthofen: Die besseren Nerven entscheiden
Haching weiter souverän - erneut Eilzugtempo
Schwerin bezwingt den VCW mit 3:1
Lozano: Junge Spieler fördern
Eltmann: Die Angst vor dem Gewinnen
Gotha: Spitzenreiter Bühl nicht zu stoppen
USC verliert nicht den Optimismus
Klassenerhalt für VCB in weiter Ferne
Mauerstetten: Das wertvolle Nesthäkchen
Mut der Piraten wird belohnt
NA Hamburg gewinnt in Berlin
3:1! Berlin für Humänner eine Reise wert
Adler finden die richtige Antwort
Suhl: Satz vier machte sprachlos
Rückschlag für den MTV München
VCN: Morgen übernimmt Thomas Schmidt
Schweriner SC: Kampfgeist belohnt
Rhein-Main Volley unterliegt ASV Dachau 1:3
Potsdam: Trainer zieht achtungsvoll den Hut
VCW: „Big Brother" und anderthalb gute Sätze
Oythe: Berlin-Tour endet mit Enttäuschung

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Volleyball aktuell in Fernsehen und Rundfunk

 

 

 

Hamburg - Smash Online-News

 Montag, 08. Dezember 2008

  

U20-HM: CVJM-Mädchen wieder Meister

Bei den Hamburger Meisterschaften der weiblichen U20 in Rissen setzte sich der CVJM zu Hamburg um die Jugendnationalspielerinnen Natalia Cukseeva und Saskia Radzuweit im Finale gegen den SC Alstertal-Langenhorn in zwei Sätzen (25:11, 25:20) durch. Dritter wurde der VC Norderstedt durch einen 25:19, 25:16-Erfolg gegen den Eimsbütteler TV.

Im Finale trafen die beiden deutlich stärksten Mannschaften des Wochenendes aufeinander. Zuvor hatten sich am Sonntag Vormittag im Halbfinale Scala gegen den Eimsbütteler TV mit 25:11, 25:9 ebenso deutlich durchgesetzt wie im anderen Halbfinale der CVJM gegen den VC Norderstedt (25:13, 25:13).

Beide Teams haben sich mit der Finalteilnahme auch für die Norddeutsche Meisterschaft am 2./3. Mai nächsten Jahres qualifiziert. Ebenfalls dort antreten wird als Ausrichter der VfL Geesthacht, der gestern im einzigen Drei-Satz-Spiel des Turniers mit 26:24, 25:27 und 25:17 gegen Gastgeber Rissener SV Platz 5 erkämpfte. Platz 7 belegte der SV Nettelnburg-Allermöhe durch ein 25:15, 25:16 gegen die VG WiWa.

 

 

Deutschland - DVL-News

 Montag, 08. Dezember 2008

  www.volleyball-bundesliga.de

Friedrichshafen kassiert zweite Saisonniederlage

Drei der vier Männer-Erstligisten, die in der kommenden Woche auf der europäischen Bühne gefordert sind, haben ihre Aufgaben in der Liga erfolgreich gemeistert. Nur der Meister patzte: Dem VC Bad Dürrenberg/Spergau gelang es in fünf Sätzen (20:25, 25:23, 16:25, 25:23, 15:13) für die zweite Saisonniederlage des VfB Friedrichshafen zu sorgen. Dagegen holte sich der SCC Berlin sich zwei Punkte ab bei den A10 Netzhoppers Königs Wusterhausen und gewann mit 3:2 (23:25, 29:27, 23:25, 25:22, 15:12). Generali Haching kehrte vom Gastspiel beim VC Leipzig mit einem 3:0 (25:18, 25:15, 25:14) im Gepäck zurück nach Bayern. Und der Moerser SC holte sich am Samstag in fünf Sätzen (20:25, 25:21, 23:25, 25:23, 15:12) bei der SG Eschenbacher Eltmann seinen achten Saisonsieg.

Für das Spitzenquartett rückt nun wieder mal der Europapokal in den Blickpunkt. Den Auftakt machen am Mittwoch die drei DVL-Teilnehmer in der 3. Runde (mit 32 Teams) des G.M. Capital Challenge Cups. Generali Haching tritt ab 18 Uhr bei Dunaferr Dunaujavros (Ungarn) an, der Moerser SC ab 19 Uhr bei Salonit Anhovo Kanal aus Slowenien, aktuell Sechster in der MEZVA-Liga, einem Zusammenschluss von Teams aus Österreich, Slowenien, Kroatien, Ungarn und der Slowakei. Heimrecht hat am Mittwoch (ab 19 Uhr) der SCC Berlin gegen den spanischen Vertreter CAI Teruel, Tabellen-Zweiter in Spanien. Für Haching, Moers und Berlin gilt im Challenge Cup der Modus: Sollten sie jeweils ein Spiel gewonnen und eins verloren haben und danach im Satzverhältnis mit ihren Kontrahenten gleich stehen, wird ein “golden set” ausgespielt.

Friedrichshafen steht am Donnerstag (ab 20.15 Uhr, live auf www.laola1.tv) in der Königsklasse vor der Aufgabe, gegen Panathinaikos Athen siegen zu müssen, um in der Vorrundengruppe F Platz zwei zu behalten. Athen ist noch ohne Sieg, der VfB hat nach zwei Spieltagen einen Sieg und eine Niederlage auf dem Konto.

In der Bundesliga geht es am Montag weiter, dann empfängt Rottenburg den VCO Berlin (live auf sportdigital.tv und www.dvl.tv). Verlieren die Berliner, bleiben sie trotzdem auf Platz zwölf vor dem Tabellen-Letzten TSV Giesen/Hildesheim, der am Sonntag bei evivo Düren beim 0:3 (20:25, 24:26, 22:25) seine neunte Niederlage einstecken musste.

Am kommenden Wochenende steht das Viertelfinale im DVV-Pokal auf dem Spielplan. Dabei trifft Haching auf Düren, Friedrichshafen auf Giesen/Hildesheim, Berlin auf Wuppertal und Moers auf Rottenburg. Nach dem Viertelfinalspiel der Frauen zwischen Vilsbiburg und Leverkusen (14. Dezember, ab 17 Uhr) findet in Vilsbiburg die Halbfinal-Auslosung statt. Spieltermine sind der 29. und 30. Dezember).

 

 

Deutschland - DVL-News

 Montag, 08. Dezember 2008

  www.volleyball-bundesliga.de

Rote Raben weiter auf dem Höhenflug

Die Roten Raben Vilsbiburg bleiben weiter das Team der Stunde. Mit dem 3:1 (25:22, 23:25, 25:19, 25:14) am Samstag gegen Pokalsieger Suhl behauptet der Meister Platz eins in der Bundesliga und ist nun seit dem 1. November (nach dem 2:3 beim Zurich Team VC Olympia Berlin) in der Liga, im DVV-Pokal sowie im Europapokal ungeschlagen. Am Mittwoch wollen die Niederbayern diese Serie im CEV-Pokal fortsetzen. Dann steht im Achtelfinale des zweithöchsten EC-Wettbewerbs das Heimspiel gegen Jinestra Odessa aus der Ukraine auf dem Programm (Spielbeginn 20 Uhr). Das Rückspiel findet eine Woche später statt. Sollten beide Teams je ein Spiel gewonnen haben und beide das gleiche Satzverhältnis haben, gibt es in Odessa den ungeliebten “golden set”. Grund genug für die Vilsbiburger, gleich daheim mit einem glatten Sieg in Führung zu gehen.

Das gilt auch für den Dresdner SC, der in der Bundesliga am Samstag in drei Sätzen (25:18, 25:22, 25:22) gegen den TSV Bayer 04 Leverkusen erfolgreich war. Am Mittwoch geht es für den DSC in der 3. Runde (mit 32 Teams) des G.M. Capital Challenge Cups weiter. Dresden ist auswärts gefordert bei OTP Banka Pula, dem Tabellen-Fünften der kroatischen Liga. Es gilt der gleiche Modus wie im CEV-Pokal, das Rückspiel in der Margon Arena steigt am 17. Dezember (19.30 Uhr).

Zu den Gewinnern des achten Spieltags in der 1. Liga gehören aus den oberen Tabellenregionen die mit jeweils 3:1 siegreichen Teams des Zweitplatzierten NA.Hamburg (25:15, 25:20, 20:25, 25:20 beim Zurich Team VC Olympia Berlin) und des Schweriner SC (23:25, 25:18, 25:13, 25:20 zuhause gegen den 1. VC Wiesbaden).

Ab Platz neun gab es einige Veränderungen. Allianz Volley Stuttgart rückte durch das 3:1 (26:24, 21:25, 25:22, 25:21) gegen den USC Münster auf neun vor, gefolgt vom Allgäu Team Sonthofen, das mit dem 3:1 (25:18, 25:20, 25:27, 29:27) bei den Fighting Kangaroos Chemnitz seinen zweiten Bundesliga-Auswärtssieg bejubelte. Chemnitz fiel durch die achte Saisonniederlage hinter Alemannia Aachen zurück auf den letzten Platz. Die noch sieglosen Aachenerinnen treffen am Dienstag in eigener Halle auf den Köpenicker SC Berlin. Das Spiel wird live auf sportdigital.tv und www.dvl.tv übertragen.

Am kommenden Wochenende steigt das Viertelfinale im DVV-Pokal mit den Spielen Vilsbiburg gegen Leverkusen, Münster gegen Schwerin, Stuttgart gegen Dresden und Hamburg gegen Sonthofen. Die Auslosung für beiden Halbfinal-Partien (Spieltage 29./30. Dezember) findet unmittelbar nach dem Spiel in Vilsbiburg statt.

 

 

Deutschland - VC Olympia Berlin-News

 Montag, 08. Dezember 2008

  

VCO: Nach Auf und Ab 1:3 gegen Hamburg

Die Nikoläuse waren eindeutig auf Seiten der Gäste und so gewann NA Hamburg am Samstagabend in der Volleyball-Bundesliga der Frauen beim Zurich Team VC Olympia Berlin mit 3:1 (25:15, 25:20, 20:25, 25:20).
Die in Nikolaus-Montur geschlüpften Fans der Hansestadt waren zufrieden, denn ihre Mannschaft wurde gegen die Juniorinnen ihrer Favoritenrolle gerecht und festigte den zweiten Tabellenrang.

Nicht ganz zufrieden zeigte sich ZTVCO-Libero Frauke Formazin: "Nach dem Satzgewinn zum 1:2 waren wir auch im vierten Durchgang nahe dran. Schade, dass uns dann paar Fehler zuviel unterliefen."

