Smash Online - Volleyball-News des Tages
 
News

 Sonntag, 21. Dezember 2008 

SCC: Das letzte Heimspiel des Jahres
Alemannia am Sonntag zum Kellerduell
Giesen: Wichtiger Sieg gegen VCO Berlin
Düren gewinnt Fünfsatz-Krimi gegen Leipzig
Raben schnappen sich Punkte im Rheinland
Raben II wollen Dritter bleiben
Den Raben fast die Flügel gestutzt
VCB: Deutliches 0:3 gegen RWE Rhein-Ruhr
Kay Matysik: "Wenn nicht jetzt, wann dann?"

Dezember 2008
Mo Di Mi Do Fr Sa So
1 2 3 4 5 6 7
8 9 10 11 12 13 14
15 16 17 18 19 20 21
22 23 24 25 26 27 28
29 30 31        
             
November 2008
Mo Di Mi Do Fr Sa So
          1 2
3 4 5 6 7 8 9
10 11 12 13 14 15 16
17 18 19 20 21 22 23
24 25 26 27 28 29 30
             

 

Zum Medien-Überblick

Aus Copyright-Gründen darf zu Berichten von Zeitungen, die ihr Einverständnis zur direkten Wiedergabe 
nicht erteilt haben, nur ein Link gesetzt werden. Sollte ein Link nicht mehr funktionieren, kann auf individuelle 
Nachfrage unter Angabe von Datum und Titel der Bericht aus dem Privat-Archiv angefordert werden.

Der Vermerk "Freier Beitrag" im Kopf eines Berichtes bedeutet, dass der Bericht nicht unbedingt vom Verein autorisiert wurde,
sondern auf dessen Website im Rahmen eines Forums, Blogs oder Ähnlichem veröffentlicht wurde.

Volleyball aktuell in Fernsehen und Rundfunk

 

 

 

Deutschland - SCC Berlin-News

 Sonntag, 21. Dezember 2008

  

SCC: Das letzte Heimspiel des Jahres

… bestreiten am Sonntag (21. Dez / 16 Uhr / Sömmeringhalle) die Volleyballer des SCC BERLIN. Zu Gast ist kein Geringerer als die Mannschaft, die zuletzt dem Serienmeister VfB Friedrichshafen eine ebenso überraschende wie schmerzhafte Niederlage beibrachte, der VC Bad Dürrenberg/Spergau.

„Das ist natürlich eine Referenz, den Meister und Pokalsieger geschlagen zu haben. Und das lag nicht nur daran, dass der VfB nicht seinen besten Tag erwischte. Vielmehr war Spergau bestens eingestellt und konnte die Schwächen der Friedrichshafener auch konsequent nutzen“, zollt SCC-Manager Kaweh Niroomand dem Gegner seinen Respekt.

„Natürlich waren hier alle zwei Tage kollektiv am durchdrehen“, erinnert sich Teamchef Peter Kurzawa an den 3:2-Triumph über den großen Favoriten. Darauf angesprochen, ob er seinem Team gegen den SCC eine ähnliche Überraschung zutraut, äußert sich VC-Trainer Michael Merten selbstbewusst: „Wenn wir wieder annähernd ans Limit gehen, können wir auch in Berlin etwas holen.“

Dabei dürften die Gäste, die seit dem Erfolg gegen den VfB vor zwei Wochen spielfrei blieben, auch darauf setzen, dass der Vizemeister während dieser Zeit drei schwere Spiele absolvieren musste. Dies ist auch SCC-Coach Michael Warm bewusst: „Spergau hatte 14 Tage Zeit, sich auf das Spiel vorzubereiten, während wir zwischenzeitlich in Europacup und DVV-Pokal gefordert waren. Für uns wird wichtig sein, nach dem sehr guten aber nicht erfolgreichen Spiel in Teruel wieder schnell auf den Bundesliga-Alltag umzuschalten“.

Aber nicht nur die hohe Belastung der letzten Wochen, sondern auch zwei verletzte Spieler bereiten dem Trainer derzeit Kopfzerbrechen: „Jaromir Zachrich wird mit Sicherheit immer noch nicht spielen können, Jiri Popelka hat erste Versuche im Training gemacht. Ob es aber schon für einen Spieleinsatz langt, glaube ich eher nicht.“

Trotz der schwierigen Ausgangssituation besteht kein Zweifel daran, dass der SCC als Favorit in das Match am Sonntag geht. Schließlich wollen die Hauptstädter weiterhin auf Augenhöhe mit den anderen Mannschaften an der Tabellenspitze bleiben. Auch die drei punktgleichen Teams – VfB Friedrichshafen (am 21.12. gegen Wuppertal), Generali Unterhaching (am 23.12. gegen Eltmann), Moerser SC (am 20.12. gegen Königs Wusterhausen) – treten am Wochenende vor heimischer Kulisse an.

Für die Berliner Volleyballfans ist es die vorläufig letzte Gelegenheit, ihr Team in der Hauptstadt zu bewundern – das nächste Heimspiel findet erst am 18. Januar gegen den VC Olympia statt. Ein weiteres Argument für einen Besuch in der Sömmeringhalle dürfte die traditionelle SCC-Weihnachts-Tombola mit zahlreichen attraktiven Preisen im Wert von über 2.000 Euro sein.

mk

 

 

Deutschland - Alemannia Aachen-News

 Sonntag, 21. Dezember 2008

  

Alemannia am Sonntag zum Kellerduell

1. Bundesliga Frauen: USC Münster - Alemannia Aachen

Sonntagnachmittag beginnt in der berühmten Halle „Am Berg Fidel“ um 14.30 Uhr das erste richtig wichtige Kellerduell der ersten Bundesliga-Saison für die Aachenerinnen. Denn es treffen zwei Teams aufeinander,  die bisher in der Liga wenige messbare Erfolgserlebnisse gemacht haben. Bei den „Ladies in Black“ lief dabei eigentlich mehr oder weniger fast alles nach Maß, denn in den ersten Partien bekamen es die Aufsteigerinnen nur mit den Top-Teams der Liga zu tun, und mussten dann zuletzt gegen Köpenick dem inzwischen verlorenen Selbstbewusstsein Tribut zollen.

Der USC aus Münster hingegen – vor vier, fünf Jahren noch eine Top-Adresse in Deutschland und Europa – hechelt nach vielen Niederlagen unerwartet dem Saisonziel hinterher, welches eher einem Mittelfeldplatz entspräche. Doch die Ergebnisse lügen nicht: bis auf das Auswärtsspiel in Chemnitz (wie Aachen mit 0:16 Punkten versehen) verloren die Westfälinnen bisher alle Partien, somit auch alle Heimspiele. Der Druck, der sich dadurch für beide Teams aufgebaut hat, wird nach dem Aufeinandertreffen bei einer Mannschaft abfallen. Alemannias Coach Luc Humblet hat vor der Partie größeren Respekt vor der Eventualiät der Abrufung der eigenen Leistung als Angst vor dem Gegner: „Wer mehr Herz und mehr Mut ins Spiel nimmt, der wird bei diesem Spiel im Vorteil sein und wenn wir als Team auftreten, werden wir gegen Münster gewinnen können!“

Sein Gegenüber, Axel Büring sieht (in der Münsteraner Presse) im Vergleich zu anderen Spielen eine andere Ausgangslage. Gingen sie im Laufe dieser Serie oft als Außenseiter in die Partie, so sieht Büring in der Alemannia einen „Gegner auf Augenhöhe“. Der Blick auf die Tabelle genügt ihm. „Es ist ein Kellerderby.“ Büring, der den Gast aus Aachen via TV beim 0:3 gegen den Köpenicker SC unter die Lupe nahm, verrät damit keine Geheimnisse. „Das wird kein Selbstläufer. Trotz des 0:3 hat Aachen gut gespielt und zwischenzeitlich eine 16:8-Führung behauptet. Der Mannschaft fehlt – ähnlich wie unserer – die Konstanz.“

