Smash Online - Volleyball-News des Tages
 
News

 Sonntag, 14. Dezember 2008 

NA.Hamburg erster Halbfinalist im DVV-Pokal
NA.Hamburg II verliert gutes Spitzenspiel
VGE: Punktabzug am grünen Tisch
VfB: Im Eilzugtempo in die nächste Runde
Raben wollen in die nächste Runde
Haching: Schwerer als vor 11 Tagen
VCO unterliegt im Tübinger Hexenkessel
TEBUS! zu Gast in Braunschweig
Biberach als klarer Außenseiter nach Lohhof
Martin Laciga hat noch viel vor

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Volleyball aktuell in Fernsehen und Rundfunk

 

 

 

Deutschland - NA.Hamburg-News

 Sonntag, 14. Dezember 2008

  

NA.Hamburg erster Halbfinalist im DVV-Pokal

Hamburg, 13.12.2008 - NA.Hamburg hat sich mit einem glatten 3:0 (25:19, 25:22, 25:23) gegen das Allgäu Team Sonthofen als erste Mannschaft für das Halbfinale des DVV-Pokals qualifiziert. Die Hamburgerinnen warten nun gespannt auf die morgigen weiteren drei Partien im  Viertelfinale und sind gespannt auf das Los für das Halbfinale.

Die Halbfinalspiele werden Morgen im Anschluss an die Spielpaarung  Rote Raben Vilsbiburg – TSV Bayer 04 Leverkusen ausgelost und finden am 29. und 30.12.2008 jeweils um 20:15 statt. Beide Halbfinals werden von sportdigital.tv live übertragen.

Am gestrigen Abend musste sich NA.Hamburg in der AreNA-Süderelbe deutlich mehr anstrengen, als noch am 09.11. im Bundesligaspiel an gleichem Ort.  Das Allgäu Team Sonthofen hat sich deutlich verbessert präsentiert und wusste im Angriff und in der Feldabwehr zu überzeugen. Auf Seite von NA.Hamburg haben sich zu viele eigene Fehler in das Spiel eingeschlichen. Auch wenn zu keinem Zeitpunkt Zweifel am Sieg der Heimmannschaft bestanden haben, wird das Trainergespann in der kommenden Woche mit dem Team vor allem an der Minimierung der eigenen Fehler arbeiten müssen.

Die wenigen Zuschauer (200, davon rd. 50 Helfer), die gestern den Weg in die Halle am Neumoorstück gefunden haben, freuen sich schon auf das nächste Heimspiel von NA.Hamburg in der AreNA-Süderelbe. Der ungewohnte Spieltermin Freitagabend, zumal in der Vorweihnachtszeit, hat leider nicht den erwünschten Zuschauerandrang gebracht. 

Mit dem Schweriner SC kommt am 4. Advent der aktuelle Tabellenfünfte zum Nordderby in die AreNA-Süderelbe. Dann beginnen für NA.Hamburg die Wochen der Wahrheit. Es folgt am 27. Dezember das Spiel beim Dresdner SC und zwei oder drei Tage später – vielleicht gegen den gleichen Gegner – das Pokalhalbfinale!

Bereits am 03. Januar gehen Kerstin Ahlke, Stephanie Volle und Anke Borowikow im All Star Game gegen die Südauswahl auf Punktejagd.

 

 

Deutschland - NA.Hamburg-News

 Sonntag, 14. Dezember 2008

  

NA.Hamburg II verliert gutes Spitzenspiel

Hamburg, 13.12.2008 - Das mit Spannung erwartete Spitzenspiel beim Tabellenführer in Potsdam war lange Zeit sehr spannend und auf hohem Niveau. Erst im vierten Satz setzte sich Potsdam deutlich ab und gewann verdient mit 3:1 (25:21, 21:25, 25:23, 25:9).

Drei lange Sätze lang war es das erwartete Spitzenspiel. Es ging hin und her zwischen Tabellenführer und unmittelbarem Verfolger. Die Zuschauer sahen eine Partie auf hohem Niveau. Beim Stand von 23:23 im dritten Satz – so die einhellige Meinung der Trainer nach dem Spiel – fiel die Entscheidung zugunsten der Gastgeberinnen.

