"Besser-Box"

Ideen zur Verbesserung des Hamburger Jugend-Volleyballs

Anläßlich des Jugendverbandstages befragte das Sport-Mikrofon verantwortliche Jugendtrainer und den Jugendreferenten zu den Chancen erfolgsorientierter Jugendarbeit. Der Umfang der Antworten lag etwas über der Kalkulation. Die Smash präsentiert hier die vollständigen Antworten.

Gleichzeitig möchte die Smash alle Interessierten auffordern, ihre Ideen, Ansichten und Kommentare zu diesem Thema hier öffentlich zu machen. Wir werden die untenstehende Tabelle entsprechend ergänzen und hoffen, auf diese Weise hilfreiche Maßnahmen finden zu können.

Bitte schickt Eure Mail an redaktion@smash-hamburg.de !

 

Name Zu Situation und Ausblick in deinem Arbeitsbereich:

Stimmen

Rainer Bartsch
(HVbV-Jugendreferent)
Für Hamburg gesamt läßt sich sagen, daß die Situation bei den Jungen dramatisch ist, bei den Mädchen zumindest von der Quantität her noch akzeptabel. Wenn es nicht gelingt, wieder mehr Engagement in breiterer Front zu erreichen, wird sich an dieser Situation auch nichts ändern. Dies ist aber auch ein politisches und gesellschaftliches Problem...  
Hans-Ulrich Kahl
(Verbandstrainer)
Als Trainer der männlichen Auswahl, sehe ich für die Zukunft große Probleme auf den Leistungsbereich zukommen, da immer weniger Vereine immer weniger Masse produzieren. Die leistungsorientierten Clubs arbeiten zwar weiter gut bis vernünftig, aber da die Masse wegfällt, wird das Leistungsniveau mittelfristig weiter absinken.  
Helmut von Soosten (Verbandstrainer, CVJM) Im CVJM ist die Jugendabteilung klein, aber fein. Neben der bestehenden Klasse suchen wir nach Möglichkeiten, mehr Masse an den Verein zu binden. (Co-Trainer-Modell, Reisen, Turniere,...)  
Bärbel Thomsen
(TSV Glinde)
Im Moment haben wir großen Zulauf von etwa 12-jährigen, in der Mehrzahl ausländischen Mädchen, aber auch einigen Jungen. Mein Eindruck ist, daß sie eine sichere Gemeinschaft suchen. Dazu kommen recht viele Kinder von volleyballspielenden Vätern.  
Holger Marohn
(TSV Schwarzenbek)
Wir gehören seit fast zehn Jahren im weiblichen Bereich zur Hamburger Spitze und stellen eine Stütze der Hamburger Auswahl dar. Diese Arbeit wird auch weiterhin erfolgreich sein, wenn wir hier vor den Toren Hamburgs in Ruhe arbeiten können, ohne daß uns bereits 14jährige Spielerinnen weggelobt werden.  
Christian Dröge
(Altonaer TSV)
Uns fehlt die Basis, Anzahl an Jugendlichen und Trainern, um eine fundierte Jugendarbeit betreiben zu können. Mit den weiblichen Jahrgängen 83-85 haben wir zwar in der letzten Saison in der Bezirksliga gespielt, aber danach fehlt mit einer LK-2-weibl. der Unterbau.
Zwar ist es nach den letzten Sommerferien gelungen mit 20 Mädchen der Jahrgänge 88-90 das Training aufzunehmen. Aber bei den Jahrgängen 86-88 klafft eine riesige Lücke.
 