Man wird sehen, wer an dem Tag konstanter agieren und den Gegner kontrollieren wird. Alemannia tritt mit komplettem Kader an, denn auch die gerade ihre Ausbildung zur Pilotin abgeschlossene Alexandra Preiß steht zur Verfügung.

André Schnitker

 

 

Deutschland - VC Olympia Berlin-News

 Sonntag, 21. Dezember 2008

  

Giesen: Wichtiger Sieg gegen VCO Berlin

Im Kampf um den Abstieg konnte TSV Giesen/Hildesheim am Donnerstag einen entscheidenden 3:2-Sieg gegen die Junioren-Auswahlmannschaft des Zurich Team VCO Berlin erringen. Damit haben beide Teams nun zwei Siege in der Hinrunde auf ihrem Konto.

Mit lediglich neun Spielern war das Zurich Team nach Hildesheim angereist. Mit Robert Böttcher und Ricardo Galandi mussten gleich zwei Mittelblocker wegen Verletzung aussetzen. Da wegen des zeitgleich stattfindenden Deutsch-Französischen Jugendwerks der Jugend-Nationalmannschaft auch aus dem jüngeren VCO-Jahrgang kein Spieler aufrücken konnte, musste Jonas Hemlein in die Mitte rücken, der ansonsten im Zuspiel die Fäden in der Hand hält. Allerdings hatte Hemlein bereits vor seiner Zuspielerzeit Erfahrungen als Mittelblocker sammeln können.

In einem Spiel, welches durch Dramatik kaum zu überbieten war, konnte der bis dahin Tabellenletzte TSV Giesen/Hildesheim nach knapp zwei Stunden Spielzeit vor 1000 Zuschauern als Sieger hervorgehen. Nachdem das Zurich Team VCO Berlin bereits 0:2 nach Sätzen zurücklag, drehten die Junioren die Partie, glichen zum 2:2 aus und erzwangen die Entscheidung im Tiebreak.

Leider reichten die Kräfte des ansonsten nervenstarken Berliner Nachwuchsteams (bislang alle Tiebreaks gewonnen) nicht mehr, um auch den Entscheidungssatz für sich zu entscheiden. Die stark aufschlagenden Giesener brachten den VCO immer wieder in Bedrängnis. Dennoch können die Spieler des Stützpunktes Berlin mit dem bisherigen Saisonverlauf zufrieden sein. Bereits zwei Siege in der Hinrunde sprechen eine deutliche Sprache. Ab dem 10. Januar beginnt die Bundesliga-Rückrunde. Jetzt bleiben erst einmal zwei Wochen Pause, um die Akkus wieder aufzuladen. Erster Gegner des Zurich Team VCO Berlin in der Rückrunde wird der VfB Friedrichshafen sein (Sa, 10.01.2009 19:30 Uhr, Sporthalle am Anton-Saefkow-Platz, Berlin-Lichtenberg).

 

 

Deutschland - evivo Düren-News

 Sonntag, 21. Dezember 2008

  

Düren gewinnt Fünfsatz-Krimi gegen Leipzig

25:23, 25:20, 16:25, 21:25, 17:15 lauteten die Satzergebnisse der nervenzehrenden Partie. Großen Anteil am evivo-Sieg hatte Heriberto Quero. Wie schon im Pokal gegen Generali Haching spielte "Hubschrauberto" erneut stark und trug die meiste Last im Angriff.

Schöner Moment für Niklas Rademacher. Anfang Dezember war der 26-Jährige noch am Meniskus operiert worden. Jetzt war er zurück auf dem Spielfeld, wurde Ende des zweiten Durchgangs eingewechselt und blockte gleich den Satzball erfolgreich auf den Boden.