In Satz drei hatte sich Berlins Annahme auf die aggressiv geschlagenen Flatteraufgaben besser eingestellt und kam mit variablen Angriffen (Sarah Petrausch, Chantal Laboureur, diagonal Fritzi Halwas bzw. Laura Weihenmaier) deutlich erfolgreicher zum Zuge. Im vierten Durchgang konnte sich Berlin von 11:15 auf 15:15 herankämpfen, kam nach 17:21 nochmals auf 19:21 heran. Vor allem dank der beiden Französinnen Stephanie Volle (Zuspiel) und Severine Lienard (Außenangriff) aber behielt NA die Oberhand.

Ein bisschen zuviel Leistungsschwankungen bei den 17/18-Jährigen von ZTVCO- und Nachwuchs-Bundestrainer Han Abbing. "Wir haben bis zum 13:11 am Beginn gut gespielt, aber dann Kopf und Übersicht etwas verloren", sagte der Holländer. Seine Mannschaft habe das Vermögen auch gegen Teams wie Hamburg mitzuhalten, "aber nur, wenn wie im dritten Satz das Potenzial aufs Feld gebracht wird. Das gelingt momentan nicht durchgängig."

Hamburgs Trainer Helmut von Soosten schien erleichtert, dass seine Mannschaft die Warnungen vor dem "Favoritenschreck" beherzigt hatte. Und im Druck auf den Gastgeber nie nachließ. "Und dann kamen uns in engen Situationen auch paar Servfehler vom VCO entgegen." Für die kommenden Aufgaben - Pokal-Halbfinale, Schwerin, Dresden, Vilsbiburg - jedenfalls scheint Hamburg gerüstet: "Erst dann werden wir sehen, wohin die Reise führt." Wenn es nach der sehr gut Deutsch sprechenden Stephanie Volle ("Lieber wäre mir ein 3:0 gewesen - aber VCO spielt schon sehr gut") ginge, dann "ist im Pokal und in der Meisterschaft alles von eins bis drei möglich".

Vorhaben und Ziele, die beim ZTVCO nicht im Focus stehen können. Eher Schule, Training, Jahresabschluss-Weihnachtsfeier am 21.12. und vor  zehn Tagen trainingsfreier Ferien am 22. Dezember noch das "Auswärtsspiel" beim Köpenicker SC. "Darauf freuen wir uns, denn das wird bestimmt eine spannende Angelegenheit. Und natürlich wollen wir alles versuchen, um zu gewinnen", meinte Frauke Formazin.

epo.

 

 

Deutschland - SCC Berlin-News

 Montag, 08. Dezember 2008

  

SCC Berlin: Glücklicher Derbysieg

Das Duell zwischen den Netzhoppers Königs Wusterhausen und dem SCC BERLIN verlief so, wie man sich ein klassisches Derby vorstellt: kampfbetont, emotional und spannend. Am Ende gewannen die favorisierten Berliner glücklich mit 3:2 (23:25, 29:27, 23:25, 25:20, 15:12).

Vom ersten Ballwechsel an sahen die 680 Zuschauer in Bestensee zwei Teams auf Augenhöhe. Ein Leistungsunterschied zwischen Favorit und Außenseiter war nicht zu erkennen. Jeder Ballwechsel war hart umkämpft, kein Punkt wurde verloren gegeben. Letztendlich agierten die Gastgeber im ersten Durchgang einen Tick konsequenter und vor allem cleverer, denn statt es mit der „Brechstange“ zu versuchen, wurde immer wieder der SCC-Block geschickt und punktbringend angeschlagen. Folgerichtig ging Satz Nummer eins verdient mit 25:23 an die Netzhoppers.

Fast schien es so, als hätte das SCC-Team diesen „Weckruf“ benötigt, um sein wahres Leistungsvermögen abzurufen. Schnell gingen die Hauptstädter, die ohne Westphal (Nebenhöhlenentzündung), Popelka (Achillessehnenentzündung) und Zachrich (Außenbandriss) stark ersatzgeschwächt antreten mussten, mit 7:1 in Führung. Doch der komfortable Vorsprung schmolz dahin wie der Restschnee vor der Landkost-Arena. Bei 14:14 sorgte der während dieser Phase überragende Hidalgo erst für den Ausgleich und direkt im Anschluss für die erste Führung seiner Netzhoppers. Die Halle tobte und konnte wenig später bei 24:22 zwei Satzbälle der Gastgeber bejubeln. Mit dem Rücken zur Wand gab sich der Vizemeister jedoch noch nicht geschlagen. Nachdem der erste abgewehrt war, schlug die Stunde des Mark Dodds. Der Kanadier servierte zwei Asse in Folge und brachte damit den ersten Satzball für den SCC. Vier weitere sollten folgen, bis Christoph Eichbaum mit einem weiteren Aufschlag-As den Ausgleich besiegelte.

Auch in der Folgezeit bot die Partie alles, was das Zuschauerherz begehrt: einsatzfreudige Akteure, attraktive Ballwechsel und einen dramatischen Spielverlauf. In Durchgang drei und vier führte der SCC fast über die gesamte Satzdauer – bei den technischen Auszeiten stand es jeweils 8:7 und 16:13 für die Berliner. Die Endergebnisse waren jedoch grundverschieden. Während die Führung im dritten Satz noch leichtfertig verschenkt wurde, konnte der Vorsprung im vierten Satz ins Ziel gebracht werden. Somit musste also der Tie-break über Sieg und Niederlage in einem Spiel entscheiden, das eigentlich zwei Sieger vierdient gehabt hätte.

Der Entscheidungssatz verlief zunächst ähnlich ausgeglichen wie das gesamte Match. Erst nach dem Seitenwechsel gelang es den Berlinern, sich auf drei Punkte abzusetzen und diesen Vorsprung mit Klasse und Routine bis zum erlösenden 15:12 zu verteidigen. Aleksandar Spirovski, dessen Formkurve am Sonntag deutlich nach oben zeigte, war es vorbehalten, den Matchball unter dem Jubel der zirka 50 mitgereisten SCC-Fans zu verwandeln. Sein Trainer Michael Warm zeigte sich nach 129 nervenaufreibenden Minuten sichtlich erleichtert: „Es verdient Respekt, wie die Mannschaft heute immer wieder zurück gekommen ist und das Spiel am Ende noch herum gerissen hat.“

Viel Zeit zum Verschnaufen bleibt Warm und seinen Schützlingen nicht, denn schon am Mittwoch (10. Dezember / 19.00 Uhr / Sömmeringhalle) empfängt Berlins Volleyballteam Nr. 1 im Europacup das spanische Spitzenteam von CAI Teruel. „In diesem wichtigen Spiel brauchen wir die Unterstützung unserer Fans mehr denn je“, sagt SCC-Manager Kaweh Niroomand und hofft: „Vielleicht können wir am Mittwoch ja gemeinsam an die großartige Stimmung aus der Max-Schmeling-Halle anknüpfen.“

mk

 

 

Deutschland - VfB Friedrichshafen-News

 Montag, 08. Dezember 2008

  

YoungStars: Kein Geschenk zum Nikolaus

Kein Erfolgserlebnis für die Volley YoungStars Friedrichshafen. Gegen Aufsteiger VC Mendig verloren sie am Samstagabend glatt mit 0:3 (16:25, 24:26, 13:25) und rangieren damit nach wie vor sieglos am Tabellenende der 2. Liga Süd

Nach dem Spiel beim VC Mendig erhielt Adrian Pfleghar ein bemerkenswertes Angebot. Ob er die Halle jetzt noch zum Training gebrauchen könnte, wollte VCM-Trainer Bernd Werscheck wissen. Der Trainer der Volley YoungStars interpretierte dies keinesfalls als Affront, sondern musste sogar grinsen. „Nein danke“, sagte er. „Das mit dem Training nach dem Spiel haben wir am vergangenen Wochenende schon probiert.“

Leider ohne durchschlagenden Erfolg, denn am Samstagabend hofften die jungen Häfler vergeblich auf ein Geschenk zum Nikolaus. Zwar waren sie dicht dran an einem Satzgewinn, verloren aber doch mit 0:3 (16:25, 24:26, 13:25). „Es ist immer das Gleiche. Wir müssen die Chancen nutzen, die sich uns bieten.“, sagte Pfleghar. „Anderenfalls werden wir keine Sätze oder sogar Spiele gewinnen.“

Damit spielte der 26-Jährige auf den zweiten Durchgang an, in dem sich den Volley YoungStars alle Chancen auf einen Teilerfolg boten. Nach einem zügig beendeten ersten Abschnitt (Pfleghar: „Den können wir unter Anreisestress verbuchen.“) war Friedrichshafen auf einmal das spielbestimmende Team und war beim 24:19 nur noch einen Wimpernschlag vom Satzgewinn entfernt. Dann aber zeigten die Häfler Nerven. Die Annahme funktionierte nicht, im Zuspiel wurden zu oft die Außenangreifer gesucht, die dann jedoch am Block scheiterten. Pfleghar reagierte, wechselte Sascha Mosig für Michael Kasprzak ein und wieder aus, nahm beide Auszeiten – alles ohne Erfolg. Mendig drehte den Abschnitt zu seinen Gunsten und hatte danach keine Probleme, auch das Spiel für sich zu entscheiden.

Ohne Sieg rangieren die Nachwuchs-Volleyballer vom Bodensee damit weiterhin am Tabellenende der 2. Liga Süd, wollen nun aber im letzten Spiel des Jahres 2008 gegen die VGF Marktredwitz unbedingt ihren ersten Sieg feiern. „Wir wollten gegen Mendig oder Marktredwitz einen Sieg“, so Pfleghar. „Da uns das jetzt nicht gelungen ist, sind wir am kommenden Samstag in der Pflicht.“

 

 

Deutschland - VfB Friedrichshafen-News

 Montag, 08. Dezember 2008

  

VfB: Generalprobe gründlich verpatzt

Zweite Bundesliga-Niederlage für den VfB Friedrichshafen: Mit 2:3 (25:20, 23:25, 25:16, 23:25, 13:15) haben die Häfler – in Abwesenheit von Cheftrainer Stelian Moculescu und den beiden verletzten Angreifern Robert Hupka und Georg Grozer – gegen den VC Bad Dürrenberg/Spergau verloren. In vier Tagen wartet in der Champions League gegen Athen bereits die nächste Aufgabe

Als der letzte Ball zum 13:15 in der hinteren Ecke des Feldes aufgesetzt hatte, sprachen die Gesichter Bände. Enttäuschung, Frust und vor allem Fassungslosigkeit waren in den Gesichtern von Kapitän Joao José und den anderen Volleyballern vom VfB Friedrichshafen zu lesen. Mit 2:3 (25:20, 23:25, 25:16, 23:25, 13:15) hatten sie soeben gegen den VC Bad Dürrenberg/Spergau verloren und damit die Generalprobe für das so wichtige Heimspiel in der European Champions League am kommenden Donnerstag (11. Dezember) gegen Panathinaikos Athen (Griechenland) gründlich verpatzt. „Das ist ja mal ordentlich in die Hose gegangen“, sagte Friedrichshafens Co-Trainer Ulf Quell, der Cheftrainer Stelian Moculescu als Headcoach vertrat. „Wir haben es nicht geschafft als Einheit aufzutreten und zu wenig Willen gezeigt, zu gewinnen. Auf der anderen Seite hat Spergau sein bisher bestes Spiel in der 1. Liga gemacht und völlig verdient gewonnen.“

Schon vor Spielbeginn hatten dem großen Favoriten vom Bodensee Verletzungssorgen sehr zugesetzt. Robert Hupka hatte aufgrund einer Knieverletzung und Georg Grozer aufgrund einer Entzündung in der Schulter die Reise nach Sachsen-Anhalt erst gar nicht mit angetreten. Dementsprechend stellte Quell die Mannschaft um und beorderte Divis in den Außenangriff sowie Thomas Kröger auf die Liberoposition. Markus Steuerwald, der zuletzt die Rolle des Defensivspezialisten übernommen hatte, blieb zunächst als einzige verbliebene Wechselmöglichkeit im Außenangriff auf der Bank.