Das Team von Trainer Stefan Schubot erholte sich nicht mehr von dem Satzverlust. Zwei Punkte brachten die Entscheidung!  Was NA.Hamburg II im vierten Satz auch versuchte nichts gelang. Auszeiten und Auswechslungen brachten nicht die erhoffte Wirkung. Außerdem erwies sich Potsdam in dieser Phase als souveräner Tabellenführer und nutzte die Schwächephase der Gäste eiskalt aus.

Mit 25:9 ging der vierte Durchgang überdeutlich an den Tabellenführer und trübte damit den guten Eindruck, den beide Mannschaften in den 87 Minuten zuvor auf dem Parkett der Sporthalle Heinrich-Mann-Allee hinterlassen hatten.

Auf der Rückfahrt versucht Stefan Schubot, der am Donnerstag Geburtstag hatte, seine Spielerinnen mit einem Geburtstagskuchen wieder aufzubauen. Diese wiederum werden sich nun ein anderes Geschenk ausdenken müssen - der Sieg im heutigen Spiel blieb ihnen ja leider verwehrt.

Alle werden sich ab sofort gemeinsam auf den Doppelspieltag am vierten Advent in der AreNA-Süderelbe konzentrieren, um sich dann gegen TSV Bayer 04 Leverkusen II die nächsten Pluspunkte zu sichern. Leverkusen hat heute in eigener Halle  überraschend deutlich mit 0:3  gegen den Tabellenvorletzten Oythe verloren.

 

 

Deutschland - Regionalliga Nord-News

 Sonntag, 14. Dezember 2008

  

VGE: Punktabzug am grünen Tisch

Aufgrund der Teilnahme eines nicht Spielberechtigten Spielers bei der VG Elmshorn, werden die Spiele der VG Elmshorn gegen den Eimsbütteler TV am 30. 11. sowie gegen den TSV Kronshagen am 07.12.08 mit jeweils 0:3;0:75 gegen Elmshorn gewertet.

Diese Änderung ist in der aktuellen Tabelle vom 11.12.08 berücksichtigt. Die VG Elmshorn ist jetzt Fünfter mit 10:8 Punkten und 17:14 Sätzen.

 

 

Deutschland - VfB Friedrichshafen-News

 Sonntag, 14. Dezember 2008

  

VfB: Im Eilzugtempo in die nächste Runde

Titelverteidiger VfB Friedrichshafen steht zum neunten Mal in Folge im Halbfinale des DVV-Pokals. Im Viertelfinale bezwangen die Häfler den TSV Giesen/Hildesheim in 60 Spielminuten mit 3:0 (25:14, 25:17, 25:17). Bester Punktesammler war mit zwölf Zählern Georg Grozer, der wie schon zuletzt in der Champions League auf der Diagonalposition zum Einsatz kam

Als Stelian Moculescu am Samstagabend um kurz nach 21 Uhr vom Spielfeld in der Arena Friedrichshafen schritt, sah er sichtlich zufrieden aus. Ein Lächeln zuckte um die Mundwinkel, als der Cheftrainer des VfB Friedrichshafen den versammelten Journalisten sagte: „14, 17, 17 - so habe ich mir das vorgestellt. Die Jungs haben ihre Spergau-Lektion gelernt und die Sache dementsprechend ernst genommen. Richtig so.“

Nur 60 Spielminuten benötigten die Häfler zuvor, bis sie im Viertelfinale des DVV-Pokals das 3:0 (25:14, 25:17, 25:17) über den TSV Giesen/Hildesheim unter Dach und Fach gebracht hatten. Zum insgesamt 13. Mal in der Vereinsgeschichte und neunten Mal in Folge steht der VfB damit im Halbfinale des deutschen Pokalwettbewerbs.

Zwei Tage nach der knappen Niederlage in der CEV Indesit European Champions League gegen Panathinaikos Athen (Griechenland) setzten die Häfler alles daran, die Aufgabe gegen den Tabellenletzten der Volleyball-Bundesliga so schnell und souverän wie möglich zu lösen. Mit Lukas Tichacek im Zuspiel, Idi und Lukas Divis im Außenangriff, Joao José und Marc Honore in der Mitte, Georg Grozer auf der Diagonalen sowie Markus Steuerwald auf der Liberoposition gelang ihnen das von Anfang an bestens. Im Eilzugtempo raste der VfB-Express via 8:1, 16:7 und 21:12 durch den ersten Satz und verringerte sein Tempo auch danach nur unwesentlich.