In der Satzpause muss evivo den Faden in der Kabine verloren haben. Die Fehler in der Annahme häuften sich, während der Gast aus Leipzig zeitgleich immer sicherer wurde. Logische Konsequenz: Dürens Angriffe verloren an Durchschlagskraft, der Block konnte nicht mehr zupacken.

Leipzig gewann souverän mit 25:16. Ähnlich begann der vierte Satz. Der VC führte 5:2, 10:5 und 16:9, Düren wirkte verunsichert, kämpfte sich aber mit vielen Emotionen zurück in die Partie. Für den vierten Satz kam der Schub zu spät. Im fünften Durchgang schlug dann die Stunde des 19-jährigen Felix Isaak. Nach dem Stand von 15:15 blockte er zwei Mal erfolgreich und sicherte Düren so den enthusiastisch gefeierten Sieg.

Teil eins der Mission, 2008 mit einem ausgeglichenen Punktekonto abzuschließen, hat Düren damit erfüllt. Teil zwei soll am 28. Dezember um 17 Uhr in Eltmann umgesetzt werden.

 

 

Deutschland - Rote Raben Vilsbiburg-News

 Sonntag, 21. Dezember 2008

  

Raben schnappen sich Punkte im Rheinland

Das ganze Raben-Team ist froh, dass es jetzt eine kurze Weihnachtspause hat. Das hat die Raben aber nicht daran gehindert, mit einem Kraftakt noch die zwei Punkte aus dem Rheinland zu entführen. Nach vier spannenden und umkämpften Sätzen sowie einem deutlichen Tie Break haben die Raben bei Bayer Leverkusen gewinnen können: 18:25/25:23/23:25/25:23/5:15 hieß es nach 122 Minuten Spielzeit.

 

 

Deutschland - Rote Raben Vilsbiburg-News

 Sonntag, 21. Dezember 2008

  

Raben II wollen Dritter bleiben

Gegen Vorletzten Bad Soden soll ein Sieg her

Zum letzten Mal in diesem Jahr müssen die Roten Raben II am Sonntag ran. Um 16 Uhr müssen sie beim derzeitigen Tabellenvorletzten TG Bad Soden antreten. Raben-Trainer Werner Neumeier ist zuversichtlich, dass sie sich mit einem Sieg aus diesem Jahr verabschieden. Allerdings plagen ihn wieder einmal Personalprobleme: Libera Vroni Pongratz kann nicht spielen und Mittelblockerin Alessandra Jovy-Heuser ist erst seit Donnerstag wieder im Training. Davor war sie beinahe drei Wochen grippebedingt „auf der Nase gelegen“.

Die Roten Raben stehen derzeit auf dem dritten Tabellenplatz (16:6 Punkte) in der zweiten Bundesliga Süd; und diesen Platz möchten sie auch behaupten. Das bedeutet aber, dass sie gegen den Tabellenzwölften TG Bad Soden erfolgreich sein müssen. Schließlich liegen der Tabellenerste VV Grimma (16:4) und der Tabellenfünfte SV Lohhof (14:6) ganz eng beieinander.

Ein Erfolg an diesem Wochenende ist Gold wert, da beispielsweise Mauerstetten das SWE Volley-Team (16:4), Augsburg den SV Sinsheim (16:6) und der SV Lohhof den Dresdner SSV (12:10) und VV Grimma erwartet. Hier haben die Roten Raben die vermeintlich leichteste Aufgabe.