Petra Kerl
(VG Alstertal-Harksheide)
Alles bestens und gut florierend !  
Name Welche Änderungen im Jugendspielbetrieb sind am dringendsten ? Stimmen
Rainer Bartsch
(HVbV-Jugendreferent)
Alle Änderungen, die bewirken, daß der Jugendspielbetrieb attraktiver wird. Dummerweise gibt es weder ein Patentrezept noch einheitliche Meinungen...  
Hans-Ulrich Kahl
(Verbandstrainer)
Die beschlossenen Änderungen vom letzten Jahr sollten ein weiteres Jahr erprobt werden. Sie werden in der nächsten Saison sicherlich besser greifen/begriffen. Ansonsten ist der Spielbetrieb das sekundäre Problem. Primär ist wichtig, die Ausbildung der Jugendlichen zu verbessern, damit das Spielniveau und somit die Spielfreude wieder ansteigt. Auch ein weiterer Punkt setzt bei den Trainern an... die Zuverlässigkeit. Die Zuverlässigkeit der Trainer an sich, und da heraus auch die Zuverlässigkeit der Jugendlichen. Mit Unverbindlichkeit (und wir befinden uns in einem Zeitalter der Unverbindlichkeit) kann man keinen Spielbetrieb realisieren.  
Helmut von Soosten (Verbandstrainer, CVJM) Die Änderung hin zum Altersklassen-Spielbetrieb in der letzten Saison war ein wichtiger Schritt hin zu einem regelmäßigen und interessanten Spielbetrieb für Jugendliche. Mein Wunsch besteht darüber hinaus in einer besseren Betreuung der Mannschaften, für jedes Team einen Trainer !  
Bärbel Thomsen
(TSV Glinde)
Ich halte das derzeitige Spielsystem für zu unübersichtlich für Kinder und Jugendliche. Die einzelnen Mannschaften haben viel zu wenig Spiel- und Wettkampfmöglichkeiten; durch die Teilung in Leistungsklassen und Altersklassen entsteht zusätzlicher Organisationsbedarf. Die Jugendlichen lehnen mehrheitlich ein ständiges Umorganisieren ab, weil sie eine feste Gemeinschaft suchen.

Ich erachte den Spielbetrieb der Leistungsklassen, der vielleicht qualitativ gesunken war, jetzt auch quantitativ für verbesserungswürdig. Mein Vorschlag zum Spielbetrieb: größere Leistungsklassen mit Auf- und Abstieg.

 
Holger Marohn
(TSV Schwarzenbek)
Übersichtlicherer und klarer strukturierter Spielbetrieb, den jeder versteht. D.h. entweder Altersklassen (U-Staffeln und A bis E-Jugend) oder Leistungsklassen. Vorschlag: Nur noch Altersklassen und dabei neben einer Qualirunde mit 4 plus 1 Spieltagen eine Cup-Runde in 9'er-Staffeln mit Hin- und Rückspielen anbieten. Hier könnten dann auch Ausnahmen beim Alter gemacht werden, um kleinere Vereine zu schützen.  
Christian Dröge
(Altonaer TSV)
Es ist auf dem Jugendverbandstag ja heftig über die Veränderungen im Spielbetreib diskutiert worden. Ich denke, wir sollten diesen Veränderungen eine zweite Chance geben, obwohl ich sie nicht für günstig halte.

Wir brauchen aus meiner Sicht eine Verlängerung der Saison mindestens bis Ende Mai, eigentlich bis zu den Sommerferien. Die Möglichkeit Spiele zu bestreiten ist für die Jugendlichen die größte Motivation. Vorstellbar ist z.B. eine Turnierserie im Anschluß an die Saison, wo alle 2-3 Wochen ein Jugendturnier am Samstag/Sonntag veranstaltet wird.

Oder etwa der "Hanse-Pokal für Jugend-Teams" mit mehr Spieltagen, als im Erwachsenenbereich. Das hätte den Vorteil, das am Ende ein Pokalgewinner geehrt werden könnte.

Das folgende mag vielleicht etwas antiquiert wirken, aber sehe es mal in Verbindung mit der Frage 5! Ich denke, wir könnten den Jugendspielbetrieb aufwerten, wenn es nur in "Ausnahmefällen" zu Jugendfreigaben für den Erwachsenenbereich käme und der Jugend-Spielbetrieb in differenzierten Leistungsklassen mit Auf- und Abstiegregelung durchgeführt würde, bei deutlich mehr Spieltagen, größeren Staffeln, mindestens Hin- und Rückspielen.