Während die Gastgeber nervös und mit vielen Fehlern in die Partie starteten, begannen die Häfler solide, wenn auch nicht überragend. Ungefährdet sicherten sie sich den ersten Satz und ließen den Verlust des zweiten Abschnitts zunächst wie einen Betriebsunfall erscheinen. Motiviert kehrten José & Co. nach der Zehn-Minuten-Pause auf das Feld zurück und machten mit den Kontrahenten kurzen Prozess. Nur 16 Zähler erlaubten sie ihren Kontrahenten im dritten Abschnitt und waren damit bereits auf die Siegerstraße eingebogen.

Dachten sie zumindest. Die Pirates, wie sich die Volleyballer aus Bad Dürrenberg/Spergau selbst martialisch nennen, aber machten sich in diesem Moment bereit, um das VfB-Schiff doch noch zum Kentern zu bringen. Mutig sowie mit lautstarker Unterstützung der 1.000 Zuschauer setzten sie die Häfler Annahme mit platzierten und druckvollen Aufschlägen so sehr unter Druck, dass ein schnelles Spiel kaum mehr möglich war. Stattdessen versuchte Zuspieler Lukas Tichacek sein Glück immer wieder über die Außenpositionen, wo allerdings der Block bereits wartete und dann energisch zupackte. Verdient schafften die Sachsen-Anhalter den Ausgleich.

Die Sensation lag in der Luft. Während Bad Dürrenberg/Spergau nun fast alles gelang, wurde die Verunsicherung auf VfB-Seite immer größer und mündete schließlich in der zweiten Niederlage der aktuellen Bundesligasaison. „Vor dem Spiel hätte ich keine Wette auf unseren Sieg angenommen. Es fühlt sich noch ziemlich unreal an. Ich muss das erst einmal sacken lassen“, gestand Spergaus Trainer Michael Merten und fand ein besonderes Lob für die Zuschauer. „Die waren heute einfach super und haben uns zum Sieg getragen. Sie haben einen großen Anteil an diesem Erfolg.“ Das fand übrigens auch Quell. „Die Leute waren laut und standen wie der siebte Mann hinter ihrem Team. Das hat uns sichtlich beeindruckt“, sagte er. „Jetzt hoffen wir, dass wir solch einen Effekt am Donnerstag für uns nutzen können. Dann spielen wir zuhause und werden alles daran setzen, um gegen Athen zu gewinnen.“

 

 

Deutschland - evivo Düren-News

 Montag, 08. Dezember 2008

  

Düren: 3:0 über TSV Giesen/Hildesheim

In der Volleyball-Bundesliga hat evivo düren sein Heimspiel gegen den TSV Giesen/Hildesheim gewonnen. 25:20, 26:24, 25:22 endete die Partie.

Die Satzergebnisse verraten es: Eine deutliche Angelegenheit ist die Partie nicht gewesen. Die neue Mannschaft des ehemaligen Dürener Trainers Michael Mücke hielt vor 1000 Zuschauern in der Arena Kreis Düren über weite Phasen gut mit. Im zweiten und dritten Satz lag der TSV sogar lange in Führung, ehe evivo das Spielgeschehen mit guter Block-Feldabwehr drehen konnte. Zudem zeigte sich die Mannschaft von Trainer Sven Anton im Angriff sicherer als noch vor einigen Tagen beim 0:3 bei Generali Haching.

 

 

Deutschland - A10 Netzhoppers KönigsWusterhausen-News

 Montag, 08. Dezember 2008

  

Netzhoppers trotz Niederlage auf Augenhöhe

SCC Berlin gewinnt knapp mit 3:2

Trainer Mirko Culic fasste das Ergebnis treffend zusammen: „Es hing nicht an einer Aktion, sondern es waren einige Kleinigkeiten, die den Ausschlag für die Niederlage gaben." Die A10 Netz-hoppers zeigten, dass sie sich auf Augenhöhe mit den Spitzenteams befinden, in den entscheidenden Aktionen aber noch zu oft den Kürzeren ziehen. Der Gast vom SCC Berlin, letzte Saison immerhin Zweiter der Bundesliga und davor zweimal Dritter, war gewarnt. Sahen sie sich in den Vorjahren als klarer Favorit, entging ihnen die Entwicklung bei den A10 Netzhoppers nicht und die Anreise erfolgte diesmal doch mit einigem Respekt.

Die Gäste vom SCC Berlin mussten verletzungsbedingt auf Dirk Westphal und Jaromir Zachrich verzichten. Wie Trainer Michael Warm nachher berichtete, bereitete ihm dieses doch einige Sorgenfalten. Dass der SCC Berlin hervorragend und ausgeglichen besetzt ist, konnten unter Beweis gestellt werden. Die für die Verletzten einspringenden Spieler zeigten dieses eindrucksvoll und besiegten den Hausherren mit 3:2 (23:25, 29:27, 23:25, 25:20, 15:12).

Der erste Satz begann furios. Die Gastgeber spielten einsatzstark und mit Selbstvertrauen. Schnell war eine 7:4 Führung herausgespielt. Beim Stand von 10:10 hatten die Gäste den Rückstand aufgeholt. Jedoch gelang ihnen im ersten Satz keine Führung mehr. Die A10 Netzhoppers spielten mit dem vorhergesagten Risiko, allerdings mit sehr wenigen Fehlern. Der SCC hatte eine kurze Schwächephase im ersten Satz. Diese konnten die Hausherren ausnutzen und zogen auf 18:14 davon. Die Führung schmolz zwar noch mal auf 23:22 zusammen, jedoch zwei hervorragende Aktionen von Florian Karl brachten die 1:0 Satzführung. In diesem Satz zeichnete sich insbesondere Arvid Kinder mit clever gespielten Punkten aus, wo er in kritischen Situationen nicht den direkten Weg suchte, sondern mit weniger Geschwindigkeit den Block anschlug.

Der zweite Satz begann für die Hausherren völlig konfus. Der SCC ging schnell mit 7:1 in Führung. Die Blockarbeit der Gäste zeigte sich wie ausgewechselt. In den ersten Minuten fand kein Angriff sein Ziel. Wie sich die Gastgeber in der Folge wieder in den Satz kämpften, war schon herausragend. Eine der besten Phasen dieser Saison sollte beginnen und beim Stand von 15:15 war der Ausgleich erreicht. Die Kängurus spielten sich bis zur Führung von 24:22 wie in einen Rausch und der Gewinn des zweiten Satzes war so greifbar nah. Mark Dodds, kanadischer Außenangreifer des SCC Berlin bewies, dass keine Situation aussichtslos ist. Mit zwei hochriskanten Sprungaufschlägen, die beide direkt zu Punkten führten, brachte er seine Mannschaft in den Satz zurück. Die Netzhoppers hielten zwar noch dagegen verloren aber diesen Satz dann denkbar knapp mit 27:29. Die Hausherren waren nach dem Verlust des zweiten Satzes keineswegs geschockt, sondern gingen anschließend 4:1 in Füh-rung. Eine Führung, die nicht lange hielt; bereits beim 6:6 war das Spiel wieder ausgeglichen. Die Gäste wurden immer sicherer und konsequenter in den Angriffsaktionen. Beim Stand von 17:13 erreichten sie eine scheinbar ausreichende Führung. Was folgte war der bereits bekannte unbändige Siegeswille der Kängurus. Beim Stand von 20:20 waren die Favoriten wieder eingeholt.

Das Ende des Satzes war sehr knifflig. Einem vermeidbaren unsauberen Spiel folgten zwei Auszeiten direkt hintereinander. Beim 23:22 gelang Hidalgo ein Block zum 24:22. Die Gäste spielten den nächsten Angriff konsequent zum 24:23. Der nächste Satzball folgte bei Aufschlag der Gäste. Diese war sehr riskant und die Annahme gelang nicht, sondern ging direkt über das Netz. Eigentlich ein sicherer Punkt für den SCC, der direkt einen Angriffsschlag ausführen konnte. Gedankenschnell sprang Zuspieler Rieke zum Einerblock und konnte tatsächlich abwehren und der Satz war mit 25:23 gewonnen.

Satz vier war von Beginn an ausgeglichen. Keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen, so dass es beim Stand von 19:19 wieder eine spannende Schlussphase andeutete. Hier zeigte sich die ganze Erfahrung des SCC Berlin. Wieder einmal war Dodds am Aufschlag. Einem As folgten zwei Blocks und die Gäste führten 22:19. Zu einer entscheidenden Gegenwehr waren die Netzhoppers nicht mehr in der Lage und der Satzverlust stand beim 20:25 fest.

Auch der Tiebreak verlief ausgeglichen. Bis zum 10:10 hofften die zahlreichen Anhänger auf einen Heimsieg. Beim Stand von 10:11 unterlief dem sonst guten Florian Karl ein technischer Fehler. Danach folgte noch ein schlechter Angriff. Diese Führung von drei Punkten ließen sich die Gäste nicht mehr nehmen und gewannen den letzten Satz nach 129 Spielminuten mit 15:12.

Trainer Mirko Culic war nach dem Spiel nicht tief traurig, sondern stellte nüchtern fest, dass „diese beiden Punkte uns noch fehlen werden". Er sieht die Konkurrenz der Netzhoppers nicht im Bereich der ersten vier, sondern bei Rottenburg, Bad Dürrenberg/Spergau, Eltmann und Leipzig. Dass diese Einschätzung gerechtfertigt ist, zeigt der heutige Sieg vom VC Bad Dürrenberg/Spergau gegen den VfB Friedrichshafen (3:2). Demgegenüber fand Außenangreifer Salvador Hidalgo direkt nach dem Spiel keine Erklärung. Mit 28 Punkten war er der aktivste Angreifer.