Allerdings plagen den Raben-Trainer Werner Neumeier wieder einmal Personalsorgen. Die Fingerverletzung von Libera Vroni Ponratz ist wieder aufgebrochen. Sie kann auf keinen Fall spielen und Neumeier muss wieder versuchen, durch Umstellungen innerhalb der Mannschaft diesen Verlust zu kompensieren. Mittelblockerin Alessandra Jovy-Heuser musste in den vergangenen drei Wochen grippebedingt das Bett hüten. Sie war am Donnerstag erstmals wieder im Training und ist natürlich nicht im Vollbesitz ihrer Kräfte. Zudem musste Zuspielerin Ina Prechtl bei der ersten Mannschaft aushelfen. Sie war beispielsweise in Odessa beim Europapokalspiel dabei. Deshalb konnte die Mannschaft seit einer Woche nicht gemeinsam trainieren. Keine optimalen Voraussetzungen also für einen erfolgreichen Jahresabschluss.

Dennoch ist Raben-Trainer Werner Neumeier zuversichtlich, dass sie sich mit einem Sieg in die Weihnachtsferien verabschieden. „Die Mannschaft, das zeigte sich bei jeder Trainingseinheit, ist fest entschlossen, ihren dritte Tabellenplatz zu verteidigen“.

Die TG Bad Soden ist ein bekanntes Team in der zweiten Liga. Sie haben sich im hinteren Drittel der Tabelle etabliert, sind aber jederzeit für eine Überraschung gut. So haben sie beispielsweise gegen den Dresdner SSV oder Mauerstetten gewinnen können. Dabei haben sie sich als kampfstarke Mannschaft mit einer sicheren Abwehr präsentiert. Sie haben annähernd den gleichen Kader wie in der vergangenen Saison und mit ihrem neuen Trainer Jens Blöcher einen erfahrenen Mann an der Seitenlinie. Dennoch wird es laut Neumeier schwer für sie werden, ein Ergebnis wie in der vergangenen Saison einzufahren.

Um hier gar keine Probleme zu bekommen, fordert Neumeier von seiner Mannschaft, dass sie von Anfang an Bad Soden unter Druck setzt und so den Erfolg sucht. „Nur mit Aggressivität und Engagement können wir in Bad Soden bestehen“ , so Werner Neumeier.

 

 

Deutschland - Bayer 04 Leverkusen-News

 Sonntag, 21. Dezember 2008

  

Den Raben fast die Flügel gestutzt

Es hatte nicht viel gefehlt und Leverkusens Volleyballerinnen hätten für eine faustdicke Überraschung am 9.Bundesligaspieltag gesorgt. Erst im Tie-Break mussten sich Maren Brinker & Co. dem Tabellenführer aus Vilsbiburg geschlagen geben.

Vor 900 begeisterten Zuschauern in der Wilhelm-Dopatka-Halle lieferten sich beide Teams einen harten Kampf mit vielen spektakulären Ballwechseln. Erst nach über zwei Stunden reiner Spielzeit konnten die Roten Raben die Punkte mit nach Hause nehmen und gewannen das Spiel mit 3:2 (25:18, 23:25, 25:23, 23:25, 15:5) Sätzen.

 

 

Deutschland - DVL-News

 Sonntag, 21. Dezember 2008

  www.volleyball-bundesliga.de

VCB: Deutliches 0:3 gegen RWE Rhein-Ruhr

Der Tabellenführer der 2.Volleyball-Bundesliga Nord, RWE Rhein-Ruhr Volley, gab sich beim Gastspiel im Tecklenburger Land am Freitagabend keine Blöße. Die Mannschaft um Trainer Michael Werzinger erspielte sich einen deutlichen 3:0-Erfolg. Für die TEBUS! endet damit ein rabenschwarzes Jahr 2008, welches sie als Tabellenvorletzter beschließen.