Über 8:4, 16:11 und 21:15 sowie 8:5, 16:10 und 21:15 gewannen die Häfler die Durchgänge zwei sowie drei und erlaubten es Moculescu, per Doppelwechsel auch Zuspieler Lukas Kampa und Diagonalangreifer Sung-Min Moon Spielzeiten zu gewähren. „Moon ist ein ausgezeichneter und begnadeter Junge – sowohl sportlich als auch persönlich. Aber er braucht Zeit und muss erst wieder Selbstvertrauen gewinnen“, begründete Moculescu den Wechsel von Moon zu Grozer in der Startaufstellung. „Ich habe großen Respekt davor, wie er sich hier schlägt. Das ist alles andere als einfach und eigentlich nur zu verstehen, wenn man das einmal selbst erlebt hat.“

Lob erntete das VfB-Ensemble von gegnerischer Seite. „Friedrichshafen hat sehr gut gespielt. Der VfB hat von Anfang an deutlich gemacht, dass er eine Runde weiterkommen will“, sagte Giesens Trainer Michael Mücke, der mit seinem Team mit Kleinbussen nach Friedrichshafen gereist war und diesem zwar nicht vor, dafür aber nach der Begegnung noch eine Übernachtung am Bodensee gönnte. „Für uns war es nicht einfach, gegen so einen dominanten Gegner zu spielen. Am Anfang kam Frust auf, danach haben wir das emotional besser in den Griff bekommen und den Spaßfaktor erhöhen können.“

Als Gegner im Halbfinale wartet nun einer der Sieger der drei ausstehenden Viertelfinalpartien SCC Berlin gegen Wuppertal Titans, Moerser SC gegen EnBW TV Rottenburg und Generali Haching gegen evivo Düren. Die Begegnungen werden am Sonntag (14. Dezember) in Vilsbiburg ausgelost. Die Halbfinalspiele finden am 30. Dezember, das Endspiel am 8. März im Gerry-Weber-Stadion in Halle (Westfalen) statt.

 

 

Deutschland - Rote Raben Vilsbiburg-News

 Sonntag, 14. Dezember 2008

  

Raben wollen in die nächste Runde

Nach der grandiosen Vorstellung der Roten Raben am vergangenen Mittwoch im Europapokal gegen Jinestra Odessa, wollen Regina Burchardt & Co. auch im DVV-Pokal eine Runde weiterkommen. Deshalb erwarten sie am Sonntag um 17 Uhr in der Vilsbiburger Vilstalhalle den derzeitigen Tabellenachten Bayer Leverkusen. Ein Vorhaben, das aber gar nicht so leicht zu realisieren sein wird. Bayer Leverkusen hat sich in Vilsbiburg schon immer als unbequemer Gegner präsentiert, der den Raben alles abverlangte.

Gerade in der vergangenen Saison haben sie sich als wahrer Favoritenschreck etabliert. Der Dresdner SC beispielsweise kann ein Lied hiervon singen; drei Mal verließ er gegen Leverkusen als Verlierer das Spielfeld. Auch in dieser Saison ist Bayer Leverkusen mit dem Vorsatz angetreten, den Top-Teams das Leben so schwer wie möglich zu machen und so manchen Favoriten zu ärgern.

Allerdings ist dies der Truppe von Trainer Dirk Sauermann bisher nicht so beeindruckend gelungen. Sowohl Dresden als auch Schwerin ließen sich von Leverkusen nicht ins Bockshorn jagen.

In der Saison 2007/2008 überraschte Bayer Leverkusen immer wieder positiv durch seine erfrischend offensive Spielweise. Die Roten Raben waren eine der wenigen Mannschaften, die in Leverkusen punkten konnten. Allerdings hatte Leverkusen da auch noch Nachwuchstalent Karla Borger zur Verfügung, die in dieser Saison bei Aufsteiger Allianz Volley Stuttgart auf Punktejagd geht.