Zuspieler Manuel Rieke suchte den Grund für die Niederlage bei sich. „Als Zuspieler gestalte ich das Spiel und heute unterliefen mir eben zu viele Fehler." SCC-Trainer Michael Warm zeigte sich bei der erstmals bei einem Heimspiel der A10 Netzhoppers stattfindenden Pressekonferenz auch als fairer Gewinner. Er bescheinigte den Gastgebern eine super Leistung und gratulierte Mirko Culic für die geleistete Arbeit. Eine besondere Note bekam das Spiel dadurch, dass sich zwei „All-Star-Brüder", nämlich Matthias (Netzhoppers) und Marcus (SCC) Böhme gegenüberstanden. Während Marcus bereits in die A-Nationalmannschaft berufen wurde und bei den Olympischen Spielen 2008 teilnahm, war die Berufung in das All-Star-Team für den kleinen Bruder eine Premiere. Beide werden am 03. Januar 2009 in Düsseldorf in der Nord-Auswahl stehen. Diese wird von SCC-Trainer Michael Warm betreut.

SCC-Trainer Michael Warm konnte auf die Frage nach den nächsten Zielen von der Bundesliga abweichen. Ein internationaler Erfolg (nach dem unglücklichen Ausscheiden im CEV Cup) gegen CAI Teruel (ESP) im G.M Capital Challenge Cup soll Auftrieb geben. Die Bundesligaaufgaben gegen VC Bad Dürrenberg/Spergau und die Wuppertal TITANS müssen jedoch positiv gestaltet werden.

Mirko Culic äußerte sich zu den weiteren Zielen in diesem Jahr, seinem Naturell entsprechend, eher zurückhaltend. „Dass wir auf Augenhöhe sind, haben wir zeigen können. Vor den nächsten Aufgaben gegen den Moerser SC (20.12.2008, A) und Generali Haching (28.12.2008, 16.00 Uhr, Landkost-Arena Bestensee) brauchen wir keine Angst haben. Eine Überraschung ist möglich, dazu müssen wir aber weiter hart und konsequent an den Dingen arbeiten, die heute als Kleinigkeit den Ausschlag gaben". Die Prognose, dass sich die Halle in einem Hexenkessel verwandelt, wurde Gewissheit. Nicht nur 860 Zuschauer (bisherige Rekordmarke), sondern insbesondere die beiden Fanclubs zeigten sich gut mit Klang- und Winkelementen ausgerüstet. Hier gab es keinen klaren Sieger, jedoch muss man dem Fanclub der A10 Netzhoppers, dem VFC Netzinos, bescheinigen, alles gegeben zu haben. Somit bleibt, beiden Mannschaften und den Fans für das tolle Volleyballfest zu danken. Es lohnte sich, am 2.Advent die Kaffeetafel mit der Landkost-Arena zu tauschen.

 

 

Deutschland - FT Adler Kiel-News

 Montag, 08. Dezember 2008

  

Adler-Jungs wehren drei Matchbälle ab

Die FT Adler Kiel kommt beim 3:2-Erfolg (25:15, 23:25, 20:25, 25:12, 19:17) über das Internat Frankfurt mit einem blauen Auge davon. Personelle Umstellungen und spielerische Nachlässigkeiten auf Kieler Seite sowie ein erfrischend aufspielender Volleyball-Nachwuchs machten den Adler-Jungs das Leben schwer.

Gleich vier "neue" Spieler musste Adler-Coach Daniel Sattler am Samstag in die Startsechs einbauen. Neben den beruflich verhinderten Daniel Krug und Nicolai Vogt fielen mit Florian Lüdike und Michael Schmäschke zwei weitere Stammspieler krankheitsbedingt aus. Besonders problematisch: Damit fehlten die beiden einzigen etatmäßigen Mittelangreifer im Kieler Team. Ein Job, der in Frankfurt von Finn Dittelbach und Sebastian Dollinger ausgefüllt wurde. "Die beiden haben ihre Sache anständig gemacht. Aber natürlich fehlte noch die Abstimmung und auch das Vertrauen zwischen Zuspiel und Schnellangreifer, so dass 90 Prozent unseres Spiel über die Außenpositionen lief", erklärte Sattler ein Dilemma seines Teams. "Dadurch konnte sich der Gegner immer besser auf uns einstellen."

Das zeigte sich insbesondere in den Durchgängen zwei und drei. Hinzu kam, dass die Adler-Angreifer die blau-gelbe Murmel mehrfach ins Aus oder direkt in den Block beförderten sowie die Block- und Angriffssicherung Bälle unbedrängt zu Boden fallen ließ. "Wir sind zu faul. Hier muss jeder eine Schippe drauflegen", forderte Dollinger seine Mitspieler in dieser Spielphase auf. Gesagt, getan. Geschockt vom 1:2-Rückstand schaltete Adler im vierten Satz wieder in einen höheren Gang und machte beim 25:12 kurzen Prozess. Neben einer kontrollierten und konzentrierten Spielweise zahlte sich hierbei insbesondere der Wechsel von Florian Huth auf die Diagonalposition aus, während Björn Blumtritt sein Team mit einer Aufschlagserie von 12:7 auf 20:7 vorentscheidend in Führung brachte

Wer jedoch glaubte, dass es im Entscheidungssatz so weiter gehen sollte, sah sich getäuscht. Noch bis zum 6:6 im Gleichschritt mit den Frankfurtern, gerieten die Gäste plötzlich mit 6:10 in Rückstand, mussten beim 12:14 und 16:17 insgesamt drei Matchbälle abwehren, um schließlich mit 19:17 als Sieger vom Feld zu gehen. "Am Ende hat sich unsere Erfahrenheit ausgezahlt", ist sich Sattler sicher. "Wir haben in dieser Phase wieder geduldig gespielt und den Gegner die Fehler machen lassen. Nach den knappen 5-Satz-Niederlagen in Berlin und Delbrück war dieser Tie-Break-Erfolg auch wichtig für die Seele."

Und während die Adler-Spieler ihren Sieg ausgiebig feierten, trauerten die Internatler ihrem verspielten ersten Saisonsieg nach. Dabei hatten sie über weite Phasen ein wirklich erfrischendes Spiel gezeigt. Insbesondere Zuspieler Tom Weber (eigentlich Libero) und Diagonalangreifer Nikolai Kracht wussten dabei zu gefallen. Während Weber durch starke Aufschläge und starke Abwehr überzeugte, sorgte Kracht in Block und Angriff für entscheidende Akzente.

Mit 12:10 Punkten bleiben die Adler-Jungs in der Tabelle auf Platz sieben, den sie nunmehr seit dem fünften Spieltag fest gebucht haben. Am kommenden Wochenende ist das Team spielfrei, kann jedoch bei Niederlagen von Windeck (in Essen) und Schöneiche (gegen Berlin) bis auf Platz fünf klettern. Am Samstag, 20.12. (20:00 Uhr, Sporthalle Suchsdorf) präsentieren sich die Jungs dann nach vier Auswärtsspielen in Folge zum Abschluss der Hinserie gegen den Eimsbütteler TV endlich wieder dem eigenen Publikum.

 

 

Deutschland - Rote Raben Vilsbiburg-News

 Montag, 08. Dezember 2008

  

Raben verteidigen Tabellenspitze

Es war ein Spiel so ganz nach dem Geschmack der 1480 Zuschauer. Die Roten Raben trafen zum zweiten Mal innerhalb einer Woche auf den VfB Suhl; und wieder erlebten die Zuschauer eine total spannende Partie, bei der sich beide Mannschaften nichts schenkten. Letztlich gaben auch dieses Mal wieder Kleinigkeiten den Ausschlag, dass die Roten Raben erneut als Sieger vom Platz gingen.

Damit haben die Roten Raben die Tabellenspitze in der Volleyball-Bundesliga verteidigt. „Ich bin stolz auf meine Mannschaft“, sagte ein sichtlich zufriedener Raben-Trainer Guillermo Gallardo nach dem Spiel.

Wie schon die Begegnung vor einer Woche in Suhl, war auch die Partie in der Vilsbiburger Vilstalhalle nichts für schwache Nerven. Beide Mannschaften starteten aggressiv in das Spiel und beide wollten unbedingt gewinnen. Dabei war der Druck für den VfB Suhl noch etwas größer. Durch ihr Ausscheiden im DVV-Pokal müssen sie in der Bundesliga erfolgreich sein, um ihre ehrgeizigen Ziele zu erreichen.

Die Anspannung war sowohl Mannschaft als auch Trainer Michael Schöps anzumerken. Der ehemalige Raben-Trainer haderte des öfteren mit Entscheidungen des Schiedsrichters, konnte damit aber auch nicht verhindern, dass seine Mannschaft Schwächen in der Annahme und beim Aufschlag zeigten. Das konnten die Raben-Spielerinnen, die gewohnt sicher und abgeklärt wirkten, ein ums andere Mal ausnutzen.

Dabei hatte Raben-Trainer Gallardo vor dem Spiel eine schlechte Nachricht zu verdauen: Zuspielerin Nicole Fetting fiel mit einer Bänderverletzung im Knie aus. Sie zog sich die Verletzung bereits im Pokalspiel gegen Suhl zu, spielte dort aber zu Ende. Während der gesamten Woche versuchte die medizinische Abteilung alles, um sie wieder fit zu bekommen, doch vergebens. Daher trug Nadja Jenzewski die alleinige Verantwortung für die Spielgestaltung bei den Roten Raben. Eine Aufgabe, die sie souverän löste. Auch Suhls Trainer Michael Schöps musste auf seine etatmäßige Zuspielerin Anja Krause verzichten. Hier lag die Verantwortung bei der 20-jährigen Manja Simmank.

So erlebten die 1480 begeisterten Zuschauer eine Partie, die von Anfang bis zum Schluss spannend blieb. Die Raben agierten ruhig und abgeklärt, konnten im Verlauf des ersten Satzes noch zulegen und holten ihn sich mit 25:22. Dabei zeichneten sich dieses Mal vor allem Daniela Lanner Mapeli (17 Punkte) und Katja Wühler (16) als zuverlässige Punktelieferanten aus. Doch auch Regina Burchardt (12), Tsvetelina Zarkova (11) und Milagros Moy (10) taten das ihre für den Raben-Erfolg.

Suhl hatte mit Paulina Gomulka (19) die erfolgreichste Angreiferin; die übrigen fielen aber deutlich ab. Maja Adam-Ilic und Alesha Deesing brachten es als zweit- und drittbeste Angreiferinnen nur jeweils auf acht Punkte. Dennoch schafften sie es im zweiten Satz, einen Rückstand noch in eine Führung zu drehen und diesen Satz mit 23:25 für sich zu entscheiden. MItte des Satzes hatte Schöps Birgit Thumm und Alesha Deesing gebracht, die für mehr Druck im Spiel des VfB Suhl sorgten.

Im dritten Satz erspielten sich die Raben zu Beginn einen komfortablen Vorsprung, der allerdings schnell dahinschmolz. Die Raben-Spielerinnen ließen etwas die Zügel schleifen und bauten so Suhl auf, das auf 7:10 davonzog. Bei einer Auszeit fand Raben-Trainer Gallardo deutliche Worte und brachte so seine Mannschaft wieder in die Erfolgsspur zurück. 25:19 hieß es nach 24 Minuten für die Raben. Danach brachen die Gäste aus Suhl regelrecht ein und hatten dem Angriffswirbel der Raben nur noch wenig entgegen zu setzen. So hatten diese keine Mühe, den vierten Satz mit 25:14 für sich zu entscheiden. Raben-Trainer Guillermo Gallardo ließ in diesem Satz Ioana Nemtanu für Milagros Moy spielen, um die Abwehr zu stabilisieren. "Jo" war auch bereits in den Sätzen zwei und drei eingewechselt worden, wenn es in der Abwehr brenzlig wurde.

Raben-Manager Klaus-Peter Jung-Kronseder bescheinigte dem Raben-Team „eine tolle Leistung. Sie hat sich sowohl spielerisch als auch kämpferisch noch einmal steigern können“. Spielführerin Regina Burchardt freute sich, dass sie „sich und alle Fans so ein schönes Nikolausgeschenk machen konnten“.

Auf den Punkt brachte es Dominice Steffen vom VfB Suhl: „Vilsbiburg hat ein echt gutes Spiel gemacht.“

 

 

Deutschland - Rote Raben Vilsbiburg-News

 Montag, 08. Dezember 2008

  

Raben II behalten Punkte

Gegen Aufsteiger Saarbrücken gelang ein ungefährdeter 3:0-Erfolg

Die Roten Raben II haben mit einem klaren 3:0-Erfolg über TBS Saarbrücken ihren dritten Tabellenplatz in der zweiten Bundesliga Süd verteidigt. Der Aufsteiger aus dem Saarland konnte den Roten Raben II nur phasenweise Paroli bieten. Über weite Strecken dominierten die Gastgeberinnen das Geschehen. Dabei wirkte sich bei den Raben positiv aus, dass Libera Vroni Pongratz wieder mit von der Partie war. Sie gab der Raben-Abwehr die notwendige Sicherheit.

Die Mannschaft von Raben-Trainer Werner Neumeier begann konzentriert und setzte den Gästen aus Saarbrücken vor allem durch hart geschlagene Aufschläge zu. Zudem hatte der Raben-Trainer seine Mannschaft taktisch so eingestellt, dass sie ihr besonderes Augenmerk auf die TBS-Angreiferin Lisa Beinborn legen. Die 1,88 Meter große Außenangreiferin war bisher für einen Großteil der Saarbrücker Punkte verantwortlich, fand aber durch die klugen Aktionen der Raben-Spielerinnen nicht zu ihrem gewohnten Spiel. „Wir hatten Lisa Beinborn ganz gut im Griff“, meinte Neumeier nach dem Spiel.

Damit erspielten sich die Raben II gleich zu Beginn einen Vorsprung. Erst zur Hälfte des ersten Satzes schaffte es Saarbrücken, sich heranzukämpfen und sogar kurzfristig in Führung zu gehen. Doch die Roten Raben waren in der Lage, noch einen Gang hochzuschalten, den Vorsprung zu egalisieren und den Satz noch mit 25:22 für sich zu entscheiden.

Diesen Schwung nahmen die Raben-Spielerinnen in den zweiten Satz mit. Dank der platzierten Aufschläge von Kathrin Buchner erarbeiteten sie sich gleich einen deutlichen Vorsprung, den sie bis zur zweiten technischen Auszeit auf 16:7 ausbauten. Danach leisteten sich die Roten Raben II zwar einen kleinen Hänger. Doch der 25:17-Erfolg im zweiten Satz war zu keiner Phase gefährdet.

Zu Beginn des zweiten Satzes war deutlich die Entschlossenheit der Gäste aus Saarbrücken zu spüren, diesen Satz für sich entscheiden zu wollen. So lagen sie zu Beginn in Führung, ohne sich aber entscheidend absetzen zu können. „Wir sind nie richtig in Rückstand geraten“, so Werner Neumeier. Bei der zweiten technischen Auszeit hatten sich die Roten Raben II dann aufgrund der reiferen Spielanlage die Führung zurückgekämpft, die sie bis zum Schluss nicht mehr hergaben. Drei Asse von Inga Vollbrecht stellten die 25:21-Erfolg und damit den 3:0-Sieg sicher.

„Wir sind heute mit einer grundsoliden Leistung zum Erfolg gekommen“, so Raben-Trainer Neumeier. Erfreulich war für ihn, dass seine Spielerinnen die Niederlage in Erfurt gut weggesteckt hatten und sich dadurch nicht aus dem Konzept bringen ließen. Daran änderte auch das grippebedingte Fehlen von Mittelblockerin Alessandra Jovy-Heuser nichts. Jetzt bleibe ihm wieder eine Woche Zeit, an weiteren Verbesserungen seiner Spielerinnen zu feilen.

Dann sind sie für den nächsten Auftritt in der Vilsbiburger Vilstalhalle gewappnet: Am kommenden Sonntag erwarten die Roten Raben II um 14 Uhr den VfB Nürnberg.

 

 

Deutschland - Allgäu Team Sonthofen-News

 Montag, 08. Dezember 2008

  

Sonthofen: Die besseren Nerven entscheiden

ALLGÄU TEAM SONTHOFEN beschenkt sich selbst zum Nikolaus

Die Mannschaft gewann am Samstagabend beim Tabellen- vorletzten Chemnitz mit 3:1 und macht einen wichtigen Sprung auf Platz 10 in der Erstliga-Tabelleund hat nun bereits 6 Punkten auf der Habenseite. Nach gutem Start mussten sich die Sonthofer Damen noch ordentlich strecken und erneut eine starke kämpferische Leistung zeigen, um die wichtigen zwei Punkte gegen den Abstieg mit nach Hause zu nehmen.

In Satz 1 und 2 dominierten die Sonthofer ihre Gegner klar, setzten mit konzentrierten Angriffen die Abwehr aus Chemnitz immer wieder ordentlich unter Druck und drängten diese zu sehr vielen Eigenfehlern. Und so gingen die beide Sätze verdient und ziemlich deutlich mit 25:18 und 25:20 an den Erstligisten aus dem Allgäu.

Doch die Fighting Kangaroos machten danach ihrem Namen alle Ehre und kämpften sich im dritten Satz wieder zurück ins Match. Lange Ballwechsel und hochkarätiges Volleyball prägten den Satz. Die immer stärker werdenden Chemnitzer gewannen diesen Satz dann nach spannendem Kampf vor ca. 400 heimischen Zuschauern mit 25:27.

Auch im vierten Satz ließen sich die Gastgeber nicht unterkriegen und witterten die Chance das Match noch zu drehen. Es entwickelte sich erneut ein spannender Kampf um die Punkte und bis zum Schluß wechselnden sich Satz- und Matchbälle auf beiden Seiten ab. Aber diesmal hatten die Sonthofer das glücklichere Ende und gewannen den vierten Satz mit 29:27. Letztendlich entschieden die besseren Nerven über Sieg und Niederlage, an einem für die Zuschauer äußerst spannenden Volleyballabend.

„Man hat heute gesehen, dass wir aus den letzten Spielen enormes Selbstvertrauen getankt haben. In den entscheidenden Spielsituationen haben wir die Nerven behalten, die Big-Ponints gemacht und zwei ganz wichtige Punkte eingefahren.“ so Trainer Wilhelm nach dem Spiel.

Christian Feger

 

 

Deutschland - Generali Haching-News

 Montag, 08. Dezember 2008

  

Haching weiter souverän - erneut Eilzugtempo

VfB Friedrichshafen verliert in Dürrenberg, Haching nur einen Satz hinter dem Tabellenführer

Momentan sind die Bundesligavolleyballer von GENERALI Haching nicht zu stoppen. Das Team um Marco Liefke besiegte am heutigen Nachmittag den VC Leipzig souverän mit 3:0. Damit verteidigten die Randmünchner erfolgreich den zweiten Tabellenplatz vor dem SCC Berlin und dem Moerser SC, die jeweils beide ihre Partien knapp mit 3:2 für sich entscheiden konnten. Eine Sensation gabs dagegen in Bad Dürrenberg. Dort besiegte das Heimteam den Meister VfB Friedrichshafen nach 0:1 und 1:2 noch mit 3:2. Hatten die Verantwortlichen des Moerser SC noch vor einigen Wochen Langeweile und einen erneuten Durchmarsch des VfB befürchtet, so sieht die Tabelle nun ganz anders aus: Vier Teams thronen punktgleich an der Tabellenspitze der Bundesliga, nur durch die Satzverhältnisse getrennt.

Auch wenn es im Volleyball keinen klassischen Herbstmeister gibt, wie im Fußball, so beherrscht momentan nur eine Frage die deutsche Volleyball-Bundesliga: Wer ist das erfolgreichste Team der Hinrunde 2008/2009?

Chancen auf die inoffizielle Herbstmeisterschaft hat dabei noch der VfB Friedrichshafen, der noch gegen Wuppertal und beim Favoritenschreck EnBw TV Rottenburg antreten muss. Mit im Rennen sind ebenso die Spieler des SCC Berlin (gegen Dürrenberg und in Wuppertal). Aber auch das Team von GENERALI Haching kann sich den Titel noch sichern. Momentan liegt man mit nur einem Satz Rückstand auf den VfB auf dem zweiten Tabellenplatz. Bis zum Jahreswechsel müssen die Hachinger dabei noch zu Hause gegen Eltmann im bayerischen Derby (23.12.) und in Königs Wusterhausen spielen.

Auf jeden Fall setzte das Team in Leipzig genau das um, was Trainer Paduretu schon vor der Düren-Partie gefordert hatte: "Wir müssen die Spannung hoch halten und wollen Schwung aufnehmen für die Partien im Challenge-Cup." Dass dabei zwei deutliche 3:0-Siege heraus sprangen, freut den Hachinger Coach ganz besonders.

Wie auch schon gegen evivo Düren nutzte Paduretu den hervorragenden Lauf des Teams aus, um alle Spieler einzusetzen. Zu den Besten im Spiel beim VCL gehörten wieder einmal der Allstar-Nominierte Eugen Bakumovski und Mittelblock Max Günthör. Wenn Padurtu über seinen Mittelblocker spricht, gerät er ins Schwärmen: "Max spielt eine tolle Saison bisher. Er ist schon eine Klasse besser als voriges Jahr!"

Alex Große

 

 

Deutschland - VC Wiesbaden-News

 Montag, 08. Dezember 2008

  

Schwerin bezwingt den VCW mit 3:1

Noch nicht ganz gewachsen waren die VCW-Bundesligamädels am Samstagabend dem Schweriner SC: Im ersten Satz spielten beide Mannschaften nahezu fehlerlos, der VCW beendete den Durchgang schließlich mit 25:23. Große Begeisterung bei den mitgereisten Fans vom VCW-Fanclub "Volleys" - die mit ihrer lautstarken Trommelunterstützung ihren Anteil am Erfolg des VCW hatten.