Vor knapp 250 Zuschauern kam zunächst Spannung auf, denn sowohl Fans, als auch die Spieler des VCB freuten sich auf das Kräftemessen mit dem Aufstiegsfavoriten. Von Anfang an liefen die TEBUS! jedoch einem Rückstand hinterher. Mit 4:8 ging es in die erste technische Auszeit. Die Bottroper nahmen den VCB ernst und spielten fast das gesamte Spiel in ihrer Stammbesetzung. Im weiteren Verlauf des ersten Durchgangs wuchs der Vorsprung der Gäste an, über 5:12, 8:17 und 11:20 war der Satz aus Sicht des VCB bereits frühzeitig gelaufen. Zwar kämpften sich die TEBUS! noch einmal auf 17:23 heran, allerdings entschied der Tabellenführer den ersten Durchgang am Ende mit 18:25 für sich.

Nach der kleinen Aufholjagd im ersten Satz starteten die TEBUS! besser in den folgenden, zweiten Durchgang. Dieser verlief zu Beginn ausgeglichen und so konnte sich auch der VCB eine knappe Führung herausspielen. Beim Stand von 12:12 kam jedoch wieder RWEs Alexander Stein zum Aufschlag. Dieser brachte die schwache VCB-Annahme mit vier Angaben in Folge in arge Bedrängnis und sorgte mit dem 12:16 für die Vorentscheidung im zweiten Satz. Den Durchhänger der TEBUS! nutzen die Gäste souverän aus und entscheiden den Satz am Ende mit 17:25 für sich. Der dritte Satz fiel mit 15:25 am Ende sogar noch deutlicher aus. Der VCB lief stetig einem Rückstand hinterher und lies es am Ende über sich ergehen.

"Wir hatten Probleme in Annahme und Feldabwehr. Das haben die Bottroper brutal ausgenutzt", erklärte Trainer Karlo Keller nach dem Spiel. Gegen die druckvollen Angaben der Gäste hielt die VCB-Annahme um Libero Christian Rötker nur selten stand. Die VCB-Zuspieler Sebastian Gartemann und Heinrich Robertus hatten dadurch oftmals Schwierigkeiten alle Angriffsvarianten zu bedienen. Viel abgeklärter agierten dagegen die RWE Rhein-Ruhr Volleys. Goran Aleksov konnte lediglich durch einzelne taktische Angaben des VCB zu Fehlern gewungen werden, doch insgesamt übten die TEBUS! mit ihren Angaben zu wenig Druck auf den starken Bottroper Abwehrriegel aus und RWE-Zuspieler Torben Tidick konnte stets alle Angreifer bestens ins Szene setzen. Dadurch hatte der VCB auch im Blockspiel selten eine Chance und so schmetterten die Bottroper meist nur gegen einen Einer-Block in die Feldhälfte des VCB.

"Bei uns fehlt noch einiges. Es lief nur phasenweise", führte VCB-Coach Keller weiter und hofft einen Nutzen der knapp dreiwöchigen Winterpause. Für den VCB geht es am zweiten Januarwochenende mit zwei Partien weiter. Am Freitag (09.01.) findet das Nachholspiel bei der DJK Delbrück statt und am Sonntag (11.01.) gastiert VV Humann Essen im Tecklenburger Land.

 

 

Deutschland - Beach-Volleyball.de

 Sonntag, 21. Dezember 2008

  www.beach-volleyball.de

Kay Matysik: "Wenn nicht jetzt, wann dann?"

Kay Matysik – ehrgeizig, unglaublich athletisch und durchsetzungsstark. Die sportliche Entwicklung des 28-Jährigen ging stetig nach oben. Und nun könnte mit dem Weltklasseblockspieler Christoph Dieckmann an seiner Seite 2009 der große Durchbruch für den Abwehrspezialisten aus Berlin kommen.

Hallo Kay! Wie laufen die Vorbereitungen auf die Saison 2009?
Matysik: "Wir stecken seit einem Monat voll im Kraft- und Ausdauertraining. Noch trainieren Christoph und ich jeder für sich, aber im Januar werden wir in Berlin drei Wochen zusammen trainieren. Der FIVB-Turnierkalender steht noch nicht fest, daher können wir auch noch nicht ganz konkret planen, aber wir werden in jedem Fall bis zum Saisonbeginn drei Trainingslager machen. Wo, hängt vom Turnierplan ab. Aber zunächst kommt Christoph heute nach Berlin. Am Olympiastützpunkt wurde eine neue Halle gebaut und heute ist die Eröffnung."