Für Trainer Dirk Sauermann war es deshalb ganz wichtig, dass sein zweites Zugpferd, Maren Brinker, in Leverkusen bleibt. Zudem stieß Junioren-Nationalspielerin Kira Walkenhorst von VCO Berlin zum Bayer-Team. Die ist derzeit allerdings genauso verletzt wie Mittelblockerin Lindsay Piccolini, so dass Sauermann etwas unkonventionell auf die Dienste der Bayer-Speerwerferin Katharina Molitor zurückgreift.

Mit einem Erfolg gegen den Köpenicker SC schaffte Leverkusen den Einzug ins Viertelfinale des DVV-Pokals. Das Team aus Leverkusen spielt auch in dieser Saison ohne Druck und ist von daher schwer auszurechnen.

Raben-Trainer Guillermo Gallardo hatte dagegen das Problem, seine Spielerinnen nach dem klaren 3:0-Erfolg gegen Odessa wieder vom Euphorie-Trip herunter zu holen. Bereits am Donnerstag versuchte er „business as usual“ zu machen. Schließlich hat er die heißen Matches gegen Leverkusen noch gut im Gedächtnis. „Alle Mannschaften wollen gegen den Deutschen Meister gut aussehen und sind besonders motiviert“, so Gallardo. Daher ist „jedes Spiel schwer“.

Die Raben-Spielerinnen müssen deshalb wieder von Anfang an voll konzentriert agieren. Gerade der Block ist dieses Mal gefordert, um die Kreise der beiden starken Außenangreiferinnen Maren Brinker und Nadja Schaus zu stören. Auf sie ist das Leverkusener Spiel zugeschnitten.

Klar ist für Trainer Gallardo, dass der DVV-Pokal ein sehr wichtiger Wettbewerb ist, der von den Roten Raben nicht auf die leichte Schulter genommen wird. Auch Raben-Manager Klaus-Peter Jung-Kronseder fordert „volle Konzentration auf den DVV-Pokal“, da dieser auch für ihn einen deutlich höheren Stellenwert als der Europapokal hat. „Im CEV-Pokal sind wir Newcomer mit wenig Erfahrung und können jederzeit ausscheiden. Im DVV-Pokal wollen wir endlich auch einmal das Endspiel in Halle spielen“.

Deshalb setzt Raben-Trainer auch wieder auf die erfolgreiche Formation vom Mittwoch und baut auf ein ähnliches Volleyball-Feuerwerk. Das wäre für Lenka Dürr, die ja am Mittwoch ihren Geburtstag feierte, noch ein zusätzliches Geburtstagsgeschenk.

Unmittelbar nach der Begegnung wird Werner Schaus, Spielwart des DVV, die nächsten Begegnungen im DVV-Pokal in der Vilstalhalle auslosen.

 

 

Deutschland - Generali Haching-News

 Sonntag, 14. Dezember 2008

  

Haching: Schwerer als vor 11 Tagen

...wird die Partie gegen evivo Düren am Sonntag (16 Uhr).

Zwar steckt den Westfalen noch die derbe 3:0-Schlappe vom Mittwoch vor einer Woche in den Knochen, doch brennen sie nun darauf, sich zu rehabilitieren. Und in Unterhaching gibt sich keiner der Verantwortlichen der Illusion hin, Düren wieder einfach mit 3:0 zu "überrollen". Denn wie evivo-Kapitän Wiederschein sagte, stimmte an diesem Tag einfach gar nichts im Spiel der Gäste. "So einen rabenschwarzen Tag wird evivo nicht nochmal haben. Sie stehen mit dem Rücken zur Wand." schätzt Haching Coach Paduretu die Lage ein. Angst habe man vorm anreisenden Gegner zwar nicht, aber man geht in Unterhaching doch mit einer gesunden Portion Respekt in die Partie. Damit ist die Mannschaft bisher in allen Partien gut gefahren.

Zudem wollen die Hachinger Gastgeber weiter ihre Top-Form unter Beweis stellen. Zuletzt gab es das 3:0 gegen Düren, ein 3:0 in Leipzig und auch ein klares 3:0 in Ungarn im Challenge-Cup. Nun heißt es weiter den Schwung beizubehalten um für die letzten beiden schweren Spiele gewappnet zu sein. Am 23.12. kommt noch die SGE Eltmann nach Unterhaching zum bayerischen Derby. Und nach Weihnachten führt der Spielplan die Jungs um Marco Liefke noch zum Überraschungsteam aus Königs Wusterhausen.