Im zweiten Satz schlichen sich auf beiden Seiten Fehler ein. Doch nicht zuletzt weil der Schweriner SC sich auf die eigene trommelnde Unterstützung durch sein lautstarkes heimisches Publikum verlassen konnte, gingen Satz 2 und 3 deutlich verdient nach Schwerin.

Im vierten Satz spielte Wiesbaden wieder auf Augenhöhe mit. Trotz zwischenzeitlicher Führung durch den VCW fehlte aber der Druck im Angriff, Schwerin machte die "Bis Points", und die VCW-Mädels vergaben die Chance auf eine Entscheidung im Tiebreak.

 

 

Deutschland - DVL-News

 Montag, 08. Dezember 2008

  www.volleyball-bundesliga.de

Lozano: Junge Spieler fördern

Neuer Nationaltrainer Raúl Lozano auf Antrittsbesuch in Eltmann

So richtig geglaubt, hatte es in Eltmann eigentlich keiner. Schließlich war sein Flugzeug aus Südamerika erst am Nachmittag in Frankfurt gelandet. Aber er war tatsächlich nach Eltmann gekommen, um seinen Antrittsbesuch in Deutschland zu machen. Obwohl man den kleinen, grauhaarigen Mann im legèren dunklen Anzug leicht hätte übersehen können. Denn Raúl Lozano, der neue Volleyball-Männer-Bundestrainer ist gerade mal 1,63 Meter groß. Und Aufheben um seine Person wollte der Argentinier ohnehin nicht machen. Keine Vorstellung auf dem Feld, ein Winken vor dem Spiel von der Tribüne reichte Lozano. Fast unbemerkt hatte er sich zuvor im Foyer der Georg-Schäfer nach seiner Ankunft zu den Fans an einen der Biertische gesetzt und erst mal ein Wiener Würstchen gegessen, denn auf die deutschen Würstchen habe er sich besonders gefreut, bekannte der neue DVV-Coach. Höflich und geduldig hatte er sich auch mit jedem Fotografieren lassen, der das wollte und auf alle Fragen ausführlich geantwortet. Ein mehr als angenehmer Auftritt des neuen Bundestrainers in der deutschen „Volleyball-Provinz“.

Dabei besteht bei Lozano wahrlich kein Grund für falsche Bescheidenheit. Der 52-jährige aus La Plata wird vom Weltverband FIVB als „einer der besten Trainer der Welt“ bezeichnet. Zuletzt war er drei Jahre Chefcoach der polnischen Männer-Nationalmannschaft, die er 2006 zur Vize-Weltmeisterschaft und bei Olympia in Peking auf den fünften Rang führte. Elf Spielzeiten war der Argentinier auch in Italien tätig, holte dabei europäische Pokale mit Mailand und Palermo, sowie die italienische Meisterschaft mit Treviso. Ein echter „Kracher“ also, den der DVV da verpflichten konnte.

„Mein Vorgänger Stelian Moculsecu hat über Jahre hinweg gute Arbeit geleistet“, so Lozano. „Der Grundstock meines Teams wird natürlich der Kader sein, der bei Olympia gespielt hat.“ Trotzdem wolle er um Spieler wie Stefan Hübner und Jochen Schöps herum auch Nachwuchskräften die Chance geben, sich für die Nationalmannschaft zu empfehlen. „Deshalb reise ich auch nach Eltmann, Königs Wusterhausen oder Rottenburg und nicht nur nach Friedrichshafen oder Berlin. Ich will alle Spieler der Bundesliga einmal sehen, wobei ich eine Berufung natürlich nicht nur von dieser einen Partie abhängig mache.“

Das Niveau der Partie SG Eschenbacher Eltmann gegen Moerser SC (2:3) habe ihn allerdings nicht vom Hocker gerissen. „Es ärgert mich ein bisschen, dass so viele Ausländer auf dem Feld waren, die keine echten Leistungsträger waren.“ Wobei Lozano ausdrücklich die Eltmanner Andras Geiger, Brett Alderman („Das sind gute Spieler.“) und vor allem Libero Phill deSalvo ausnahm. „Schade, dass deSalvo Australier ist, den hätte ich gerne“, sagte Lozano. Worauf deSalvo nur bescheiden meinte: „Das war in der Tat ein Spiel, mit dem ich sehr zufrieden bin. Aber mein Team hat es mir auch leicht gemacht, gut auszusehen.“

Was der neue Bundestrainer dagegen viel mehr sehen möchte, sind junge, deutsche Spieler. „Eltmann macht das schon ganz gut, das ist sehr positiv. In Polen sind 80 Prozent der Spieler in der ersten Liga Einheimische. In dieser Richtung müssten wir uns auch bewegen.“ Immerhin zwei Namen bei der SGE hatte sich der 52-jährige dick in der SGE-Stadionzeitung angestrichen: War Mittelblocker Lukas Bauer sicher keine Überraschung, so hatte es Lozano auch Diagonalangreifer Falko Steinke angetan. „Knapp vier Sätze hat er sehr gut gespielt, dann hat er allerdings angefangen komische Sachen zu machen. Aber ich werde ihn weiter beobachten.“ Für Steinke kam das selbst auch etwas überraschend. „Ich habe mir da überhaupt keinen Kopf gemacht, dass der neue Bundestrainer zuschaut. Aber ich freue mich natürlich darüber.“ Auf den Moerser SC ging Senor Lozano nicht weiter ein, was allerdings „Adler“-Coach Georg Grozer nicht überraschte: „Wir arbeiten natürlich überwiegend mit Ausländern, ich glaube kaum, dass von meinen wenigen deutschen Spielern einer dabei ist, der für die Nationalmannschaft in Frage kommt.“

Was Lozano, der vorläufig einen Zwei-Jahres-Vertrag unterschrieben hat, glaubt mit dem Nationalteam erreichen zu können, kann er „im Moment noch schwer sagen. Ich kenne die Bundesliga nicht so gut und habe ja gerade erst ein Spiel gesehen. Wichtig wird es erst einmal sein, sich für die Weltmeisterschaft zu qualifizieren.“ Im Mai 2009 wird Lozano erstmals bei der zweiten Runde der Qualifikation am Spielfeldrand stehen. „Auf jeden Fall will ich junge Spieler fördern und sie in die Nationalmannschaft integrieren.“

 

 

Deutschland - DVL-News

 Montag, 08. Dezember 2008

  www.volleyball-bundesliga.de

Eltmann: Die Angst vor dem Gewinnen

SG Eschenbacher Eltmann verliert schon zum dritten Mal im Tie Break

„Es war ein Arbeitssieg, der sehr, sehr glücklich war.“ Georg Grozer atmete nach dem 3:2-Erfolg seiner Moeser „Adler“ erst einmal ganz tief durch, war er doch schon mit mulmigem Gefühl nach Eltmann gefahren. „Wir haben hier nicht immer gut gespielt, uns war schon von vorne herein klar, dass wir diese Partie auch verlieren könnten.“ Zumal die SG Eschenbacher Eltmann auch in den Spielen zuvor, gerade im Pokal, keine gute Leistung gezeigt hätte. „Die musste heute was tun, wir haben erwartet, dass sie richtig kämpfen würden.“

Und das taten die Eltmänner auch. Von Beginn an machten die Unterfranken richtig Dampf und der Friedrichshafen-Bezwinger Moers konnte nicht einmal reagieren. 19:12 führte der Außenseiter, das Satzergebnis schließlich lautete 25:20. Es war fast ein perfekter Satz mit nur wenigen Eigen- und Aufschlagfehlern, gelungenen Angriffszügen, vor allem über Andras Geiger und Falko Steinke. Wo vor allem der Ex-Berliner hinschlug, da wuchs kein Kraut mehr. „Ich hoffe, dass es jetzt so weiter geht“, sagte der 23-jährige, „das gute Spiel in Berlin war eine regelrechte Befreiung für mich.“ Zwölf Moerser Eigenfehler taten noch ein übriges dazu, dass die SGE klar dominierte. Aber auch Libero Phill deSalvo machte ein überragendes Spiel mit nur drei Fehlern bei 47 Abwehraktionen.

Doch irgendwo kam dann wieder der Kopf ins Spiel und die Eltmänner fingen, wie schon gegen Friedrichshafen an, sich über sich selbst zu wundern. Die Folge: Leichte Fehler schlichen sich ein, sechs Aufschläge (insgesamt 22) gingen allein im zweiten Satz daneben. „Es ist fast wie eine Art Angst vor dem Gewinnen gegen einen Favoriten“, so Trainer Milan Maric. „Wir haben dieses Spiel eigentlich schon im zweiten Satz verloren. Denn nach Rückständen arbeitete sich das Heimteam auf 11:11 und 15:16 wieder heran. „Wir sind zweimal zurück gekommen, hatten die Chance zum Breakpoint und haben diesen dann nicht genutzt“, ärgerte sich Eltmanns Coach. Denn auch den zweiten Satz hätten die Wallburgstädter gewinnen können, womit selbst ein 3:0 gegen den MSC im Bereich des Möglichen gewesen wäre. Schließlich knüpfte die SGE auch im dritten Durchgang wieder an die Leistung des ersten an. Knallharte Aufgaben von Brett Alderman, Henri Tuomi, Steinke und Geiger setzten Moers zusätzlich gewaltig unter Druck und der Außenseiter ging nach 25:23 mit 2:1 in Führung.

Dass es einmal mehr nicht reichte, war wirklich einmal mehr so ein „Kopfding“. Einmal mehr konnten die Unterfranken leichte „Danke-Bälle“ nicht verwerten, die langen Ballwechsel gingen einmal mehr allesamt an die Gäste. „Wenn wir gut abgewehrt haben, dann zeigen wir technische und taktische Schwächen“, kritisierte Maric. Was auch für den vierten Satz galt, in dem der Underdog wieder drauf und dran war zum Friedrichshafen-Bezwinger-Bezwinger zu werden und bei 18:17 noch mal führte. Doch plötzlich zeigte die SGE erneut Nerven, auch Steinke glückte jetzt nichts mehr, weshalb bei 18:19 Oliver Staab die Diagonalposition besetzte. 23:25 hieß es dennoch und die „Adler“ glichen zum 2:2 aus.