Was bedeutet das für dich, mit Christoph zu spielen?
Matysik: "Es ist ganz klar für mich eine große Chance. Er hat alles gesehen, ist Zweiter in der Weltrangliste, ich kann viel von ihm lernen. Aber auch privat verstehen wir uns gut, daher wird sich das bei uns nicht nur um das Sportliche drehen."

Nach den bekannten Schwierigkeiten mit den Spielpartnern in den letzten Jahren – Marcus Popp und Eric Koreng hatten kurzfristig die Pläne umgeworfen, mit Stefan Uhmann lief auch nicht alles glatt – scheinst du ja jetzt mit Christoph Dieckmann endlich angekommen zu sein.
Matysik: "Man muss sagen, es lag nicht immer an den Partnern. Vielmehr waren es die schwierigen Rahmenbedingungen. Mit Christoph fügt sich das alles nun gut zusammen. Wir haben gute Rahmenbedingungen, können professionell arbeiten und verstehen uns auch gut."

Wird das Jahr 2009 nun dein großer Durchbruch?
Matysik: "Ich will den Mund nicht zu voll nehmen. Wenn ich einfach zunächst überlege, was letztes Jahr nicht gut lief und im Winter an diesen Schwächen arbeite, das aber mitnehme, was gut war und weiterhin verletzungsfrei bleibe, dann wird das nächste Jahr zumindest nicht schlechter. Wir haben gute Trainingsbedingungen in Berlin und ich hoffe, gute Grundlagen für die nächste Saison zu schaffen. Letztes Jahr wollten Stefan und ich viel CEV spielen, weil sich alle wegen Olympia auf die FIVB-Tour konzentriert haben und der Plan ist aufgegangen – wir sind Vize-Europameister und Gesamttoursieger geworden. Mit Christoph werde ich jetzt natürlich mehr World Tour spielen, er hat mehrere Medaillen geholt, so orientiere ich mich natürlich nach oben, aber ich will den Mund einfach nicht zu voll nehmen."

Dient 2009 zunächst zum gegenseitigen "Beschnuppern" oder habt ihr Olympia 2012 anvisiert?
Matysik: "Das hängt von Christoph ab. Er weiß einfach nicht, ob sein Körper mitmacht. Im nächsten Jahr ist die Weltmeisterschaft in Norwegen auch für ihn ein großer Anreiz, weil er noch nicht dabei war. Und wir fahren hin, um zu gewinnen, sonst können wir auch zu Hause bleiben. Wir haben beide mit unseren jeweiligen Partnern schon alle Teams geschlagen. So ist an einem guten Tag alles möglich."

Wie verbringst du Weihnachten?
Matysik: "In der Beach-Halle. Am 24. und 25. Dezember habe ich frei und ich werde wieder in der Familie feiern. Aber am 26. stehe ich wieder im Sand. 2009 ist wegen der WM wichtiger als 2010, wo nur die EM stattfindet. Also, wenn man nicht jetzt durchstartet, wann dann? Außerdem will ich mich vor Christoph beweisen, denn je mehr Spaß es ihm macht, desto länger wird er spielen."

Was wirst du dir am Silvesterabend wünschen, wenn die Korken fliegen und das neue Jahr anfängt?
Matysik: "Ich bin ein Familienmensch und hänge auch sehr an Berlin und meinem Umfeld hier. So werde ich mir das gleiche wünschen, wie an Weihnachten auch: Noch viel Zeit mit den Eltern verbringen zu dürfen."

 

 © 1999-2007 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Magazin von Peter Neese und Dennis Wenzel