Jugendliche wollen eigentlich eher den Vergleich untereinander, als mit den "Volleyball-Müttern/Vätern", wie wir ihn zur Zeit haben.. Unabhängig davon die Meisterschaftsrunde der A-, B-, C-, ... Jugend

 
Petra Kerl
(VG Alstertal-Harksheide)
Kein Kommentar  
Name Wie gewinnt man neue Jugendtrainer ? Stimmen
Rainer Bartsch
(HVbV-Jugendreferent)
Neue Jugendtrainer gewinnt man nur durch persönliche Ansprache und durch intensive Betreuung. In der Regel sind leider auch nur bessere Spieler auch gute Trainer, was grundsätzlich zu einem Dilemma führt.  
Hans-Ulrich Kahl
(Verbandstrainer)
Gucken was an motivierten Jugendlichen / jungen Leuten in der Abteilung rumtobt, und diese so früh wie möglich an das Trainer-Sein heranführen. Annoncen in der aktuell werden jedenfalls nichts bringen.  
Helmut von Soosten (Verbandstrainer, CVJM) Jeder erfahrene Trainer bindet pro Saison einen Jugendlichen aus, quasi ein Co-Trainer-Modell, nach dem Motto ""If you don‘t know, learn. If you know, teach !"  
Bärbel Thomsen
(TSV Glinde)
Sehr schwer.  
Holger Marohn
(TSV Schwarzenbek)
Junge Leute mit überschaubaren Aufgaben und zeitlich begrenzten Projekten begeistern. So können sie ohne frühzeitige Verpfichtungen in ein Arbeitsgebiet hineinschnuppern.  
Christian Dröge
(Altonaer TSV)
Wenn ich dazu eine Patentlösung hätte, wäre ich froh. Ich denke wir sollten alle Kraft aufwenden, um aus unserem eigenem Nachwuchs die Jugendtrainer für die Zukunft zu gewinnen. Aus dem Erwachsenenbereich sind dazu immer weniger Leute zu begeistern.

Deshalb bedarf es eines Engagements der derzeitigen Jugendtrainer, die potentiell geeigneten Jugendlichen anzusprechen und verbandsseitig das Angebot von Jugendtrainerlehrgängen mit höchstqualifizierten Ausbildern.

Zusätzlich müssen wir den finanziellen Anreiz, als ausgebildeter Trainer im Jugendbereich zu agieren deutlich heraufsetzen. Sonst haben wir nicht die qualifiziertesten Kräfte an der Basis, wo wir sie brauchen.

 
Petra Kerl
(VG Alstertal-Harksheide)
Indem man im eigenen Verein Jugendliche zum Trainer aufbaut. Ich hab auch so angefangen.  
Name Ab welchem Alter sollten Jugendliche Beach-Volleyball spielen ? Stimmen
Rainer Bartsch
(HVbV-Jugendreferent)
Beach-Volleyball ist zur Auflockerung des Trainingsalltags geeignet, sobald die Kinder und Jugendlichen die Grundtechniken einigermaßen beherrschen.  
Hans-Ulrich Kahl
(Verbandstrainer)
Wann immer sie wollen.  
Helmut von Soosten (Verbandstrainer, CVJM) Jugendliche sollten unabhängig von Untergrund oder anderen Bedingungen wann immer sie wollen mit dem Volleyball spielen. Wir müssen das Interesse bemerken und den motivierten SpielerInnen Möglichkeiten bieten.  
Bärbel Thomsen
(TSV Glinde)
Wenn sie Lust darauf haben. Es macht ihnen ja auch gar nichts aus, wenn sie alles andere als anspruchsvollen Volleyball spielen. Sie wollen sich nur austoben.  
Holger Marohn
(TSV Schwarzenbek)
Sobald sie Lust dazu haben. Ball über die Schnur am Strand bringt schließlich allen Kids Spaß. Später können sie dann mit dem "echten" Beachvolleyball beginnen. Bei offiziellen Meisterschaften reicht es aus, wenn diese im B-Jugend-Alter beginnen.  
Christian Dröge
(Altonaer TSV)
Ich glaube man kann dies nicht unbedingt am Alter fest machen. Es kommt eher auf die individuellen Spielfähigkeiten und die Anzahl pro Team an. Das wichtigste ist, dass es zu einem Spiel überhaupt kommen kann, und sich nicht in Angaben und Annahme vollzieht, weil es dann den Jugendlichen keinen Spaß macht.

Die wichtigste Voraussetzung ist jedoch, dass wir in den Stadtteilen eine ausreichende Anzahl von Beach-Plätzen gewinnen, muß ja nicht so flächendeckend sein wie Fußball- und Basketballflächen, damit unsere Jugendlichen überhaupt die Möglichkeit haben in einigermaßen erreichbarer Entfernung eine Beach-Volleyballanlage aufsuchen zu können.