Doch Tie Break ist in dieser Saison nicht die Stärke der Wallburgstädter. Bis zum Seitenwechsel (7:8) war die Partie völlig offen, dann kamen wieder diese unerklärliche leichten Fehler, von denen Moers gleich sechsmal profitierte. Viel zu häufig für einen Entscheidungssatz. „Zum dritten Mal in dieser Saison verlieren wir 2:3, weil wir im Tie Break ohne Konzentration gespielt haben“, schimpfte Maric, während sein Kollege Grozer entsprechend feststellte: „Wir haben gewonnen, weil wir mehr an uns geglaubt haben.“ Und auch, weil der MSC einen Matthias Mellitzer in seinen Reihen hatte. Gerade im vierten und fünften Satz lief fast jeder Angriff über den Österreicher, den die Eltmänner einfach nicht blocken konnten. Sage und schreibe 33 Punkte machte der Moerser Diagonalangreifer insgesamt, 70 Prozent seiner Angriffe führten auch zu einem Punkt.

Unglücklich dann auch der endgültig entscheidende Ballwechsel zum 11:14. Beim Block hatte Timo Wilhelm von seinem Nebenmann versehentlich mit voller Wucht den Ellenbogen in den Magen bekommen, klappte regelrecht zusammen und sank unmittelbar neben der Spielfeldbegrenzung zu Boden. Weil die Referees das Match weiter laufen ließen (man hätte abpfeifen können, aber laut Regel nicht müssen, weil der Spieler nicht auf dem Feld lag und andere Akteure behinderte), konnte sich Moers den Ball entsprechend zurecht legen, über die offene Seite den Punkt machen und kurz darauf den zweiten Matchball verwandeln. „Dieser Punkt hat das Spiel aber nicht entschieden“, sagte Eltmanns Libero deSalvo. „Entscheidend waren unsere leichten Fehler in der Schlussphase. Diese Match haben wir selbst verloren.“

 

 

Deutschland - DVL-News

 Montag, 08. Dezember 2008

  www.volleyball-bundesliga.de

Gotha: Spitzenreiter Bühl nicht zu stoppen

Der TV Bühl geht unaufhaltsam seine Weg in Richtung 1.Bundesliga. Auch ein gut spielender VC Gotha konnte den Spitzenreiter der 2.Bundesliga Süd nicht stoppen und verlor vor heimischer Kulisse mit 0:3 ( 23; 19; 19 ).

Der VC begann in der erfolgreichen Aufstellung aus dem Kriftelspiel, mit Diagonalangreifer Hannes Müller, den beiden Außen Marcel Herrmann und Paul Baier, in der Mitte mit Lars Pößel und Sven Kellermann sowie Christian Franz als Zuspieler und Marek Reichel als Libero. Gleich zu Beginn zeigte der VC, dass man nicht gewillt war, das Spiel gegen den großen Favoriten kampflos abzugeben. Mit einigen erfolgreichen Aufschlägen und Angriffen ging Gotha schnell mit mehreren Punkten in Führung. Doch der Spitzenreiter aus Baden ließ sich dadurch nur kurz beeindrucken. Schnell fand das Team von Ex-Damennationaltrainer Mathias Eichinger zu seinem typischen druckvollen Spiel in Angriff und Aufschlag. Sehr gut eingesetzt von ihrem Zuspieler liefen die Bühler Angriffe über alle Positionen und machten es dem Gothaer Block sehr schwer sich darauf einzustellen. Trotzdem hielten die Gothaer dagegen und so bot sich den über 300 Zuschauern ein sehr ansehenswertes und gutklassiges Spiel. Den 1.Satz konnte der VC bis zum Schluss offen halten, musste sich am Ende aber doch mit 23:25 geschlagen geben.

Mit zunehmender Spieldauer zeigte sich dann, dass die unter nahezu professionellen Bedingungen bis zu neunmal wöchentlich trainierenden Bühler, diesen Vorteil zu nutzen wussten und insgesamt sicherer und kompakter auftraten. Der TV fand meist eine Antwort auf die vielfältigen Bemühungen des Gothaer Angriffs zu punkten. Wegen des immensen Aufschlagdrucks der Gäste kamen viele der Annahmen nicht so punktgenau, um das zuletzt sehr erfolgreiche Kombinationsspiel über die schnelle Hinterfeldmitte aufzuziehen. Mit jeweils 19:25 endeten die Abschnitte 2 und 3 aus Gothaer Sicht. Am Ende stand es nach 68 Spielminuten verdient 3:0 für den TV Bühl.

Trotzdem hat der VC nicht enttäuscht und die Begegnung lange Zeit relativ offen gestaltet. Nach Spielschluss zeigte sich Gothas Trainer Jörg Schulz dementsprechend auch ganz zufrieden. „ Die Bühler präsentierten sich als der erwartet starke Gegner und haben auf einem sehr hohen Level gespielt. Der Sieg der Gäste geht vollkommen in Ordnung, obwohl auch meine Mannschaft sehr gut gespielt hat. Hinsichtlich der kommenden Aufgaben in Durmersheim und zu Hause gegen Marktredwitz bin ich deshalb optimistisch“, lautete seine Zusammenfassung des Spiels.

In der Tabelle verbleibt der VC Gotha auf dem 6.Tabellenplatz. Es bleibt aber weiterhin sehr spannend in der Liga, denn von Platz 4 bis Platz 11, dem ersten Abstiegsrang, trennen die Mannschaften nur vier Minuspunkte.

 

 

Deutschland - Münstersche Zeitung

 Montag, 08. Dezember 2008

  www.muensterschezeitung.de

USC verliert nicht den Optimismus

MÜNSTER Lob und Anerkennung vom Trainer gab es zwar für die Volleyballerinnen des USC Münster nach dem Spiel bei Allianz Volley Stuttgart - aber wieder einmal keine Punkte. Axel Büring sprach trotz der 1:3 (24:26, 25:21, 22:25, 21:25)-Niederlage von einem "Schritt nach vorn".

 

 

Deutschland - Westfälische Nachrichten

 Montag, 08. Dezember 2008

  www.westfaelische-nachrichten.de

Klassenerhalt für VCB in weiter Ferne

Tecklenburger Land. Der VCB Tecklenburger Land hat im Kampf um den Klassenerhalt der 2. Volleyball-Bundesliga seit Sonntagabend ganz schlechte Karten. Gegen den direkten Konkurrenten verlor die Mannschaft von Trainer Karlo Keller das Kellerduell 0:3.

 

 

Deutschland - Allgäu Nachrichten

 Montag, 08. Dezember 2008

  www.all-in.de

Mauerstetten: Das wertvolle Nesthäkchen

Vera Gebler, Mauerstettens Jüngste, wird beim 3:2-Sieg gegen SV Lohhof zur Matchwinnerin

Mauerstetten - Hätte Jürgen Treppner einen Hut aufgehabt, er hätte ihn mit Sicherheit vor Vera Gebler gezogen.

 

 

Deutschland - Mitteldeutsche Zeitung

 Montag, 08. Dezember 2008

  www.mz-web.de

Mut der Piraten wird belohnt

Spergauer schlagen Friedrichshafen mit 3:2

Berlin/dpa. Die Kraftprobe zwischen David und Goliath in der Volleyball-Bundesliga hat der krasse Außenseiter gewonnen. Mit einem 3:2-Sieg über den Liga-Primus Friedrichshafen haben sich die Männer des VC Bad Dürrenberg / Spergau gestern in der heimischen Jahrhunderthalle an die sechste Stelle der Tabelle geschmettert.

 

 

Deutschland - Hamburger Abendblatt

 Montag, 08. Dezember 2008

  www.abendblatt.de

NA Hamburg gewinnt in Berlin

Fischbekerinnen sind weiter punktgleich mit Spitzenreiter Rote Raben Vilsbiburg - Das erste Mal in dieser Saison sind die Volleyball-Frauen der NA.Hamburg in ihrer Paradedisziplin Block als Verlierer vom Feld gegangen.

Hamburg - „Das ist schon ungewöhnlich“, stellte Trainer Helmut von Soosten nach dem achten Bundesligaspiel der Saison fest. Immerhin: Beim VC Olympia Berlin siegten die Fischbekerinnen trotz „Blockschwäche“ mit 3:1 (25:15, 25:20, 20:25, 25:20), bleiben bei 14:2 Zähler punktgleich mit Spitzenreiter Rote Raben Vilsbiburg.

„Die Berlinerinnen waren hochkonzentriert im Block“, sagte der NA-Trainer nach den 93 Spielminuten. Zwölf Blockpunkte verzeichnete die Spielstatistik für den VCO, nur neun zu Gunsten des Hamburger Teams. Insbesondere auf die bislang erfolgreichste Punktesammlerin Anne Friedrich hatten sich die Gastgeberinnen aus Berlin optimal vorbereitet. An ihrem 24. Geburtstag konnte die Außenangreiferin nicht wie gewohnt im Angriff brillieren. Von ihren 31 Angriffsversuchen wurden vier direkt zu Punkten des Gegners abgeblockt.

Außerdem unterliefen dem Geburtstagskind weitere fünf Eigenfehler, erklärbar aber auch aufgrund der Tatsache, dass sie ein höheres Risiko im Angriff gehen musste als gewohnt. Am Ende war Friedrich mit 13 Gesamtpunkten aber immer noch zweiterfolgreichste Angreiferin des NA-Aufgebots, das ohne die Talente Saskia Radzuweit und Natalia Cukseeva auskommen musste. Die beiden Team-Youngster traten für den Kooperations-Partner CVJM bei der Hamburger A-Jugendmeisterschaft an, bei der sie in der Halle des Rissener SV im Endspiel den SC Alstertal-Langenhorn mit 2:0 besiegten.

Die leichte Schwäche von Anne Friedrich kompensierte die Französin Séverine Lienard auf der zweiten Außenangreifer-Position umso bemerkenswerter. Zum ersten Mal in dieser Saison war die Nationalspielerin mit gesamt 22 Zähler Punktebeste der Hamburgerinnen. Noch wichtiger: In entscheidenden Situationen war auf Lienards Schmetterbälle absolut Verlass. Denn insgesamt waren die Sätze bis auf den ersten knapper als es die Endspielstände vermuten lassen. Immerhin hatte das Talente-Team aus Berlin, identisch mit dem Kern der Junniorinnen-Nationalmannschaft, schon Spitzenreiter Vilsbiburg die einzige Saisonniederlage beigebracht. „Insgesamt können wir zufrieden sein“, meinte dann auch Helmut von Soosten.

masch

 

 

Deutschland - DerWesten

 Montag, 08. Dezember 2008

  www.derwesten.de

3:1! Berlin für Humänner eine Reise wert

Gelungenes Wochenende in Berlin. Die Volleyballer vom VV Humann bezwangen gestern den Berliner TSC in der Hauptstadt mit 3:1 (25:20, 25:21, 21:25, 25:22) und halten damit Anschluss an den punktgleichen Tabellenführer Bottrop.

 

 

Deutschland - DerWesten

 Montag, 08. Dezember 2008

  www.derwesten.de

Adler finden die richtige Antwort

Bundesligist Moerser SC steckt in Eltmann einige Rückschläge weg und gewinnt erneut im Tiebreak.