"Aber erstmal Düren" mahnt Paduretu. Zwar sind im Hachinger Kader, bis auf den immernoch verletzten Christian Günther, alle fit - Markus Pielmeier hat seinen Magen-Darm-Infekt aus Ungarn überstanden - doch der Gegner ist mit Vorsicht zu genießen. Düren-Coach Anton krempelte nach dem Desaster in Unterhaching einiges um, strich alle trainingsfreien Tage für die Mannschaft und gab die Devise "Schluss mit freundlich" aus. Und das brachte beim 3:0-Sieg vorige Woche auch den gewünschten Erfolg.

Erstmals mit im Hachinger Dress wird sich Neuzugang Gabriel Zobo-Lebay präsentieren. Der Franzose ist für die Liga bereits spielberechtigt. "Gabriel brauch noch ein Bisschen Zeit, um 100% fit zu werden." verrät der Heimcoach. Gespannt sein dürfen die Fans trotzdem. Und wer weiß, vielleicht reicht es ja für einen Kurzeinsatz für den ehemaligen französischen Nationalspieler.

Und außerdem gilt es, das Hachinger Team weiter so gut zu unterstützen wie bisher. Gerade mit Hinblick auf die Bundesliga. Denn im Moment ist die Volleyballbundesliga das Spannendste, was der deutsche Spitzensport zu bieten hat. 4 Teams, die punktgleich an der Spitze stehen, hat keine andere deutsche erste Liga zu bieten.

Alex Große

 

 

Deutschland - VC Olympia Berlin-News

 Sonntag, 14. Dezember 2008

  

VCO unterliegt im Tübinger Hexenkessel

Am Montag hatte das Zurich Team VCO Berlin seine TV-Premiere. Die Begegnung EnBW TV Rottenburg - Zurich Team VCO Berlin wurde live auf DVL.TV übertragen. Leider mussten sich die Junioren des VCO Berlin vor den Augen des neuen Bundestrainers, Raúl Lozano, dem Gastgeber mit 1:3 geschlagen geben.

Verletzungsbedingt musste Simon Quenzer bei den Gästen auf die Liberoposition rutschen und vertrat dort Fabian Kohl. Mittelblocker Ricardo Galandi war aufgrund einer Verletzung aus dem Spiel gegen Wuppertal TITANS am vergangenen Mittwoch erst gar nicht mit angereist. Das Duell der beiden Aufsteiger begann spannend. Wenig Fehler und stabile Annahmen auf beiden Seiten gestalteten das Match spannend. Im ersten Satz hatte der EnBW TV Rottenburg durch gute Blockaktionen die Nase vorn. Im zweiten Satz brachte ZTVCO-Kapitän Christian Fromm sein Team durch eine Aufschlagserie in Führung, die die Berliner zum 1:1 Satzausgleich verteidigen konnten.

In Durchgang drei verletzte sich Mittelblocker Robert Böttcher am Sprunggelenk. Für ihn kam Georg Klein aus der Regionalligareserve des Zurich Team VCO Berlin und erledigte seine Aufgaben zuverlässig. Einen Zuspielerwechsel beim Gastgeber brachte noch mehr Dynamik ins Spiel. Leider schafften die Berliner Youngster es im weiteren Spielverlauf nicht, den Spielfluss des Rottenburger Teams im Tübinger Hexenkessel zu durchbrechen. In einem sehenswerten Match hatte der EnBW TV Rottenburg das glücklichere Ende.

Topscorer der Begegnung war Christian Fromm vom Zurich Team VCO Berlin mit 21 Punkten. Am kommenden Donnertag (18.12.2008 um 19:00 Uhr) trifft das Zurich Team VCO Berlin im letzten Hinrundenspiel auf den Aufsteiger TSV Giesen/Hildesheim, bevor die Mannschaft in die zweiwöchige Weihnachtspause geht.

 

 

Deutschland - DVL-News

 Sonntag, 14. Dezember 2008

  www.volleyball-bundesliga.de

TEBUS! zu Gast in Braunschweig

Nach drei Heimspielen in Folge geht es für die Bundesliga-Volleyballer des VCB Tecklenburger Land am kommenden Samstag wieder auswärts ran. Zu Gast ist das Team um Mannschaftskapitän Stefan Feldkämper beim Tabellenzweiten USC Braunschweig.

Ob in der Ferne oder daheim, die TEBUS! spielen bislang eine erfolglose Hinserie mit einer mageren Ausbeute von lediglich einem Sieg aus neun Spielen. Bis zur Partie gegen den Eimsbütteler TV am vergangenen Wochenende zeigten die VCBler dennoch phasenweise gute Leistungen, doch nach dem schlechtesten Auftritt der Saison gegen den direkten Konkurrenten im Abstiegskampf, hat sich der Abstand auf die Nichtabstiegsränge vergrößert. Der VCB steht damit bereits vor Beginn der Rückrunde mit dem Rücken zur Wand und bei den letzten beiden Partien des Jahres zudem vor schier unlösbaren Aufgaben. Sowohl Braunschweig, als auch der letzte Gegner im Jahr 2008, Tabellenführer RWE Rhein-Ruhr Volley, gehören zu den Top-Teams der 2.Volleyball-Bundesliga Nord und weisen beide jeweils erst zwei Saisonniederlagen auf. Die Chancen, dass die TEBUS! diesen Hochkarätern eine weitere Niederlage zufügen können ist denkbar unwahrscheinlich.

"Die Frage ist, wie sich die Jungs nach dem Eimsbüttel-Spiel präsentieren", beschreibt Co-Trainer Brian Buhr. Spiele gegen den USC stehen immer unter besonderer Brisanz, da sich die meisten Spieler beider Teams bereits in der Jugend gegenüberstanden und packende Volleyballspiele austrugen. Die derzeitige Situation der TEBUS! ist alles andere als einfach, dennoch wird die Keller-Sechs gegen den USC brennen und bis in die Haarspitzen motiviert sein. Fraglich bleibt, ob es dem VCB gelingt in Braunschweig Druck aufzubauen, das eigene Spiel zu finden und vor allem befreit aufzuspielen.

Anpfiff des Gastspiels ist am Samstag um 19:30 in der Tunicahalle zu Braunschweig.

 

 

Deutschland - DVL-News

 Sonntag, 14. Dezember 2008

  www.volleyball-bundesliga.de

Biberach als klarer Außenseiter nach Lohhof

Wenig hoffnungsfroh stimmt die Biberacher Gemüter derzeit der Blick in die Tabelle der 2. Volleyballbundesliga. Mit der roten Laterne im Gepäck reist die erste Damenmannschaft der TG am Samstag ins Bayrische zum sechstplazierten SV Lohhof.

Ob es allerdings dort etwas für die Biberacherinnen zu holen geben wird, steht nach dem enttäuschenden Spiel gegen den VCO Dresden am letzten Sonntag in den Sternen. Auch wenn das Team des SV Lohhof in der letzten Woche stark krankheitsgeschwächt selbst eine knappe 2:3 Niederlage gegen den SV Mauerstetten einstecken musste, sind heute Favoriten- und Außenseiterrolle klar verteilt. Allein der Vergleich der Punktekonten macht dies deutlich, mit fünf Siegen unter anderem gegen Sinsheim und Nürnberg sowie drei Niederlagen rangieren die Gastgeberinnen momentan solide im oberen Mittelfeld der 2.Bundesliga Süd. Die TG hingegen bildet mit zwei Siegen und acht Niederlagen das Tabellenschlusslicht.

Dennoch sehen sich die Unterschleißheimerinnen gewarnt von der Niederlage in der letzten Woche und rechnen damit, dass der Abstiegskampf bei Biberach ungeahnte Kräfte freisetzen könnte. Daher will das Team von Benedikt Frank von Anfang bis Ende mit Vollgas agieren um keine unliebsamen Überraschung erleben zu müssen.
Der Krankenstand in Lohhof hat sich im Vergleich zur letzten Woche indes nur wenig gebessert. Zwar kann Frank nun wieder auf einige erfahrene Spielerinnen zurückgreifen, muss jedoch auf andere verzichten, so dass es erneut zu Veränderungen in der Aufstellung kommen wird. Hinzu kommt der Ausfall von Anne Kelwin, die sich im Training eine Sprunggelenkverletzung zugezogen hat.