 
Petra Kerl
(VG Alstertal-Harksheide)
Ich mag kein Beach-Volleyball. Trotzdem sorge ich dafür, daß meine Jugendlichen die Möglichkeit haben und das ab 10 Jahren.  
Name Sollten die Hamburger Auswahl-Teams (ähnlich wie Olympia Berlin in der Bundesliga) im Erwachsenen-Spielbetrieb spielen ? Stimmen
Rainer Bartsch
(HVbV-Jugendreferent)
Dies ist eine Möglichkeit, um gerade bei den Jungen das Leistungsniveau zu fördern. Ein besonderes Augenmerk muß dabei aber den abstellenden Vereinen gelten.  
Hans-Ulrich Kahl
(Verbandstrainer)
Da möchte ich nur für die männliche Auswahl sprechen. JA ! Aus diesem Grunde habe ich das auch für die Jungs zur nächsten Spielzeit beantragt.  
Helmut von Soosten (Verbandstrainer, CVJM) In Verbindung mit einem Volleyball-Internat ist das eine interessante Möglichkeit. Ohne Internat ist meiner Meinung nach der Schaden für die Vereine größer als der Nutzen. Mein primäres Ziel der Jugendleistungsförderung liegt in der Ausbildung der Spielerinnen. Die Vereine müssen unterstützt werden, denn sie leisten den Hauptteil der Ausbildung. Allerdings müssen viele Hamburger Vereine "über den Tellerrand" schauen, Vereinsegoismen zurückstellen und die Spielerinnen müssen im Vordergrund stehen.  
Bärbel Thomsen
(TSV Glinde)
Ja, mit Zweitspielrecht wäre das schon ganz gut.  
Holger Marohn
(TSV Schwarzenbek)
Im männlichen Bereich macht das sicherlich mehr Sinn, als bei den Mädchen.Wenn, dann sollte dies in jedem Fall unter dem Namen des Verbandes und nicht für einen Verein erfolgen. Wichtig ist, daß die Spieler nicht verheizt werden und noch mit den Füßen auf dem Teppich bleiben.  
Christian Dröge
(Altonaer TSV)
: In der derzeitigen Situation im männlichen Bereich halte ich dies für eine adäquate Lösung.

Schau ich mir den weiblichen Bereich an, dann halte ich nichts davon, da bin ich eher dafür, dass die Mädels in ihren Vereinen spielen.

In Verbindung mit dem was ich unter Frage 2 geäußert habe, nur absolute Ausnahmen bei der Jugendfreigabe für den Erwachsenen-Bereich, halte ich es für sinnvoll, wenn die Auswahl-Teams im Erwachsenen-Spielbetrieb mit spielen.

 
Petra Kerl
(VG Alstertal-Harksheide)
Ja, wenn dadurch die Vereinsarbeit und die Anbindung nicht verloren geht.  
Name Welche Maßnahmen zur Werbung von Jugendlichen sind zu empfehlen ? Stimmen
Rainer Bartsch
(HVbV-Jugendreferent)
Direkte Ansprache in den Schulen, Schul AGs, Werbeaktionen bei Stadtteilfesten, am Rande von überregionalen Volleyballereignissen oder Bundesligaspielen etc.  
Hans-Ulrich Kahl
(Verbandstrainer)
Die konservative... Kooperationen mit Schulen. Da werden einem alle Türen aufgestoßen.  
Helmut von Soosten (Verbandstrainer, CVJM) Eine Spielrunde von Klassen-, Stufen- oder Schulteams erscheint mir am vielversprechendsten.  
Bärbel Thomsen
(TSV Glinde)
Wieder verstärkt Lehrer ansprechen, in die Schulen gehen, den Leistungsgedanken nicht gleich in den Vordergrund stellen.  
Holger Marohn
(TSV Schwarzenbek)
Für die Kinder zählt neben dem Volleyball auch das "Drumherum" wie Ausfahrten, Trainingslager, Projekte etc. Die merken sehr schnell. ob es dem Trainer nur um den eigenen Erfolg geht oder um die Arbeit mit den Kids. Wichtigstes Revier bei der Werbung ist die Schule.  
Christian Dröge
(Altonaer TSV)
Einzig erfolgversprechender Weg, um eine große Anzahl von Jugendlichen zu erreichen ist die Zusammenarbeit mit den Schulen. Und dabei sollten wir in erster Linie die Gymnasien angehen, weil die Jugendlichen dieser Schulform einfach länger zur Schule gehen. Hört sich blöd an, ist aber einfach so. Dazu kommt, dass die Jugendlichen dieser Schulform i.d.R. engagierter und ehrgeiziger sínd.