Seine Enttäuschung hat Iván Pérez gut versteckt. Obwohl dem Außenangreifer des Moerser SC am Samstagabend im Auswärtsspiel in Eltmann nur wenig gelang und er noch im ersten Satz ausgewechselt worden war, feuerte er seine Mitspieler lautstark an.

 

 

Deutschland - Freies Wort

 Montag, 08. Dezember 2008

  www.freies-wort.de

Suhl: Satz vier machte sprachlos

VfB Suhl verliert erneut 1:3 gegen Vilsbiburg

Vilsbiburg – Gegen die Roten Raben Vilsbiburg kann der VfB 91 Suhl derzeit einfach nicht gewinnen. Eine Woche nach dem Pokal-Aus unterlagen die Suhlerinnen auch im Bundesliga-Spitzenspiel mit 1:3 (22:25, 25:23, 19:25, 14:25).

 

 

Süddeutschland - MTV München-News

 Montag, 08. Dezember 2008

  

Rückschlag für den MTV München

Der MTV verliert das Spitzenspiel gegen den TSV Friedberg klar mit 0:3

Im Spiel dritter gegen vierter der Regionalliga Südost musste sich der MTV München überraschend klar und deutlich mit 0:3 geschlagen geben. Dabei fing alles gut an für die Münchner. Mit dem Rückenwind von drei Siegen in Folge legte der MTV vor eigenem Publikum gleich richtig los. Mit starken Aufschlägen und einem variablen Angriffsspiel hielt man Friedberg in Schach. Vor allem dem ehemaligen MTV-Spieler Joschi Schöbel gelang im Angriff wenig. Ohne Probleme konnte man sich Mitte des Satzes mit drei Punkten von den Gästen absetzen und hielt diesen Vorsprung auch bis zum Spielstand von 23:20. Alles rechnete mit einem Satzgewinn für die Münchner, doch dann kam überraschend der Einbruch. Ohne Not wurden im Angriff und in der Annahme zahlreiche Eigenfehler begangen und so musste man sich mit 23:25 geschlagen geben.

Trotz des schwachen Endes war man auf Seiten des MTV optimistisch, das Spiel noch für sich entscheiden zu können, da man an und für sich eine überzeugende Leistung geboten hatte. Im zweiten Durchgang drehte aber der TSV Friedberg plötzlich auf und zeigte, warum er zu Recht auf Platz drei der Tabelle steht. Bei den Münchner klappte dagegen nichts mehr. Von Anfang an lief man einen Rückstand hinterher und schaffte es nicht die Gäste unter Druck zu setzen, geschweige denn einen Angriff durch den starken Friedberger Block zu bekommen. Mit 17:25 ging der zweite Satz somit an die Gäste.

 Im dritten Durchgang wollte der MTV seine zahlreich erschienen Fans nicht enttäuschen und nochmals alles geben. Zu Beginn konnte man das Spiel noch offen halten, doch dann drehten die beiden Ex-Münchner Joschi Schöbel und Andreas Eichhorn richtig auf. Vor allem Eichhorn gelang es immer wieder, sich gegen den MTV Block durchzusetzen. Die Gastgeber hatten trotz allem Bemühen gegen so starke Friedberger keine Chance. Auch der dritte Satz wurde so klar mit 16:25 verloren. Ein positiver Aspekt trotz dieser Niederlage war die starke Leistung des Nachwuchsspielers Karl Kunze, der sich immer wieder gut in Szene setzen konnte.

Durch diese klare Niederlage bekommt der MTV einen Dämpfer. Zwar hat man noch einen beruhigenden Abstand zu den unteren Plätzen, doch wollte man eigentlich sich oben festsetzen. Doch schon nächstes Wochenende hat der MTV München wieder die Chance zur Wiedergutmachung. Zuerst geht es Samstag zum Derby nach Grafing und am Sonntag erwartet man den Aufsteiger TV Mömlingen. Das Ziel ist trotz der Niederlage klar: „Zwei Siege“, so Trainer Jochen Seitz. Wer die Mannschaft kennt, weiß, dass sie sich nach einer solchen Niederlage in den nächsten Trainingseinheiten noch intensiver auf die kommenden Aufgaben vorbereiten werden.

Auch die zweite Mannschaft des MTV erlebte in der Bayernliga einen Rückschlag am Wochenende. Gegen die zwei direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt SV Lohhof I und VCO Kempfenhausen II gab es zwei ganz bittere Niederlagen. Gegen den SVL musste man sich knapp mit 2:3 zu Hause geschlagen geben, wobei man da noch Moral zeigte und einen 0:2 Satzrückstand aufholte. Im Spiel gegen Kempfenhausen, in dem eigentlich ein klarer Sieg erwartet wurde, zeigte man teilweise eine schwache Leistung. Hier musste man sich mit 1:3 geschlagen geben. Nun wird es für den MTV München II ganz schwer, so warten SV Lohhof II und der TV Hauzenberg, beides Mannschaften aus dem vorderen drittel. Man kann nur hoffen, dass die Münchner in diesen Spielen sich wieder steigern, um dort die verlorenen Punkte wieder einzufahren.

 

 

Deutschland - Norderstedter Zeitung

 Montag, 08. Dezember 2008

  www.abendblatt.de

VCN: Morgen übernimmt der Thomas Schmidt

1. VC Norderstedt - SCU Emlichheim 2:3

Norderstedt - Thomas Broscheit, der Manager der Volleyballfrauen des 1. VC Norderstedt, hätte sein Intermezzo als Trainer des Zweitliga-Teams nur zu gerne mit einem Sieg gefeiert. Doch im Heimspiel gegen die SCU Emlichheim unterlag der VCN mit 2:3 (31:29, 16:25, 25:17, 20:25, 8:15). "Unter anderen Bedingungen hätten wir dieses Spiel gewonnen", sagte er.

Die Voraussetzungen für ein Erfolgserlebnis waren in der Tat denkbar schlecht. Als sich das Team auf das Einlaufen vorbereitete, wurden gerade einmal sieben Namen aufgerufen. Da sich kurzfristig Außenangreiferin Jana Eickhof (Grippe), Zuspielerin Susanne Döhrer (Kopfschmerzen) und Katja Sass abgemeldet hatten, stand dem Norderstedter Interims-Coach lediglich das Mindestaufgebot zur Verfügung.

Broscheits Tätigkeit beschränkte sich deshalb nur darauf, die jeweilige Startaufstellung an den zweiten Schiedsrichter weiterzugeben und im Verlauf der Sätze die Auszeiten zu nehmen. So gingen jeweils Juliane Lüning im Zuspiel, Annalena Broscheit diagonal zu ihr, Katrin Rehfeldt und Sarah Hoppe im Mittelblock sowie Katharina Culav und Veronik Olszewska im Außenangriff aufs Feld. Janina Krohe agierte als Libero.

"Es hätte sich wirklich niemand verletzen dürfen", so der Manager, "und man hat im Verlauf der Partie deutlich gesehen, dass es so mancher Spielerin ganz gut tut, mal für ein paar Bälle verschnaufen zu können."

Morgen übergibt Thomas Broscheit das Traineramt an den neu verpflichteten Coach Thomas Schmidt. Dessen Aufgabe ist klar umrissen. "In der Mannschaft steckt noch einiges an Potenzial", so der Manager, "wenn der Kern des Teams weitestgehend beisammen bleibt, kann es in der nächsten Serie eine deutlich bessere Rolle in der 2. Bundesliga spielen. Vor allem dann, wenn wir noch zwei oder drei Verstärkungen dazubekommen."

Thomas Broscheit hofft auf die guten Kontakte, die der neue Norderstedter Trainer Thomas Schmidt nach seiner langjährigen Nachwuchsarbeit in Schwerin und Parchim zu talentierten Spielerinnen hat.

masch

 

 

Deutschland - Schweriner Volkszeitung

 Montag, 08. Dezember 2008

  www.svz.de

Schweriner SC: Kampfgeist belohnt

"Mit der kämpferischen Leistung bin ich total zufrieden. Das ist die wichtigste Erkenntnis, dass wir nach einem Rückstand nicht aufgeben und weiterarbeiten, unsere Chancen nutzen", war Schwerins Trainer Edwin Benne nach dem 3:1-Erfolg gegen den bis dahin unmittelbaren Tabellennachbarn aus Wiesbaden sichtlich erleichtert.

 

 

Deutschland - Main-Spitze

 Montag, 08. Dezember 2008

  www.main-spitze.de

Rhein-Main Volley unterliegt ASV Dachau 1:3

Nach vier vergebenen Satzbällen geht´s hurtig

maj. DACHAU "Schöne Bescherung" in der Vorweihnachtszeit: Mit der zweiten Niederlage in Folge hat sich Rhein-Main Volley aus dem Kreis der ambitionierten Topteams der Zweiten Bundesliga, Gruppe Süd, verabschiedet. 1:3 (25:15, 23:25, 29:31, 17:25) unterlagen die Hessen beim ASV Dachau, ...

 

 

Deutschland - Märkische Allgemeine

 Montag, 08. Dezember 2008

  www.maerkischeallgemeine.de

Potsdam: Trainer zieht achtungsvoll den Hut

SC Potsdam holt ungefährdeten Dreisatz-Sieg gegen Leverkusen II

Sonderlich große Mühe hatten die Volleyballerinnen des SC Potsdam nicht in ihrem Pflichtspiel am Samstagabend in der Heinrich-Mann-Allee. Der Spitzenreiter der 2. Frauen-Bundesliga Nord besiegte den TSV Bayer Leverkusen II vor einer Heimkulisse von 305 Zuschauern mit 3:0 (25:10, 25:23, 25:19).

 

 

Deutschland - Wiesbadener Kurier

 Montag, 08. Dezember 2008

  www.wiesbadener-kurier.de

VCW: „Big Brother" und anderthalb gute Sätze

VC Wiesbaden verliert beim Schweriner SC mit 1:3

ps. SCHWERIN Der Krimi von Schwerin. Nicht auf dem Spielfeld, da kassierte der VC Wiesbaden im Spiel der Volleyball-Bundesliga beim Schweriner SC letztlich eine klare Niederlage - 1:3 (25:23, 18:25, 13:25, 20:25). Der Krimi spielte sich am Vormittag vor der Partie ab. Mit heimlicher Spionage, zufälliger Enttarnung und viel Ärger.

 

 

Deutschland - Oldenburgiche Volkszeitung

 Montag, 08. Dezember 2008

  www.ov-online.de

Oythe: Berlin-Tour endet mit Enttäuschung

Berlin (cb) - Klasse Leistung, schlechtes Ergebnis: Für die Volleyballerinnen des VfL Oythe endete der Tagesausflug nach Berlin mit einer Enttäuschung. Der Tabellenvorletzte der 2. Bundesliga Nord verlor am Sonntag seine Partie beim Mitaufsteiger TSV Rudow Berlin mit 1:3 und ...

 

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