Stumpf fällt für längere Zeit aus

TG Trainer Dirk Lafarre kann von solchen Ausfällen ein Lied mitsingen. Groß war der Schreck, als Bettina Stumpf im Spiel gegen den VCO nach wenigen Minuten mit dem Fuß umknickte und vom Feld getragen werden musste. Diagnose: teilweiser Ab- und Anriss der Außenbänder, was für ihren Ausfall für den Rest der Vorrunde sorgt. Ebenfalls verletzungsbedingt passen muss Zuspielerin Carolin Fürst, die derzeit mit Rückenbeschwerden nicht trainings- und spielfähig ist. Auch Tanja Arko wird bis zum Beginn der Rückrunde aus privaten Gründen nicht mehr auf dem Feld stehen können. Glücklicherweise sieht es mit dem zuletzt angeschlagenen Knie von Natalie Welsch wieder besser aus und so wird sie gegen Lohhof, wenn auch nicht zu 100 Prozent fit, wieder einsatzbereit sein.

Keine allzu hohen Erwartungen lassen sich hiernach an die heutige Begegnung knüpfen, auch wenn eine Überraschung, vielleicht genau deshalb, durchaus möglich erscheint. Denn obwohl man am letzten Samstag gegen den SV Sinsheim letztlich den Kürzeren gezogen hatte, konnte die TG dort gegen den großen Favoriten mit der bisher besten Saisonleistung aufwarten. Dass es letztlich nicht zum Sieg reichte, lag dann an der individuellen Klasse der Sinsheimerinnen, die ihrerseits eine starke Leistung boten. Können die Biberacher Damen dort anknüpfen und erneut in dem Wissen nichts zu verlieren zu haben den SVL unter Druck setzten, sind die Aussichten auf einen unverhofften Sieg durchaus gegeben. In der Hoffnung auf lautstarke Unterstützung ist auch heute die Mitfahrt im Mannschaftsbus möglich. Die Abfahrt ist für 15 Uhr an der Dollingerhalle geplant, sollte es jedoch die aktuelle Wetterlage erfordern, ist der Start schon um 14.30 Uhr vorgesehen.

 

 

Deutschland - Beach-Volleyball.de

 Sonntag, 14. Dezember 2008

  www.beach-volleyball.de

Martin Laciga hat noch viel vor

Der Schweizer Martin Laciga, der seit 1995 auf der World Tour dabei ist, räumt alle Spekulationen aus dem Weg und stellt klar, dass er keine Absichten hat, seine Karriere zu beenden. Vielmehr plant er mit seinem Partner Jan Schnider die nächsten vier Jahre mit dem Ziel 'Olympia 2012'. Der 33-Jährige schließt auch nicht aus, nach den Olympischen Spielen in London weiter zu machen, vorausgesetzt, er kann sich in seiner Spielweise immer noch verbessern.

"Mein Partner und ich planen die nächsten vier Jahre", sagte Martin Laciga, "wir können immer noch unser Leistungsniveau steigern. Unser erstes gemeinsames Jahr war gut. Einige knappe Spiele wie bei den Olympischen Spielen sind noch präsent. Ich will nicht sagen, London 2012 wird das Ende sein, aber vielleicht wird sich mein Körper melden und ich werde sagen 'Ok, es ist genug'. Über ein Karriereende denke ich erst nach, wenn ich merke, dass ich mich nicht mehr verbessere."

In Peking schieden Laciga/Schnider in der Hauptrunde erst gegen die späteren Olympiasieger Phil Dalhausser und Todd Rogers nach einem hart umkämpften 21:16, 21:23 und 15:13 aus. Sein 14. Jahr auf der World Tour schloss Laciga mit seinem Partner Schnider auf Rang 19 mit 2.580 Punkten und 65.800 US-Dollar Preisgeld aus zwölf gespielten Turnieren ab.

Laciga bestätigt, dass die Konkurrenz auf der World Tour immer stärker wird. "Bei meinem ersten Turnier in Marbella 1995 war mein größtes Ziel, mich für das Hauptfeld zu qualifizieren. Dafür mussten zwei Runden geschafft werden", erinnert sich Laciga, "heutzutage muss man Country Quota und drei oder vier Runden überstehen. Daran sieht man, dass sich das Level stark erhöht hat. Zudem hat sich das Niveau der Top-Teams erhöht. Früher gab es in ganz Europa vielleicht drei bis vier professionelle Teams. Jetzt gibt es drei bis vier Profi-Teams allein in Deutschland. Also die steigende Anzahl der professionell arbeitenden Teams in Europa ist gut für den Sport."

Die Laciga-Brüder: wortlos erfolgreich

Martin Laciga spielte von 1995 bis 2004 mit seinem fünf Jahre älteren Bruder Paul die World Tour und die Saison 2007 mit dem Ziel Weltmeisterschaft in Gstaad. Und Laciga/Laciga spielten erfolgreich zusammen. So gewannen die Laciga-Brüder fünf FIVB-Turniere und die Silbermedaille bei der Weltmeisterschaft 1999 in Marseille. Darüber hinaus wurden sie drei Mal hintereinander Europameister (1998, 1999, 2000) und zwei Mal Fünfter bei den Olympischen Spielen in Sydney und Athen.

Diese Erfolge waren Ergebnisse ihrer gerade in den ersten Jahren harten Arbeit an der gemeinsamen Karriere. Als Martin 18 Jahre alt war, machten sich die beiden Brüder nach Kalifornien auf, um sich im Beach-Volleyball zu verbessern. Sie trainierten morgens drei Stunden, gingen dann in den Kraftraum, und trainierten nachmittags noch einmal. Diesen Ablauf behielten sie jeden Tag fünf Monate lang bei. "In den ersten zwei Monaten dachte ich, ich drehe durch, weil das echt hart war", sagt Martin, "ich verdiente kein Geld und die Leute dachten, wir wären verrückt. Wir waren nicht kräftig, technisch waren wir furchtbar und wir haben uns sogar die ganze Zeit gestritten, aber im ersten Jahr haben wir uns sehr verbessern können."

Dass sie Brüder waren, war für Martin und Paul ein zusätzlicher Wettbewerbsvorteil: "Auch in den ersten Runden haben wir uns gegenseitig angemacht", sagt Martin, "'Warum machen wir Fehler gegen dieses Team' fragten wir uns. So waren die Erwartungen an den jeweilig anderen wirklich hoch. Wir durften uns keine einfachen Fehler erlauben. Es ist nicht der leichteste Weg, aber wenn du anfängst, deine Fehler zu akzeptieren, wirst du dich nicht wirklich verbessern und dann wird es schwer, erfolgreich zu sein, weil die besten Teams auch konstant an ihren Fehlern arbeiten."

Martin bestätigt, dass seine Beziehung zu seinem älteren Bruder jetzt besser sei, seitdem sie nicht mehr zusammenspielen: "Wenn man sich immer gegenseitig bis zur Grenze pusht und keine Fehler akzeptiert, entsteht auch viel Spannung. Unser Verhältnis ist jetzt viel leichter, weil wir nicht mehr über Fortschritt und Erfolg nachdenken müssen." Die Laciga-Brüder hatten sich einen Namen dadurch gemacht, dass sie auf dem Feld nicht miteinander redeten, aber dennoch erfolgreich spielten.

Neue Schweizer Generation

Die Ära der Laciga-Brüder ist vorbei und auch das zweite Schweizer Duo Sascha Heyer und Patrick Heuscher befindet sich in den 'Dreißigern', so drehen sich die Gedanken automatisch um die nächste Generation. Dabei weist Martin Laciga auf Spieler wie seinen jetzigen Partner hin und auf die Entwicklung, die der Schweizer Verband gerade durchmacht, um Beach-Volleyball voranzubringen. "Schnider ist erst 25 Jahre alt", sagt Laciga, "die nächste Generation gehört ihm. Und unser Verband ändert seine Strategie. Er möchte wirklich die nächste Generation ausbauen. Die Verbandsfunktionäre haben drei Herren- und zwei Damen-Duos, die professionell gefördert werden. Außerdem wird eine Indoor-Beach-Volleyball-Halle gebaut, in der man im Winter und im Sommer spielen kann."

 

 © 1999-2007 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Magazin von Peter Neese und Dennis Wenzel