Wir müssen mit unseren Jugendlichen zu Demo-Veranstaltungen in die Schulen gehen.

Die Maßnahmen des HSB, Kooperation Schule und Verein nutzen.

Wir brauchen die Unterstützung des Spitzensports(1. Liga, 2. Liga, Regionalliga und Hamburger-Auswahl) bei Demo-Veranstaltungen an den Schulen

 
Petra Kerl
(VG Alstertal-Harksheide)
Mit den Schulen zusammen zu arbeiten; Freizeitprogramm außer Volleyball anbieten.  
Name Wie können Lehrer in die Volleyball-Gestaltung eingebunden werden ? Stimmen
Rainer Bartsch
(HVbV-Jugendreferent)
Direkter Kontakt durch Vereine, Lehrerfortbildungen (auch offiziell in Zusammenarbeit mit der Schulbehörde), attraktive Spielangebote, seitens des Staates Förderung von zusätzlichen Aktivitäten von Lehrern.  
Hans-Ulrich Kahl
(Verbandstrainer)
Neue Lehrer gewinnen (z.b. in Verbindung mit Kooperationen zwischen Verein und Schule).  
Helmut von Soosten (Verbandstrainer, CVJM) Eine Arbeitsgruppe "Spielrunde der Hamburger Schulen" als Lehrerfortbildungsveranstaltung, unterstützt durch die Verbandstrainer.  
Bärbel Thomsen
(TSV Glinde)
Da müssen erst mal neue junge Lehrer eingestellt werden. Dann meine ich, daß der Sportunterricht an Schulen stark verbesserungswürdig ist. Im Moment ist er ein Stiefkind des Stundenplans mit schlecht ausgebildeten Lehrern, die noch dazu meist alt und unmotiviert sind. Als die Glinder Lehrer noch jünger waren, fungierten sie gleichzeitig als Trainer im Verein und es bestand eine gute Zusammenarbeit.

Heute müßte das alles der Verein leisten und die Politik müßte das unterstützen, auch mit finanziellen Mitteln.

 
Holger Marohn
(TSV Schwarzenbek)
Gemeiname Projekte in der Schule. Wenn die Lehrer merken, dass der Verein nicht nur etwas haben will, sondern sich auch engagiert, sind die schnell zu begeistern.  
Christian Dröge
(Altonaer TSV)
Das wichtigste ist erst einmal den Kontakt zu den Schulen herzustellen. Was mitunter schon schwierig genug ist. Ist dies gelungen, dann sollten in Absprache 1-2 Demo-Veranstaltungen mit Unterstützung der Spitzensportler (s.o.) vereinbart werden. Danach sollten wir mit unseren Jugendteams in die Schulen gehen und zusammen mehrmals trainieren, wobei wir die Lehrer in die Trainingsvorbereitung und –gestaltung aktiv einbeziehen sollten. Manchmal können wir nämlich auch noch was dazu lernen.

Anregungen zu AG’s geben, die wir vereinsseitig mittels Trainern oder Jugendlichen unterstützen.

Gut ist z.B., wenn unsere Jugendlichen, die zur Schule gehören, zusammen mit einem Lehrer

als "Trainergespann" eine Kooperationsgruppe "Schule-Verein" leiten, die möglichst bald am Spielbetrieb teilnimmt. Wir als Jugendtrainer eine weitere Trainingseinheit für die Kooperationsgruppe anbieten und zusammen mit dem Lehrer durchführen.

Damit können wir erreichen, dass wir eine breitere Basis erzielen und für die Lehrer ergibt sich bei der Zusammenarbeit ein neuer Blickwinkel und neue Impulse, Übungen bei der Vermittlung der Sportart Volleyball im Schulalltag.

 
Petra Kerl
(VG Alstertal-Harksheide)
An den Schulen in den Sportunterricht gehen. Kleine "Kinderolympiaden" in Zusammenarbeit mit Schule und Verein veranstalten.  

 

 © 1999-2001 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel