Regelinterpretation und Regeländerungen 2001

Regeländerungen im Beach-Volleyball für die Saison 2001 beschlossen

Die FIVB, der Volleyball-Weltverband, hat auf seinem Beach-Volleyball World Council am 23. Oktober in Lausanne einschneidende Regeländerungen für die Sportart beschlossen, die ab 1. Januar 2001 gültig sind und zunächst für ein Jahr getestet werden.
Zum einen wird das Feld auf 8 x 16 Meter verkleinert (bisher 9 x 18 Meter), zum anderen wird auch für die Strandvariante die Ralley-Point Zählweise eingeführt. Es wird auf zwei Gewinnsätze bis 21 Punkte gespielt, ein entscheidender dritter Satz endet bei 15 Punkten, in allen Sätzen ist eine Mindestdifferenz von zwei Punkten erforderlich.

Ziel dieser Maßnahmen ist es, Beach-Volleyball durch mehr und längere Ballwechsel attraktiver zu machen. Insbesondere bei den Männern waren in letzter Zeit vermehrt kurze Ballwechsel zu sehen. Durch die Feldverkleinerung hat die verteidigende Mannschaft nun deutlich mehr Chancen, den Angriff des Gegners abzuwehren oder zu erlaufen.


Spielen des Balles / Abwehr

Spielverzögerung

Bei der ersten Verzögerung gibt es eine mündliche Verwarnung. Die zweite und jede folgende Verzögerung in demselben Satz wird mit einer gelben Karte bestraft (Spielzugverlust) (neu).

Beispiele:

Auszeiten

Jedes Team kann max. zwei Auszeiten á 30 Sekunden pro Satz beantragen (neu). Die Dauer der Auszeit kann nicht verkürzt werden. Die 30 Sekunden starten, wenn die Spieler das Spielfeld verlassen haben (bei normaler Geschwindigkeit).

Zuspiel

Ein Zuspiel, bei dem die Zuspielabsicht deutlich zu erkennen ist, wird bei Überquerung des Netzes nicht als Fehler gewertet.

Ball „aus“

Der Ball ist „aus“, wenn er

Skala der Sanktionen (neu)

Rechte und Pflichten der Teilnehmer

Rüdiger Franzen, Internationaler Schiedsrichter / Hans Gröschel, Bundesschiedsrichterausschuß 

 

 © 1999-2002 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel